Mittlere Lehrreden: Die ersten Fünfzig
Deutsche Übersetzung · Band 12 · Seite 273
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Daraufhin fragte einer der Mönche den Buddha: „Herr, kann es sein, dass da Unruhe ist um das, was äußerlich nicht besteht?“ „Das kann sein, Mönch“, sagte der Buddha. „Da denkt jemand: ‚Ach, früher war es mein, aber es ist nicht mehr mein. Ach, es könnte mein sein, aber ich bekomme es nicht.‘ Er ist bekümmert und jammert und klagt, schlägt sich an die Brust und stürzt in Verwirrung. So ist da Unruhe um das, was äußerlich nicht besteht.“ „Aber kann es sein, dass da keine Unruhe ist um das, was äußerlich nicht besteht?“ „Das kann sein, Mönch“, sagte der Buddha. „Da denkt jemand nicht: ‚Ach, früher war es mein, aber es ist nicht mehr mein. Ach, es könnte mein sein, aber ich bekomme es nicht.‘ Er ist nicht bekümmert, jammert und klagt nicht, schlägt sich nicht an die Brust und stürzt nicht in Verwirrung. So ist da keine Unruhe um das, was äußerlich nicht besteht.“ „Aber kann es sein, dass da Unruhe ist um das, was innerlich nicht besteht?“ „Das kann sein, Mönch“, sagte der Buddha. „Da hat jemand eine solche Ansicht: ‚Das Weltall und das Selbst sind ein und dasselbe. Nach dem Tod werde ich das sein: beständig, immerwährend, ewig und unvergänglich; und ich werde für immer und ewig bestehen.‘ Er hört, wie der Klargewordene oder ein Schüler des Klargewordenen den Dhamma zum Ausrotten aller Grundlagen für Ansichten, aller Fixierungen auf Ansichten, aller Besessenheit von Ansichten, allen Bestehens auf Ansichten und aller zugrunde liegenden Neigungen zu Ansichten lehrt; zum Beruhigen aller Vorgänge, zum Loslassen aller Bindungen, zum Auflösen des Verlangens, zum Schwinden, Aufhören, Erlöschen. Er denkt: ‚Oh nein! Ich werde vernichtet und zerstört werden! Ich werde nicht einmal mehr bestehen!‘ Er ist bekümmert und jammert und klagt, schlägt sich an die Brust und stürzt in Verwirrung. So ist da Unruhe um das, was innerlich nicht besteht.“

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