Wenn ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden gefestigt ist, und sein Geist ist nicht frei von Ich-Machen, Mein-Machen und Einbildung für diesen mit Bewusstsein versehenen Körper und für alle Merkmale außerhalb, und er ist über Unterscheidung nicht hinausgegangen und ist nicht friedvoll und gut befreit, dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden habe ich nicht entwickelt. Ich habe keinen erhabenen Zustand erreicht, der höher wäre als zuvor. Ich habe keine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. Wenn aber ein Mönch häufig mit einem Geist meditiert, der mit der Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden gefestigt ist, und sein Geist ist frei von Ich-Machen, Mein-Machen und Einbildung für diesen mit Bewusstsein versehenen Körper und für alle Merkmale außerhalb, und ist über Unterscheidung hinausgegangen und ist friedvoll und gut befreit, dann soll er wissen: ‚Die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden habe ich gut entwickelt. Ich habe einen erhabenen Zustand erreicht, der höher ist als zuvor. Ich habe eine Frucht der Entwicklung erlangt.‘ So ist er sich der Lage bewusst. ‚Wenn die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst im Leiden entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Sie gipfelt in der Befreiung vom Tod und endet in der Befreiung vom Tod.‘ Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt. Das sind die sieben Wahrnehmungen, die, wenn sie entwickelt und gemehrt werden, reiche Frucht und großen Vorteil bringen. Sie gipfeln in der Befreiung vom Tod und enden in der Befreiung vom Tod.“
5. Das Kapitel über ein großes Opfer
Geschlechtsverkehr Da ging der Brahmane Jānussoṇi zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zum Buddha: „Behauptet der werte Gotama, keusch zu leben?“