Die, die Tugend an die erste Stelle setzen, sprechen von Reinheit durch Selbstbeherrschung; wenn sie ein Gelübde unternommen haben, halten sie sich daran: ‚Wir wollen uns eben hier schulen, dann werden wir rein sein.‘ Sie behaupten, bewandert zu sein, doch werden zu künftigen Leben weitergeführt. Wenn sie von ihren Regeln und Gelübden abfallen, zittern sie, da sie ihre Aufgabe nicht erfüllt haben. Sie beten um Reinheit und sehnen sich danach wie einer, der weit weg von zu Hause seine Karawane verloren hat. Doch wer alle Regeln und Gelübde aufgegeben hat und diese Taten, tadelnswert und ohne Tadel, wer sich nicht nach ‚Reinheit‘ oder ‚Unreinheit‘ sehnt, soll abgelöst leben, Frieden hegen. Gestützt auf die Bußübung aus Ekel vor Sünde oder was sonst gesehen, gehört oder gedacht wird, klagen sie, Reinheit komme, indem man stromaufwärts gehe, nicht frei von Verlangen nach immer mehr Dasein. Für den Sehnenden gibt es gemurmelte Gebete und auch Zittern um Entworfenes. Doch für den hier, für den es kein Sterben und Wiedererscheinen gibt: Warum sollte er zittern? Wofür beten?“