Mittlere Lehrreden: Die ersten Fünfzig
Deutsche Übersetzung · Band 12 · Seite 159
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Nachdem die Rinder hinausgegangen waren, ging ich auf allen Vieren in den Kuhstall und aß den Mist der jungen Kälber, die gesäugt wurden. Soweit mein eigener Urin und Kot reichten, aß ich diese. So war mein Essen der unnatürlichsten Dinge. Ich tauchte tief in ein furchterregendes Waldstück ein und lebte dort. Es war so furchterregend, dass den meisten die Haare sich sträuben würden, wenn sie nicht frei von Gier wären. Und an Wintertagen wie während der Kältewelle, wenn es im kältesten Winter schneit, blieb ich nachts im offenen Gelände und tagsüber im Wald. Aber im letzten Sommermonat blieb ich tagsüber im offenen Gelände und nachts im Wald. Und es fielen mir diese Strophen ein, die mir weder aus übernatürlicher Quelle eingegeben wurden, noch hatte ich sie zuvor gehört: ‚Versengt und erfroren, allein im furchterregenden Wald, nackt, ohne Feuer, um daneben zu sitzen, und dennoch geht der Abgeklärte seiner Suche nach.‘ Ich bereitete mein Bett auf einem Leichenfeld und benutzte die Knochen der Toten als Kopfkissen. Dann kamen Dorflümmel zu mir. Sie spuckten und urinierten auf mich, bewarfen mich mit Dreck und stocherten sogar mit Stöckchen in meinen Ohren. Aber ich erinnere mich nicht, über sie jemals einen schlechten Gedanken gehabt zu haben. So war mein Verweilen in Gleichmut.

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