Nummerierte Lehrreden: Siebener-, Achter- und Neunerbuch
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 23 · Page 99
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Außer sich vor Zorn fällt er in Ungnade. Familie, Freunde, Nahestehende meiden einen zornigen Menschen. Zorn schafft Unglück; Zorn versetzt den Geist in Aufruhr. Dieser Mensch erkennt nicht die Gefahr, die in ihm entsteht. Der Zornige kennt nicht das Gute. Der Zornige sieht die Wahrheit nicht. Wenn ein Mensch von Zorn befallen ist, bleibt nur blinde Finsternis. Der Zornige zerstört mit Leichtigkeit, was schwer aufzubauen war. Später, wenn der Zorn verraucht ist, leidet er Qualen, als sei er vom Feuer verbrannt. Sein Ausdruck verrät sein mürrisches Wesen, wie die Rauchfahne das Feuer verrät; und wenn sein Zorn aufflammt, macht er auch andere zornig. Er kennt kein Gewissen und keine Besonnenheit und auch keine respektvolle Rede. Wer von Zorn überwältigt ist, hat nirgends eine Zufluchtsinsel. Die Taten, die einen Menschen quälen, sind von guten Taten weit entfernt. Ich will sie jetzt erklären; hört zu, denn das ist die Wahrheit: Der Zornige erschlägt seinen Vater, und auch seine Mutter erschlägt er. Der Zornige erschlägt einen Heiligen und auch einen gewöhnlichen Menschen. Von seiner Mutter wird man aufgezogen, sie erklärt einem die Welt. Doch ein zorniger gewöhnlicher Mensch erschlägt selbst diese gute Frau, die ihm das Leben gab. Wie man selbst, so sind alle Lebewesen sich selbst am liebsten.

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