oder beim Liegen, während er wach ist, einen sinnlichen, böswilligen oder grausamen Gedanken. Er duldet ihn nicht, sondern gibt ihn auf, macht sich von ihm los, beseitigt ihn und merzt ihn aus. Ein solcher Mönch, so heißt es, ist beim Liegen, während er wach ist, ‚eifrig und besonnen, stets energisch und entschlossen‘.“ Der Buddha sprach diese Sache. Dazu wird gesagt: „Ob beim Gehen oder Stehen, beim Sitzen oder Liegen – wenn du einen schlechten Gedanken denkst, der mit dem Leben im Haus zu tun hat, übst du nach dem falschen Weg, verloren in Dingen, die täuschen. Ein solcher Mönch ist unfähig, das höchste Erwachen zu erfahren. Ob beim Gehen oder Stehen, beim Sitzen oder Liegen – wer seine Gedanken beruhigt hat und inneren Frieden liebt: Ein solcher Mönch ist fähig, das höchste Erwachen zu erfahren.“ Auch das ist eine Sache, die vom Gesegneten gesprochen wurde: Das habe ich gehört. Vervollkommnung der Tugend Das wurde vom Buddha, dem Vollendeten, gesagt; das habe ich gehört: „Mönche und Nonnen, lebt nach den Tugendregeln und der Ordenssatzung. Lebt gezügelt in der Ordenssatzung, verhaltet euch angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Seht die Gefahr im kleinsten Fehler und haltet die Schulungsregeln ein, die ihr aufgenommen habt. Wenn ihr das getan habt, was bleibt dann noch zu tun?