Er erkennt das Höchste als das Höchste, er erklärt die Lehre eben hier und gliedert sie auf. Dieser unbewegte Abgeklärte, den Zweifel abgeschnitten, ist der zweite Mönch, der Lehrer des Pfades, sage ich. Der gezügelt und achtsam lebt auf dem Pfad des gut erklärten Ausschnitts der Lehre, der Zustände pflegt, die ohne Tadel sind, er ist der dritte Mönch, sage ich, der, der den Pfad lebt. Gekleidet wie einer, der seinen Gelübden treu ist, aufdringlich, unhöflich, ein Verderber von Familien, hinterhältig, ungezügelt, Spreu: So ist das Leben des Pfad-Verderbers ein Schwindel. Ein Laie, der das versteht, ein gebildeter, weiser edler Schüler, erkennt: ‚Sie sind nicht alle wie dieser.‘ So verliert er nicht das Vertrauen, wenn er ihn sieht. Denn wie könnte man sie gleichsetzen – den Befleckten mit dem Unbefleckten, den Reinen mit dem Unreinen?“ Untergang