Denn die Übung hat viele Aspekte, wie von dem Asketen erklärt. Er geht nicht zweimal zum andern Ufer, noch fällt er zurück, nachdem er einmal hinging. Wenn ein Mönch sich um nichts schlingt und den Strom des Verlangens abgeschnitten und all die verschiedenen Pflichten aufgegeben hat, ist kein Fieber in ihm zu finden. Ich werde dich in der Abgeklärtheit schulen. Übe, als würdest du an einer Messerschneide lecken. Zügele dich im Hinblick auf deinen Bauch mit gegen den Gaumen gepresster Zunge. Sei nicht schwerfällig im Geist, denke nicht zu viel. Sei frei von Fäulnis und ungebunden, weihe dich dem geistlichen Leben. Schule dich auf einem einsamen Sitz, sitze nahe bei Asketen; Einsamkeit ist Abgeklärtheit, so heißt es. Wenn du Einsamkeit begrüßt, erleuchtest du die zehn Himmelsrichtungen. Wenn er die Worte der Bedächtigen gehört hat, der Meditierenden, die sinnliches Verlangen aufgegeben haben, würde jemand, der mir nachfolgt, Gewissen und Vertrauen umso mehr entwickeln. Verstehe dies nach der Art, wie Ströme in Klüften und Spalten fließen: Die kleinen Bäche fließen rauschend, doch still fließen die großen Ströme. Was leer ist, rauscht; was voll ist, ist im Frieden. Der Tor ist wie ein halb gefüllter Krug, der Kluge wie ein bis an den Rand gefüllter See. Wenn der Asket viel spricht, ist es zielführend und bedeutsam: Wissend lehrt er den Dhamma, wissend spricht er viel.