Von einem Mönch mit guten Freunden, Genossen und Gefährten kann man erwarten, dass er weise ist … Aber dann soll ein Mönch, auf diese fünf Dinge gegründet, vier weitere Dinge entwickeln. Er soll die Wahrnehmung des Abstoßenden entwickeln, um Gier aufzugeben, Liebe entwickeln, um Hass aufzugeben, Achtsamkeit auf den Atem entwickeln, um das Denken zu unterbrechen und die Wahrnehmung der Unbeständigkeit entwickeln, um die Einbildung ‚ich bin‘ auszurotten. Wenn man die Unbeständigkeit wahrnimmt, festigt sich die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst. Wenn man das Fehlen eines Selbst wahrnimmt, rottet man die Einbildung ‚ich bin‘ aus und erlangt in eben diesem Leben das Erlöschen.“
1. Das Kapitel über das Erwachen
Mit Nandaka Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da nun leitete der Ehrwürdige Nandaka die Mönche und Nonnen in der Versammlungshalle mit einem Dhammavortrag an, ermunterte sie, begeisterte sie und regte sie an. Da kam der Buddha am späten Nachmittag aus seiner Klausur und ging zur Versammlungshalle. Er stand vor der Tür und wartete, bis der Vortrag zu Ende war. Als er erkannte, dass der Vortrag zu Ende war, räusperte er sich und klopfte an die Tür. Die Mönche und Nonnen öffneten dem Buddha die Tür, dieser betrat die Versammlungshalle und setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz.