Du weißt wohl, dass es Dinge gibt, die zum Schwinden der Leidenschaft führen, nicht zu Leidenschaft; zum Lösen des Jochs, nicht zum Einjochen; zum Abbauen, nicht zum Anhäufen; zu weniger Wünschen, nicht zu mehr Wünschen; zu Zufriedenheit, nicht zu Unzufriedenheit; zu Abgeschiedenheit, nicht zu Gedränge; zu Energie, nicht zu Trägheit; dazu, dass man nicht zur Last fällt, nicht dazu, dass man eine Last ist. Du solltest kategorisch im Gedächtnis behalten: ‚Das ist die Lehre, das ist die Schulung, das ist die Anleitung des Lehrers.‘“
6. Das Kapitel mit Gotamī
Mit Dīghajāṇu Einmal hielt sich der Buddha im Land der Koliyer auf, bei einem Marktflecken der Koliyer mit Namen Kakkarapatta. Da ging der Koliyer Dīghajāṇu zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm: „Herr, wir sind Laien, die Sinnenfreuden genießen und in unserem Haus voller Kinder leben. Wir benutzen Sandelholz aus Kāsi, tragen Kränze, Düfte und Make-up und nehmen Gold und Zahlungsmittel an. Dass der Buddha uns bitte den Dhamma auf eine Art lehre, die zu unserem Nutzen und Glück in diesem und in künftigen Leben ist.“ „Byagghapajja, vier Dinge führen für einen ehrbaren Menschen zu Nutzen und Glück in diesem Leben. Welche vier?