„Mönche und Nonnen, ‚Gefahr‘ ist ein Ausdruck für Sinnenfreuden. ‚Leiden‘, ‚Krankheit‘, ‚Eiterherd‘, ‚Pfeil‘, ‚Schlinge‘, ‚Sumpf‘ und ‚Schoß‘ sind Ausdrücke für Sinnenfreuden. Und warum ist ‚Gefahr‘ ein Ausdruck für Sinnenfreuden? Jemand, der von sinnlicher Gier besessen und durch Sehnen und Begehren angekettet ist, ist nicht frei von Gefahren, weder in diesem noch in künftigen Leben. Darum ist ‚Gefahr‘ ein Ausdruck für Sinnenfreuden. Und warum sind ‚Leiden‘, ‚Krankheit‘, ‚Eiterherd‘, ‚Pfeil‘, ‚Schlinge‘, ‚Sumpf‘ und ‚Schoß‘ Ausdrücke für Sinnenfreuden? Jemand, der von sinnlicher Gier besessen und durch Sehnen und Begehren angekettet ist, ist nicht frei von Leiden, Krankheit, Eiterherden, Schlingen, Sümpfen und von einem Schoß, weder in diesem noch in künftigen Leben. Darum sind dies Ausdrücke für Sinnenfreuden. Gefahr, Leiden und Krankheit, Eiterherd, Pfeil und Schlinge, und beides, Sümpfe und ein Schoß: So werden Sinnenfreuden beschrieben, an denen gewöhnliche Menschen hängen. Versunken im scheinbar Angenehmen geht man zu einem neuen Schoß. Doch wenn ein Mönch eifrig ist und das Situationsbewusstsein nicht vergisst – auf diese Art gelangt er über diesen mörderischen Sumpf hinaus. Er sieht diese Bevölkerung zappeln, in Wiedergeburt und Alter gestürzt.“
6. Das Kapitel mit Gotamī
Einer Gabe würdig (1) „Mönche und Nonnen, ein Mönch, der acht Eigenschaften besitzt, ist einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt. Welche acht?