„Der werte Gotama ist der Älteste! Der werte Gotama ist der Beste! Vortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich! Als würde er das Umgestürzte aufrichten oder das Verborgene enthüllen oder den Verirrten den Weg weisen oder im Dunkeln ein Licht anzünden, sodass Menschen mit klaren Augen sehen könnten, was da ist, so hat der werte Gotama die Lehre auf vielerlei Weise klargemacht. Ich nehme Zuflucht zum werten Gotama, zur Lehre und zum Saṅgha der Mönche und Nonnen. Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“
2. Das große Kapitel
Mit Sīha Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach. Da saßen zu dieser Zeit mehrere sehr namhafte Licchaver in der Ratshalle beisammen und priesen den Buddha, seine Lehre und den Saṅgha auf vielerlei Art. Und es saß da der General Sīha, ein Schüler der Jainas, in dieser Versammlung. Er dachte: „Dieser Gesegnete muss zweifellos ein Vollendeter sein, ein vollkommen erwachter Buddha. Denn einige sehr namhafte Licchaver preisen den Buddha, seine Lehre und den Saṅgha auf vielerlei Art. Warum gehe ich nicht diesen Gesegneten, den Vollendeten, den vollkommen erwachten Buddha besuchen?“ Und der General Sīha ging zu dem Jaina-Asketen aus dem Stamm Ñātika und sagte zu ihm: „Herr, ich wünsche, den Asketen Gotama besuchen zu gehen.“ „Aber Sīha, du glaubst an die Doktrin des Tuns. Warum solltest du den Asketen Gotama besuchen gehen, der eine Doktrin des Nicht-Tuns lehrt? Denn der Asket Gotama glaubt an eine Doktrin des Nicht-Tuns, er lehrt das Nicht-Tun, und so schult er seine Schüler.“