Und was ist die Kraft der Achtsamkeit? Da ist ein edler Schüler achtsam. Er besitzt äußerste Achtsamkeit und Wachheit, und an Dinge, die vor langer Zeit getan oder gesagt wurden, kann er sich erinnern und sie sich ins Gedächtnis rufen. Das nennt man die Kraft der Achtsamkeit. Und was ist die Kraft der Versenkung? Da tritt ein edler Schüler, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält. … Indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, tritt er in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit. Das nennt man die Kraft der Versenkung. Und was ist die Kraft der Weisheit? Da ist ein edler Schüler weise. Er besitzt die Weisheit des Entstehens und Vergehens, die edel und durchdringend ist und zur völligen Auflösung des Leidens führt. Das nennt man die Kraft der Weisheit. Das sind die sieben Kräfte. Die Kräfte sind Vertrauen und Energie, Gewissen und Besonnenheit, Achtsamkeit und Versenkung und Weisheit als die siebte Kraft. Mit diesen Kräften lebt ein kluger Mönch glücklich. Er soll die Lehre wohlüberlegt untersuchen und die Bedeutung klar mit Weisheit sehen. Dann gleicht die Befreiung seines Herzens einer erlöschenden Lampe.“
1. Das Kapitel über Reichtum
Reichtum, kurz „Mönche und Nonnen, es gibt sieben Reichtümer. Welche sieben? Reichtum an Vertrauen, Tugend, Gewissen, Besonnenheit, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit. Das sind die sieben Reichtümer. Vertrauen und Tugend sind Reichtümer, auch Gewissen und Besonnenheit, Gelehrsamkeit und Großzügigkeit, und Weisheit ist der siebte Reichtum. Wenn eine Frau oder ein Mann diese Reichtümer besitzt, gelten sie als wohlhabend, und ihr Leben ist nicht umsonst.