So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha im Land der Vajjier bei Ukkacelā am Ufer des Ganges auf. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“ „Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte: „Es war einmal, Mönche und Nonnen, ein unverständiger Kuhhirte aus Magadha. Der trieb im letzten Monat der Regenzeit, zur Herbstzeit, seine Rinder an einer Stelle ohne Furt über den Ganges ans nördliche Ufer zu den Suvidehern, ohne dieses Ufer oder das andere Ufer zu überprüfen. Doch die Rinder verkeilten sich in der Mitte des Stromes ineinander und gingen eben da zugrunde. Warum ist das so? Weil der unverständige Kuhhirte die Rinder an einer Stelle ohne Furt hinübertrieb, ohne die Ufer zu überprüfen. Ebenso gibt es Asketen und Brahmanen, die nicht in dieser Welt und nicht in jener Welt bewandert sind, nicht bewandert darin, was Māras Machtbereich ist und was nicht, nicht bewandert darin, was der Machtbereich des Todes ist und was nicht. Wenn irgendjemand denkt, sie seien es wert, dass man ihnen zuhört und vertraut, wird das zu seinem langanhaltenden Schaden und Leiden sein.