„Mönche und Nonnen, es gibt fünf Arten seelischer Öde. Welche fünf? Zunächst hat da ein Mönch Zweifel am Lehrer. Er ist unsicher, unentschlossen und mutlos. Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe. Das ist die erste Art seelischer Öde. Weiterhin hat ein Mönch Zweifel an der Lehre … am Saṅgha … und an der Schulung … Ein Mönch ist zornig und aufgebracht über seine geistlichen Gefährten, verbittert und verschlossen. Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe. Das ist die fünfte Art seelischer Öde. Um diese fünf Arten seelischer Öde aufzugeben, müssen vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickelt werden. …“
7. Das Kapitel über Achtsamkeitsmeditation
Seelische Ketten „Mönche und Nonnen, es gibt fünf seelische Ketten. Welche fünf? Zunächst ist da ein Mönch nicht frei von Begehren, Sehnen, Zuneigung, Durst, Leidenschaft und Verlangen nach Sinnenfreuden. Wenn das so ist, neigt sein Geist nicht zu Eifer, Hingabe, Ausdauer und Mühe. Das ist die erste seelische Kette.