„Moggallāna, da tritt ein Mönch, indem er den Geist von allen Merkmalen abwendet, in die merkmalslose Versenkung des Herzens ein und verweilt darin. Die Götter wissen von ihm: ‚Dieser Ehrwürdige tritt, indem er den Geist von allen Merkmalen abwendet, in die merkmalslose Versenkung des Herzens ein und verweilt darin. Hoffentlich wird dieser Ehrwürdige geeignete Unterkünfte aufsuchen, sich guten Freunden anschließen und seine Sinne zügeln. Dann kann er in eben diesem Leben zum äußersten Höhepunkt des geistlichen Lebens gelangen, er kann an dem Ziel leben, das er durch eigene Einsicht erkannt hat, für welches ehrbare Menschen zu Recht aus dem Haus fortziehen ins hauslose Leben.‘ Auch so wissen diese Götter, ob bei jemandem ein Rest da ist oder nicht.“
6. Das Kapitel über die nicht erklärten Punkte
Mit dem General Sīha So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach. Da ging der General Sīha zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und fragte ihn: „Herr, kannst du eine Frucht des Gebens aufzeigen, die in diesem Leben ersichtlich ist?“ „Nun, Sīha, ich werde dir dazu Gegenfragen stellen, und du kannst antworten, wie du möchtest. Was denkst du, Sīha? Stell dir zwei Menschen vor. Einer ist ohne Vertrauen, geizig, knauserig und beleidigend. Einer ist ein vertrauensvoller Spender, der die Wohltätigkeit liebt. Was denkst du: Welchem von beiden werden die Vollendeten zuerst ihre Anteilnahme zeigen?“ „Warum sollten die Vollendeten ihre Anteilnahme zuerst dem zeigen, der ohne Vertrauen, geizig, knauserig und beleidigend ist? Sie werden ihre Anteilnahme zuerst dem vertrauensvollen Spender zeigen, der die Wohltätigkeit liebt.“