6. Das große Kapitel
Mit Soṇa So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf der Geierkuppe auf. Zu dieser Zeit nun hielt sich der Ehrwürdige Soṇa bei Rājagaha im Kühlen Wäldchen auf. Da kam ihm, als er für sich allein in Klausur war, dieser Gedanke in den Sinn: „Ich bin einer der energischsten Schüler des Buddha. Und doch ist mein Geist nicht durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit. Aber meine Familie hat Vermögen. Ich könnte dieses Vermögen genießen und Verdienst schaffen. Warum sage ich mich nicht von der Schulung los und wende mich wieder einem geringeren Leben zu, sodass ich mein Vermögen genießen und Verdienst schaffen kann?“ Und der Buddha erkannte, was der Ehrwürdige Soṇa dachte. So leicht, wie ein kräftiger Mensch den Arm strecken oder beugen würde, verschwand er von der Geierkuppe, erschien wieder im Kühlen Wäldchen unter den Augen Soṇas und setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz. Soṇa verbeugte sich vor dem Buddha und setzte sich zur Seite hin.