Wenn es Achtsamkeit und Situationsbewusstsein gibt, hat jemand, der Achtsamkeit und Situationsbewusstsein vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für Gewissen und Besonnenheit erfüllt. Wenn es Gewissen und Besonnenheit gibt, hat jemand, der Gewissen und Besonnenheit vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für die Zügelung der Sinne erfüllt. Wenn es eine Zügelung der Sinne gibt, hat jemand, der die Zügelung der Sinne vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für Tugend erfüllt. Wenn es Tugend gibt, hat jemand, der die Tugend vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für rechte Versenkung erfüllt. Wenn es rechte Versenkung gibt, hat jemand, der rechte Versenkung vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für wirkliches Erkennen und Sehen erfüllt. Wenn es wirkliches Erkennen und Sehen gibt, hat jemand, der wirkliches Erkennen und Sehen vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft erfüllt. Wenn es Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft gibt, hat jemand, der Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für das Erkennen und Sehen der Freiheit erfüllt. Wie ein Baum mit vollständigen Zweigen und vollem Laubwerk: Seine Schösslinge, seine Rinde, sein Weich- und Kernholz entwickeln sich alle zur Fülle. Ebenso hat, wenn es Achtsamkeit und Situationsbewusstsein gibt, jemand, der Achtsamkeit und Situationsbewusstsein vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für Gewissen und Besonnenheit erfüllt. Wenn es Gewissen und Besonnenheit gibt … hat jemand, der Ernüchterung und Schwinden der Leidenschaft vervollkommnet hat, eine wesentliche Bedingung für das Erkennen und Sehen der Freiheit erfüllt.“
9. Das Kapitel über Achtsamkeit
Mit Puṇṇiya Da ging der Ehrwürdige Puṇṇiya zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm: „Was ist der Grund, Herr, was ist die Ursache, dass es dem Klargewordenen manchmal einfällt, zu lehren, und manchmal nicht?“