Und wie ist er einer, der Selbsterkenntnis besitzt? Da besitzt ein Mönch Selbsterkenntnis: ‚So weit reicht mein Vertrauen, meine Tugend, meine Gelehrsamkeit, meine Großzügigkeit, meine Weisheit und meine Wortgewandtheit.‘ Wenn ein Mönch nicht auf diese Art Selbsterkenntnis besäße, würde er nicht ‚einer, der Selbsterkenntnis besitzt‘ genannt werden. Aber weil er auf diese Art Selbsterkenntnis besitzt, wird er ‚einer, der Selbsterkenntnis besitzt‘ genannt. So ist der, der die Lehren kennt, die Bedeutung kennt und Selbsterkenntnis besitzt. Und wie ist er einer, der das rechte Maß kennt? Da kennt ein Mönch das rechte Maß beim Annehmen von Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung. Wenn ein Mönch das rechte Maß nicht kennen würde, würde er nicht ‚einer, der das rechte Maß kennt‘ genannt werden. Aber weil er das rechte Maß kennt, wird er ‚einer, der das rechte Maß kennt‘ genannt. So ist der, der die Lehren kennt, die Bedeutung kennt, Selbsterkenntnis besitzt und das rechte Maß kennt. Und wie ist er einer, der die rechte Zeit kennt? Da kennt ein Mönch die rechte Zeit: ‚Das ist die rechte Zeit zum Aufsagen; das ist die rechte Zeit zum Fragenstellen; das ist die rechte Zeit zum Meditieren; das ist die rechte Zeit für die Klausur.‘ Wenn ein Mönch die rechte Zeit nicht kennen würde, würde er nicht ‚einer, der die rechte Zeit kennt‘ genannt werden. Aber weil er die rechte Zeit kennt, wird er ‚einer, der die rechte Zeit kennt‘ genannt. So ist der, der die Lehren kennt, die Bedeutung kennt, Selbsterkenntnis besitzt, das rechte Maß kennt und die rechte Zeit kennt.