Und König Ajātasattu wandte sich an den Brahmanen Vassakāra, einen Oberminister von Magadha: „Bitte, Brahmane, geh zum Buddha und beuge in meinem Namen deinen Kopf zu seinen Füßen. Frage ihn, ob er gesund und wohlauf ist, ob er wendig und kräftig ist und unbeschwert lebt. Und dann sage: ‚Herr, der König Ajātasattu von Magadha, Sohn der Prinzessin von Videha, will bei den Vajjiern einmarschieren. Er hat erklärt: „Ich werde diese Vajjier, die so mächtig und gewaltig sind, auslöschen! Ich werde sie zerstören, werde Unglück und Verderben über sie bringen!“‘ Präge dir gut ein, was der Buddha antwortet, und berichte es mir. Denn Klargewordene sagen nichts, das nicht so ist.“ „Ja, werter Herr“, antwortete Vassakāra. Er ging zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zum Buddha: „Werter Gotama, König Ajātasattu von Magadha, Sohn der Prinzessin von Videha, beugt seinen Kopf zu deinen Füßen. Er fragt, ob du gesund und wohlauf bist, ob du wendig und kräftig bist und unbeschwert lebst. König Ajātasattu will bei den Vajjiern einmarschieren. Er hat erklärt: ‚Ich werde diese Vajjier, die so mächtig und gewaltig sind, auslöschen! Ich werde sie zerstören, werde Unglück und Verderben über sie bringen!‘“ Nun stand da gerade der Ehrwürdige Ānanda hinter dem Buddha und fächelte ihm. Da sagte der Buddha zu Ānanda: „Ānanda, hast du gehört, dass die Vajjier sich regelmäßig versammeln und häufig Versammlungen abhalten?“ „Das habe ich gehört, Herr.“ „Solange die Vajjier sich regelmäßig versammeln und häufig Versammlungen abhalten, können sie Wachstum erwarten, keinen Niedergang. Ānanda, hast du gehört, dass die Vajjier sich in Eintracht versammeln, in Eintracht auseinandergehen und in Eintracht ihren Geschäften nachgehen?“