„Bindungen sind die Quelle des Leidens in all seinen zahllosen Formen in der Welt. Wenn ein unwissender Mensch Bindungen aufbaut, kehrt dieser Einfaltspinsel wieder und wieder zum Leiden zurück. Daher soll jemand, der versteht, keine Bindungen aufbauen und das Zustandekommen von Leiden und Wiedergeburt betrachten.“ „Angenommen, Mönche und Nonnen, sie würden euch fragen: ‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘, dann sollt ihr antworten: ‚Das könnte es.‘ Und wie könnte das sein? ‚Alles Leiden, das entsteht, ist durch Unwissenheit bedingt‘: Das ist die erste Betrachtung. ‚Wenn Unwissenheit schwindet und restlos aufhört, kommt Leiden nicht zustande‘: Das ist die zweite Betrachtung. Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“ Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort: „Durch Geburt und Tod wandern sie umher, reisen wieder und wieder; von dieser Daseinsform gehen sie zu einer anderen, zu jenem Ort, nur aufgrund von Unwissenheit. Denn Unwissenheit ist die große Täuschung, wegen der wir lange umhergewandert sind. Diese Wesen, die Erkenntnis besitzen, gehen nicht zu einem künftigen Leben.“ „‚Könnte es noch eine andere Art geben, die Paare zu betrachten?‘ … Und wie könnte das sein? ‚Alles Leiden, das entsteht, ist durch Willensbildungsprozesse bedingt‘: Das ist die erste Betrachtung. ‚Wenn Willensbildungsprozesse schwinden und restlos aufhören, kommt Leiden nicht zustande‘: Das ist die zweite Betrachtung. Wenn ein Mönch meditiert, indem er ein Paar von Lehren auf diese Art richtig betrachtet, kann er Erleuchtung oder Nichtwiederkehr erwarten.“ Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort: