Da erhob sich Kokālika von seinem Sitz, verbeugte sich, umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und ging. Nicht lange, nachdem er gegangen war, brachen aus seinem Körper senfkorngroße Eiterherde hervor. Die Eiterherde wuchsen auf die Größe von Mungobohnen an, dann auf die Größe von Kichererbsen, Brustbeerkernen, Brustbeeren, Amlas, unreifen Dattelpflaumen und dann auf die Größe von reifen Dattelpflaumen. Schließlich brachen sie auf, und Eiter und Blut quollen heraus. Dann starb der Mönch Kokālika an jener Krankheit. Er wurde wegen seines Grolls auf Sāriputta und Moggallāna in der Hölle des Rosafarbenen Lotus wiedergeboren. Dann kam spät in der Nacht der strahlende Brahmā Sahampati, der mit seiner Schönheit Jetas Wäldchen weithin erhellte, zum Buddha, verbeugte sich, stellte sich zur Seite hin und sagte zu ihm: „Herr, der Mönch Kokālika ist gestorben. Er wurde wegen seines Grolls auf Sāriputta und Moggallāna in der Hölle des Rosafarbenen Lotus wiedergeboren.“ Das sagte der Brahmā Sahampati. Dann verbeugte er sich, umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und verschwand eben dort. Als dann die Nacht vorüber war, berichtete der Buddha den Mönchen und Nonnen, was vorgefallen war. Daraufhin sagte einer der Mönche zum Buddha: „Herr, wie lang ist die Lebensdauer in der Hölle des Rosafarbenen Lotus?“ „Sie ist lang, Mönch. Es ist nicht leicht, zu berechnen, wie viele Jahre, wie viele hundert Jahre, wie viele tausend Jahre oder wie viele hunderttausend Jahre sie dauert.“ „Aber Herr, ist es möglich, dafür ein Gleichnis zu geben?“ „Das ist möglich“, sagte der Buddha.