Die bedrängenden, fiebrigen Befleckungen, die entstehen können, wenn jemand lebt, ohne diese acht Dinge zu überwinden, entstehen nicht, wenn er sie überwunden hat. Diesen Segen gewinnt ein Mönch davon, dass er diese acht Dinge überwindet. Daher sollt ihr euch so schulen: „Wann immer wir Gewinn begegnen, wollen wir ihn überwinden. Wann immer wir Verlust … Ruhm … Schande … Ehre … Unehre … unlauteren Wünschen … oder schlechten Freunden begegnen, wollen wir sie überwinden.“ So sollt ihr euch schulen.‘ Ehrenwerter Uttara, diese Lehrdarlegung ist nirgends in den vier Versammlungen verankert – weder bei den Mönchen noch den Nonnen, den Laienmännern oder Laienfrauen. Herr, lerne diese Lehrdarlegung! Präge dir diese Lehrdarlegung ein! Behalte diese Lehrdarlegung! Herr, diese Lehrdarlegung ist nützlich und für die Grundlagen des geistlichen Lebens bedeutsam.“
1. Das Kapitel über Liebe
Nanda „Mönche und Nonnen, Nanda kann man zu Recht einen ‚ehrbaren Menschen‘ nennen, man kann ihn zu Recht ‚kraftvoll‘, ‚würdevoll‘ und ‚voller Begierde‘ nennen. Wie könnte er das vollkommene und reine geistliche Leben führen, wenn er nicht die Tore der Sinne bewachen, beim Essen maßhalten, sich dem Wachsein weihen und Achtsamkeit und Situationsbewusstsein besitzen würde?