Nummerierte Lehrreden: Siebener-, Achter- und Neunerbuch
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 23 · Page 54
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‚Wenn die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in der Befreiung vom Tod und endet in der Befreiung vom Tod.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit gefestigt ist, entwickelt er eine eindringliche Wahrnehmung der Gefahr von Faulheit, Trägheit, Schlaffheit, Nachlässigkeit, fehlender Hingabe und mangelndem Anstellen von Betrachtungen; diese Dinge sind gefährlich wie ein Mörder mit gezogenem Schwert. Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit gefestigt ist, und sein Geist entwickelt keine eindringliche Wahrnehmung der Gefahr von Faulheit … dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit habe ich nicht entwickelt. Ich habe keinen erhabenen Zustand erreicht, der höher wäre als zuvor. Ich habe keine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. Wenn aber ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit gefestigt ist, und sein Geist entwickelt eine eindringliche Wahrnehmung der Gefahr von Faulheit … dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit habe ich gut entwickelt. Ich habe einen erhabenen Zustand erreicht, der höher ist als zuvor. Ich habe eine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. ‚Wenn die Wahrnehmung des Leidens in der Unbeständigkeit entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in der Befreiung vom Tod und endet in der Befreiung vom Tod.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt. ‚Wenn die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in der Befreiung vom Tod und endet in der Befreiung vom Tod.‘ Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt? Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden gefestigt ist, wird sein Geist frei von Ich-Machen, Mein-Machen und Einbildung für diesen mit Bewusstsein versehenen Körper und für alle Merkmale außerhalb. Er ist über Unterscheidung hinausgegangen und ist friedvoll und gut befreit.

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