„Das ist möglich, Brahmane. Wie wenn ein geschickter Zureiter ein erlesenes Vollblutpferd bekäme: Zuerst würde er es daran gewöhnen, die Trense zu tragen. Ebenso leitet der Klargewordene, wenn er einen Menschen bekommt, der für die Schulung geeignet ist, diesen zuerst so an: ‚Komm, Mönch, sei tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhalte dich angemessen und suche an angemessenen Orten um Almosen nach. Sieh die Gefahr im kleinsten Fehler und halte die Schulungsregeln ein, die du aufgenommen hast.‘ Wenn er tugendhaft ist, leitet der Klargewordene ihn weiter an: ‚Komm, Mönch, bewache die Tore der Sinne. Wenn du mit dem Auge ein Bild siehst, bleibe nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. Wenn das Sehvermögen nicht gezügelt wäre, würden schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandnehmen. Aus diesem Grund übe Zügelung, bewache das Sehvermögen und halte es im Zaum. Wenn du mit dem Ohr einen Ton hörst … Wenn du mit der Nase einen Geruch riechst … Wenn du mit der Zunge einen Geschmack schmeckst … Wenn du mit dem Körper eine Berührung empfindest … Wenn du mit dem Geist eine Vorstellung erkennst, bleibe nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. Wenn das Vorstellungsvermögen nicht gezügelt wäre, würden schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandnehmen. Aus diesem Grund übe Zügelung, bewache das Vorstellungsvermögen und halte es im Zaum.‘