Wenn eine königliche Grenzfestung mit diesen sieben wesentlichen Dingen gut bestückt ist und diese vier Arten von Lebensmitteln bekommen kann, wenn sie gebraucht werden, ohne Mühe und Not, dann nennt man sie eine königliche Grenzfestung, die nicht von äußeren Gegnern oder Feinden überrannt werden kann. Ebenso ist es, wenn ein edler Schüler sieben gute Eigenschaften besitzt und nach Wunsch, ohne Mühe und Not, die vier Vertiefungen erlangt – Zustände seliger Meditation in diesem Leben, die zum höheren Geist gehören: Dann nennt man ihn einen edlen Schüler, der nicht von Māra dem Bösen überrannt werden kann. Was sind die sieben guten Eigenschaften, die er besitzt? So wie eine Festung eine Säule hat, die tief eingebettet und fest verankert ist, unerschütterlich und unverrückbar, um die, die drinnen sind, zu schützen und die, die draußen sind, abzuwehren, ebenso hat ein edler Schüler Vertrauen zum Erwachen des Klargewordenen: ‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.‘ Ein edler Schüler mit Vertrauen als Säule gibt das Untaugliche auf und entwickelt das Taugliche, er gibt das Tadelnswerte auf und entwickelt das, was ohne Tadel ist, und erhält sich selbst rein. Das ist die erste gute Eigenschaft, die er besitzt. So wie eine Festung einen Graben hat, der tief und breit ist, ebenso hat ein edler Schüler ein Gewissen. Sein Gewissen regt sich bei Fehlverhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist und beim Erwerb schlechter, untauglicher Eigenschaften. Ein edler Schüler mit einem Gewissen als Graben gibt das Untaugliche auf und entwickelt das Taugliche, er gibt das Tadelnswerte auf und entwickelt das, was ohne Tadel ist, und erhält sich selbst rein. Das ist die zweite gute Eigenschaft, die er besitzt.