Dann kommt da bei einem Mönch, der abgeschieden ist und unabhängig lebt, ein Wunsch nach materiellem Besitz auf. Er strengt sich nicht an, bemüht sich nicht und setzt sich nicht ein, um ihn zu bekommen. Doch es wird ihm materieller Besitz zuteil. Er ist davon nicht berauscht und besessen und wird nicht nachlässig in Bezug auf diesen materiellen Besitz. Das nennt man einen Mönch, der im Wünschen nach materiellem Besitz lebt. Er strengt sich nicht an, bemüht sich nicht und setzt sich nicht ein, um ihn zu bekommen. Und wenn ihm materieller Besitz zuteilwird, ist er davon nicht berauscht und wird nicht nachlässig. Er ist nicht von der wahren Lehre abgefallen. Das sind die acht Personen, die man in der Welt findet.“
8. Das Kapitel mit Paaren
Gut genug Da wandte sich der Ehrwürdige Sāriputta an die Mönche und Nonnen: „Geehrte, ein Mönch, der sechs Eigenschaften besitzt, ist gut genug für sich und andere. Welche sechs? Da ist ein Mönch von flinkem Verstand, wenn es um taugliche Lehren geht. Lehren, die er gehört hat, kann er gut behalten. Er untersucht die Bedeutung der Lehren, die er behalten hat. Er versteht die Bedeutung und die Lehre und übt im Einklang damit. Er ist ein guter Redner und drückt sich gut aus. Seine Worte sind geschliffen, klar und deutlich und bringen die Bedeutung zum Ausdruck. Er leitet seine geistlichen Gefährten an, ermuntert sie, begeistert sie und erhebt sie. Ein Mönch, der diese sechs Eigenschaften besitzt, ist gut genug für sich und andere. Ein Mönch, der fünf Eigenschaften besitzt, ist gut genug für sich und andere. Welche fünf? Da ist ein Mönch nicht von flinkem Verstand, wenn es um taugliche Lehren geht. Lehren, die er gehört hat, kann er gut behalten. Er untersucht die Bedeutung der Lehren, die er behalten hat. Er versteht die Bedeutung und die Lehre und übt im Einklang damit. Er ist ein guter Redner und drückt sich gut aus. Seine Worte sind geschliffen, klar und deutlich und bringen die Bedeutung zum Ausdruck. Er leitet seine geistlichen Gefährten an, ermuntert sie, begeistert sie und erhebt sie. Ein Mönch, der diese fünf Eigenschaften besitzt, ist gut genug für sich und andere.