Dann gibt da ein Mensch Asketen oder Brahmanen Gaben wie Essen, Trinken, Kleidung und Transportmittel, Kränze, Düfte und Make-up, ein Bett, ein Haus und Licht. Was er auch gibt, das erwartet er zurück. Und er hat gehört: ‚Die Götter aus Brahmās Gefolge haben ein langes Leben, sind schön und sehr glücklich.‘ Er denkt: ‚Ach könnte ich doch, wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern aus Brahmās Gefolge wiedergeboren werden!‘ Er lässt sich bei diesem Gedanken nieder, festigt ihn und entwickelt ihn. Da er sich bei Geringerem niederlässt und es nicht weiterentwickelt, führt sein Gedanke dazu, dass er dort wiedergeboren wird. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er unter den Göttern aus Brahmās Gefolge wiedergeboren. Aber ich sage, das gilt nur für die Tugendhaften, nicht für die Tugendlosen. Und für einen, der frei von Gier ist, nicht für einen Gierigen. Der Herzenswunsch eines tugendhaften Menschen wird erfüllt, weil er frei von Gier ist. Das sind die acht Wiedergeburten durch Geben.“
4. Das Kapitel über Geben
Grundlagen für das Schaffen von Verdienst „Mönche und Nonnen, es gibt diese drei Grundlagen für das Schaffen von Verdienst. Welche drei? Geben, Tugend und Meditation sind Grundlagen für das Schaffen von Verdienst. Da hat jemand ein wenig das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst geübt, doch er ist nicht bis zur Meditation als Grundlage für das Schaffen von Verdienst gekommen. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er unter Menschen in benachteiligten Verhältnissen wiedergeboren. Dann hat da jemand mäßig das Geben und die Tugend als Grundlage für das Schaffen von Verdienst geübt, doch er ist nicht bis zur Meditation als Grundlage für das Schaffen von Verdienst gekommen. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er unter gutsituierten Menschen wiedergeboren.