So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī auf, in Ambapālīs Mangowäldchen. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“ „Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte: „Mönche und Nonnen, Bedingungen sind unbeständig. Bedingungen sind brüchig. Bedingungen sind unzuverlässig. Eben das reicht völlig aus, dass ihr in Bezug auf alle Bedingungen ernüchtert werdet, dass eure Leidenschaft schwindet und ihr davon frei werdet. Sineru, der König der Berge, ist 84.000 Meilen lang und 84.000 Meilen breit. Er reicht 84.000 Meilen unter das Weltmeer und ragt 84.000 Meilen daraus hervor. Es kommt eine Zeit, nachdem eine sehr lange Zeitspanne vergangen ist, da viele Jahre lang, viele hundert, viele tausend, viele hunderttausend Jahre lang die Himmel nicht regnen. Wenn das geschieht, verdorren und vertrocknen die Pflanzen und Samen, die Kräuter, das Gras und die großen Bäume und sind nicht mehr da. So unbeständig sind Bedingungen, so brüchig, so unzuverlässig. Eben das reicht völlig aus, dass ihr in Bezug auf alle Bedingungen ernüchtert werdet, dass eure Leidenschaft schwindet und ihr davon frei werdet. Es kommt eine Zeit, nachdem eine sehr lange Zeitspanne vergangen ist, da erscheint eine zweite Sonne. Wenn das geschieht, verdorren und vertrocknen die Flüsse und die Teiche und sind nicht mehr da. So unbeständig sind Bedingungen …