Mittlere Lehrreden: Die letzten Fünfzig
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 14 · Page 7
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Darauf erwiderten mir diese Jaina-Asketen: ‚Geehrter, der Jaina-Asket aus dem Stamm Ñātika behauptet, allwissend und all-sehend zu sein und alles ohne Ausnahme zu erkennen und zu sehen, und zwar so: „Erkennen und Sehen sind mir ständig und fortwährend gegenwärtig, ob ich gehe, stehe, schlafe oder wache.“ Er sagt: „Ihr Jaina-Asketen, ihr habt in einem früheren Leben schlechte Taten getan. Tragt sie ab mit dieser strengen, mörderischen Askese. Und wenn ihr in der Gegenwart mit dem Körper, der Sprache und dem Geist gezügelt seid, tut ihr keine schlechten Taten für die Zukunft. Indem ihr vergangene Taten mittels inbrünstiger Bußübung vernichtet und keine neuen Taten tut, kommt so in Zukunft nichts mehr auf. Ohne künftige Wirkung werden Taten aufgelöst; mit dem Auflösen der Taten wird das Leiden aufgelöst; mit dem Auflösen des Leidens wird Gefühl aufgelöst; und mit dem Auflösen des Gefühls wird alles Leiden abgetragen sein.“ Wir billigen das und nehmen es an, und wir sind damit zufrieden.‘ Darauf sagte ich zu ihnen: ‚Bei diesen fünf Dingen kann man in eben diesem Leben zweierlei Ergebnisse sehen. Bei welchen fünf? Bei Vertrauen, Billigung, mündlicher Überlieferung, einem vernünftigem Gedankengang oder der Annahme einer Ansicht nach Überlegung. Das sind die fünf Dinge, bei denen man in eben diesem Leben zweierlei Ergebnisse sehen kann. Welches Vertrauen habt ihr in diesem Fall zu eurem Lehrer, wenn es um die Vergangenheit geht? Welche Billigung, welche mündliche Überlieferung, welchen vernünftigen Gedankengang oder welche Annahme einer Ansicht nach Überlegung?‘ Auf diese Worte sah ich von den Jaina-Asketen keine rechtmäßige Verteidigung ihrer Doktrin.

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