„Jawohl, Sutavā, du hast das richtig gehört und gelernt, hast den Geist richtig gebraucht und es dir richtig gemerkt. Wie früher, so sage ich auch heute: ‚Ein Mönch, der vollendet ist – dessen Befleckungen aufgelöst sind, der das geistliche Leben erfüllt hat, der getan hat, was zu tun war, die Bürde abgelegt, das Ziel seines Herzens erreicht, der die Fessel des fortgesetzten Daseins endgültig gelöst hat und durch Erleuchtung richtig befreit ist – ein solcher Mönch kann in neunfacher Hinsicht keine Übertretung begehen. Ein Mönch, dessen Befleckungen aufgelöst sind, kann nicht absichtlich einem lebenden Geschöpf das Leben nehmen, etwas wegnehmen in der Absicht, zu stehlen, Geschlechtsverkehr haben, eine bewusste Lüge sprechen oder zum eigenen Vergnügen Vorräte anlegen, wie er es als Laie getan hatte. Und er kann in seinem Handeln nicht voreingenommen sein durch Begünstigung, Feindseligkeit, Dummheit oder Feigheit.‘ Wie früher, so sage ich auch heute: ‚Ein Mönch, der vollendet ist – dessen Befleckungen aufgelöst sind, der das geistliche Leben erfüllt hat, der getan hat, was zu tun war, die Bürde abgelegt, das Ziel seines Herzens erreicht, der die Fessel des fortgesetzten Daseins endgültig gelöst hat und durch Erleuchtung richtig befreit ist – ein solcher Mönch kann in dieser neunfachen Hinsicht keine Übertretung begehen.‘“
1. Das Kapitel über das Erwachen
Mit dem Wanderer Sajjha Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf der Geierkuppe auf. Da ging der Wanderer Sajjha zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zum Buddha: