Die mit ausgezeichneter Weisheit sollt ihr besuchen, sodass eure Auszeichnung gedeiht. Wer sich in Wissen und Verhalten auszeichnet und einen ausgezeichneten Geist hat, der verübt ausgezeichnete Taten und gewinnt ausgezeichneten Vorteil. Wer die Welt wahrhaftig kennt und Auszeichnung in der Ansicht erlangt hat, wer sich im Geist auszeichnet, schreitet fort, indem er sich auf die Auszeichnung des Pfades stützt. Wenn ihr alle Flecken entfernt und die Auszeichnung des Erlöschens erlangt, seid ihr von allem Leiden frei: das ist die vollständige Auszeichnung.“
4. Das Kapitel über Geben
Wiedergeburt durch Geben „Mönche und Nonnen, es gibt acht Wiedergeburten durch Geben. Welche acht? Da gibt als Erstes ein Mensch Asketen oder Brahmanen Gaben wie Essen, Trinken, Kleidung und Transportmittel, Kränze, Düfte und Make-up, ein Bett, ein Haus und Licht. Was er auch gibt, das erwartet er zurück. Er sieht einen vermögenden Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzer sich vergnügen, versorgt und ausgestattet mit den fünf Sinnesreizen. Er denkt: ‚Ach könnte ich doch, wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter gutsituierten Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzern wiedergeboren werden!‘ Er lässt sich bei diesem Gedanken nieder, festigt ihn und entwickelt ihn. Da er sich bei Geringerem niederlässt und es nicht weiterentwickelt, führt sein Gedanke dazu, dass er dort wiedergeboren wird. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er unter gutsituierten Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzern wiedergeboren. Aber ich sage, das gilt nur für die Tugendhaften, nicht für die Tugendlosen. Der Herzenswunsch eines tugendhaften Menschen wird aufgrund seiner Reinheit erfüllt.