So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da kam der Ehrwürdige Mahākoṭṭhita am späten Nachmittag aus seiner Klausur, ging zum Ehrwürdigen Sāriputta und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte Mahākoṭṭhita sich zur Seite hin und sagte zu Sāriputta: „Geehrter, man spricht von einem ‚geistlosen Menschen‘. Inwiefern gibt es einen geistlosen Menschen?“ „Geehrter, er versteht nicht; darum nennt man ihn geistlos. Und was versteht er nicht? Er versteht nicht: ‚Das ist das Leiden.‘ … ‚Das ist der Ursprung des Leidens.‘ … ‚Das ist das Aufhören des Leidens.‘ … ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.‘ Er versteht nicht; darum nennt man ihn geistlos.“ Mit den Worten: „Gut, Geehrter“ begrüßte Mahākoṭṭhita die Worte Sāriputtas und stimmte ihm zu. Dann stellte er eine weitere Frage: „Man spricht von einem ‚weisen Menschen‘. Inwiefern gibt es einen weisen Menschen?“