er lauscht durch eine Mauer oder einen Erdwall nach den Geräuschen von Damen, die lachen, schwatzen, singen oder weinen … er erinnert sich daran, wie er mit Damen gelacht, geschwatzt und sich amüsiert hat … er sieht einen Hausbesitzer oder das Kind eines Hausbesitzers sich vergnügen, versorgt und ausgestattet mit den fünf Sinnesreizen … Er sieht keinen Hausbesitzer und kein Kind eines Hausbesitzers sich vergnügen, versorgt und ausgestattet mit den fünf Sinnesreizen. Doch er führt das keusche Leben in der Hoffnung, in einer Klasse von Göttern wiedergeboren zu werden: ‚Dass ich doch durch diese Tugendregel, dieses Gelübde, diese inbrünstige Bußübung oder dieses geistliche Leben einer der Götter werde!‘ Er genießt es, es gefällt ihm, er findet es lohnend. Das ist ein Bruch, ein Makel, ein Fleck oder eine Beschädigung bei der Keuschheit. Das nennt man jemanden, der das keusche Leben unrein lebt, an das Joch des Geschlechtsverkehrs gejocht. Er ist nicht befreit von Wiedergeburt, von Alter und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. Er ist nicht befreit vom Leiden, sage ich.