Mittlere Lehrreden: Die ersten Fünfzig
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 12 · Page 185
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Mahānāma, dieses eine Mal hielt ich mich bei Rājagaha auf der Geierkuppe auf. Nun waren da einige Jaina-Asketen, die am Schwarzen Felsen an den Hängen des Isigili fortwährend standen, einen Sitz verweigerten. Und sie fühlten aufgrund von Überanstrengung schmerzhafte, scharfe, heftige, brennende Gefühle. Da kam ich am späten Nachmittag aus meiner Klausur und ging zum Schwarzen Felsen, um diese Asketen zu besuchen. Ich sagte zu ihnen: ‚Geehrte, warum steht ihr fortwährend, verweigert einen Sitz, sodass ihr aufgrund von Überanstrengung schmerzhafte, scharfe, heftige, brennende Gefühle fühlt?‘ Darauf erwiderten mir diese Jaina-Asketen: ‚Geehrter, der Jaina-Asket aus dem Stamm Ñātika behauptet, allwissend und all-sehend zu sein und alles ohne Ausnahme zu erkennen und zu sehen, und zwar so: „Erkennen und Sehen sind mir ständig und fortwährend gegenwärtig, ob ich gehe, stehe, schlafe oder wache.“ Er sagt: „Ihr Jaina-Asketen, ihr habt in einem früheren Leben schlechte Taten getan. Tragt sie ab mit dieser strengen, mörderischen Askese. Und wenn ihr in der Gegenwart mit dem Körper, der Sprache und dem Geist gezügelt seid, tut ihr keine schlechten Taten für die Zukunft. Indem ihr vergangene Taten mittels inbrünstiger Bußübung vernichtet und keine neuen Taten tut, kommt so in Zukunft nichts mehr auf. Ohne künftige Wirkung werden Taten aufgelöst; mit dem Auflösen der Taten wird das Leiden aufgelöst; mit dem Auflösen des Leidens wird Gefühl aufgelöst; und mit dem Auflösen des Gefühls wird alles Leiden abgetragen sein.“ Wir billigen das und nehmen es an, und wir sind damit zufrieden.‘

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