„Sāriputta, jemand, der eine Spende aus keinem anderen Grund gibt, sondern in dem Gedanken: ‚Diese Spende veredelt und nährt den Geist‘, wird, wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter den Göttern aus Brahmās Gefolge wiedergeboren. Wenn diese Tat, diese Macht, dieser Glanz und diese Herrschaftsgewalt verbraucht sind, ist er ein Nichtwiederkehrer, der nicht zu diesem Ort zurückkommt. Das ist der Grund, das ist die Ursache, dass jemand eine Spende gibt, und sie bringt keine reiche Frucht oder großen Vorteil, während jemand anders genau die gleiche Spende gibt, und sie bringt reiche Frucht und großen Vorteil.“
5. Das Kapitel über ein großes Opfer
Nandas Mutter So habe ich es gehört: Einmal wanderten der Ehrwürdige Sāriputta und der Ehrwürdige Mahāmoggallāna mit einem großen Saṅgha von Mönchen und Nonnen durch die Südlichen Hügel. Nun stand da die Laienfrau Veḷukaṇṭakī, Nandas Mutter, beim ersten Morgengrauen auf und sagte die Strophen des „Weges zum anderen Ufer“ auf. Zu der Zeit war der Große König Vessavaṇa gerade in einer Sache auf dem Weg von Norden nach Süden. Er hörte Nandas Mutter den Text aufsagen, stand da und wartete, bis sie fertig war. Als sie mit Aufsagen zu Ende war, schwieg Nandas Mutter. Als er erkannte, dass sie zu Ende war, spendete Vessavaṇa ihr Beifall: „Gut, Schwester! Gut, Schwester!“ „Aber wer kannst du wohl sein, Liebster?“ „Schwester, ich bin dein Bruder, der Große König Vessavaṇa.“ „Gut, Liebster! Dann mag mein Aufsagen der Lehre mein Gastgeschenk an dich sein.“