Dann ist da ein Mönch beleidigend und verächtlich … Er ist eifersüchtig und geizig … Er ist verschlagen und hinterhältig … Er hat unlautere Wünsche und falsche Ansicht … Er hängt an seinen Ansichten, hält sie fest und weigert sich, sie loszulassen. Ein solcher Mönch hat keine Achtung und keine Ehrfurcht vor dem Lehrer, vor der Lehre und vor dem Saṅgha, und er erfüllt die Schulung nicht. Er stiftet Streit im Saṅgha; das ist zum Schaden und Unglück vieler Menschen, gegen das Volk, zum Unheil, Schaden und Leiden von Göttern und Menschen. Wenn ihr eine solche Wurzel des Streits in euch oder anderen seht, dann versucht, dieses schlechte Ding aufzugeben. Wenn ihr sie nicht seht, dann übt so, dass sie in Zukunft nicht entsteht. So gebt ihr diese schlechte Wurzel des Streits auf, sodass sie in Zukunft nicht entsteht. Das sind die sechs Wurzeln des Streits.“
4. Das Kapitel über Gottheiten
Eine Gabe mit sechs Faktoren Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Nun bereitete da gerade Veḷukaṇṭakī, Nandas Mutter, für den Saṅgha der Mönche und Nonnen, angeführt von Sāriputta und Moggallāna, eine religiöse Gabe mit sechs Faktoren vor. Der Buddha sah das mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit und wandte sich an die Mönche und Nonnen: „Diese Veḷukaṇṭakī, Nandas Mutter, bereitet gerade für den Saṅgha der Mönche und Nonnen, angeführt von Sāriputta und Moggallāna, eine religiöse Gabe mit sechs Faktoren vor.