der den Besinnungstag der acht Faktoren eingehalten hat, er wird, wenn er Verdienst mit glücklichem Ausgang geschaffen hat, frei von Tadel, zu einem himmlischen Ort gehen.“
5. Das Kapitel über den Besinnungstag
Anuruddha und die liebreizenden Gottheiten Einmal hielt sich der Buddha bei Kosambī auf, in Ghositas Kloster. Zu dieser Zeit nun hatte sich der Ehrwürdige Anuruddha für die Meditation des Tages zurückgezogen. Da gingen einige Gottheiten der liebreizenden Schar zum Ehrwürdigen Anuruddha, verbeugten sich, stellten sich zur Seite hin und sagten zu ihm: „Ehrenwerter Anuruddha, wir sind die Gottheiten, die man die ‚Liebreizenden‘ nennt. Über drei Dinge üben wir Macht aus und beherrschen sie: Wir können auf der Stelle jede Farbe annehmen, die wir wollen. Wir können auf der Stelle jede Stimme annehmen, die wir wollen. Wir können auf der Stelle jedes Glück erlangen, das wir wollen. Wir sind die Gottheiten, die man die ‚Liebreizenden‘ nennt. Über diese drei Dinge üben wir Macht aus und beherrschen sie.“ Da dachte der Ehrwürdige Anuruddha: „Dass doch alle diese Gottheiten blau wären, von blauer Farbe, in Blau gekleidet, mit Blau geschmückt!“ Und diese Gottheiten, die erkannten, was Anuruddha dachte, wurden alle blau. Da dachte der Ehrwürdige Anuruddha: „Dass doch alle diese Gottheiten gelb wären …“ „Dass doch alle diese Gottheiten rot wären …“