Kleinere Sammlung: Khuddakapāṭha, Dhammapada, Udāna, Itivuttaka, Suttanipāta
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 25 · Page 60
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Wenn ein Mensch nachlässig lebt, wächst Verlangen in ihm wie eine Kamelhufliane. Er springt von hier nach da wie eine Meerkatze, die im Wald eine Frucht will. Jeder, dem dieses erbärmliche Verlangen überlegen ist, dieses Sich-Klammern an die Welt, dessen Kummer wächst wie Gras im Regen. Doch jeder, der diesem erbärmlichen Verlangen überlegen ist, dem in der Welt so schwer zu entkommen ist, dessen Kummer fällt von ihm ab wie ein Wassertropfen von einem Lotusblatt. Ich sage das zu euch, ihr guten Leute, die ihr euch hier versammelt habt: Grabt die Wurzel des Verlangens aus, wie ihr Gras ausgrabt, wenn ihr Wurzeln sucht. Lasst nicht zu, dass Māra euch wieder und wieder zerbricht wie ein Strom das Schilf. Ein Baum wächst nach, auch wenn er abgesägt ist, solange die Wurzeln kräftig und unbeschädigt sind; Leiden entsteht wieder und wieder, solange die Neigung zum Verlangen nicht ausgerissen ist. Ein Mensch mit schlechten Ansichten, in dem die sechsunddreißig Ströme, die zum Angenehmen fließen, mächtig sind, wird von wollüstigen Gedanken fortgerissen.

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