Da kam Meghiya am späten Nachmittag aus seiner Klausur und ging zum Buddha. Er verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und berichtete dem Buddha, wie es ihm ergangen war. „Meghiya, wenn die Erlösung des Herzens nicht reif ist, helfen fünf Dinge, sie zum Reifen zu bringen. Welche fünf? Zunächst hat da ein Mönch gute Freunde, Genossen und Gefährten. Das ist das erste Ding, das hilft, die Erlösung des Herzens, wenn sie nicht reif ist, zum Reifen zu bringen. Dann ist da ein Mönch tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Schulungsregeln ein, die er aufgenommen hat. Das ist das zweite Ding … Dann findet da ein Mönch nach Wunsch, ohne Mühe und Not, Gelegenheit, an Gesprächen über Selbstaustilgung teilzunehmen, die helfen, das Herz zu öffnen, und einzig zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen führen: nämlich an Gesprächen über Genügsamkeit, Zufriedenheit, Abgeschiedenheit, Sichfernhalten, das Aufrütteln der Energie, Tugend, Versenkung, Weisheit, Freiheit und das Erkennen und Sehen der Freiheit. Das ist das dritte Ding …