Verbundene Lehrreden: Das große Kapitel
ສະບັບແປພາສາເຢຍລະມັນ · Sutta Piṭaka — The Basket of Discourses · ເຫຼັ້ມທີ 19 · 586 ໜ້າ
ສະຫຼຸບໂດຍ AI ຈາກເນື້ອຫາທັງເຫຼັ້ມ (210 ຫົວຂໍ້) — ຄລິກເພື່ອໄປຫາໜ້າເລີ່ມຕົ້ນຂອງຫົວຂໍ້ນັ້ນ
- ໜ້າ 1–2 Titelseite sowie Avijjā-Sutta und Vijjā-Sutta Die erste Seite ist die Titelseite; sie gibt an, dass es sich um den Sutta-Piṭaka, Saṃyutta-Nikāya, Teil 5, genannt Mahāvāra-Vagga, handelt. Dann beginnt das erste Kapitel, der Avijjā-Vagga. Der Buddha zeigt, dass die Unwissenheit allen unheilsamen Dingen vorangeht: Wer verblendet ist und nicht klar erkennt, bei dem entstehen der Reihe nach falsche Ansicht und die falschen Glieder des Pfades bis hin zu falscher Sammlung. Umgekehrt geht das Wissen, das klare Erkennen, den heilsamen Dingen voran u
- ໜ້າ 2–3 Upaḍḍha-Sutta – Die Hälfte (Ānanda) Der Ehrwürdige Ānanda sagt, edle Freundschaft sei die Hälfte des heiligen Lebens. Der Buddha widerspricht: Edle Freundschaft ist das ganze heilige Leben, nicht nur die Hälfte, denn ein Bhikkhu mit guten Freunden kann den Edlen Achtfachen Pfad entfalten und pflegen. Er erklärt, dass die Wesen gerade dadurch, dass sie ihn zum edlen Freund haben, von Geburt, Alter, Tod und den verschiedenen Arten des Kummers frei werden können.
- ໜ້າ 3–5 Sāriputta-Sutta (Dieselbe Lehre, dargelegt für den Ehrwürdigen Sāriputta) Derselbe Inhalt wie in der vorigen Lehrrede, doch diesmal ist es der Ehrwürdige Sāriputta, der fragt und selbst bekräftigt, dass edle Freundschaft das ganze heilige Leben ist. Der Buddha bestätigt dies und erklärt nochmals, wie ein Bhikkhu mit edlen Freunden den Achtfachen Pfad entfaltet.
- ໜ້າ 5–8 Brāhmaṇa-Sutta (Das göttliche Fahrzeug – das Gleichnis vom weißen Wagen) Der Ehrwürdige Ānanda sieht den Brahmanen Jāṇussoṇi in einem prächtigen, ganz weißen Pferdewagen fahren, den die Leute das „göttliche Fahrzeug“ (brahmayāna) nennen, und fragt, ob es in dieser Lehre und Disziplin ein göttliches Fahrzeug gibt. Der Buddha sagt: Ja, das ist eine Bezeichnung für den Edlen Achtfachen Pfad. Zum Schluss stehen schöne Verse, die den Pfad mit einem Streitwagen vergleichen, dessen Joch Vertrauen und Weisheit sind, dessen Wagenlenker die Achtsamkeit ist und dessen Ausstattu
- ໜ້າ 8–9 Kimatthiya-Sutta (Das heilige Leben dient dem vollen Verstehen des Leidens) Mehrere Bhikkhus berichten, dass Asketen anderer Lehren sie gefragt haben, wozu das heilige Leben in dieser Lehre dient, und dass sie geantwortet haben: um das Leiden voll zu verstehen. Der Buddha bestätigt diese Antwort als richtig und lehrt weiter: Werden sie gefragt, ob es einen Weg oder eine Übung zu diesem vollen Verstehen des Leidens gibt, sollen sie antworten, dass es ihn gibt, nämlich den Edlen Achtfachen Pfad.
- ໜ້າ 9–10 Dve-Bhikkhu-Sutta (Das heilige Leben, die Beseitigung der Gier und das Todlose) Ein Bhikkhu fragt, was das heilige Leben und was das Ziel des heiligen Lebens sei. Der Buddha sagt, der Edle Achtfache Pfad sei das heilige Leben, das Ende von Gier, Hass und Verblendung sein Ziel. Ein anderer Bhikkhu fragt nach der Bedeutung der Ausdrücke Beseitigung der Gier, Beseitigung des Hasses und Beseitigung der Verblendung und erhält die Antwort, dies seien Bezeichnungen für das Nibbāna-Element, die Vernichtung der Triebe. Dann fragt er weiter, was das Todlose und der Weg zum Todlosen s
- ໜ້າ 10–12 Vibhaṅga-Sutta (Die Analyse der acht Glieder des Pfades) Der Buddha legt die Bedeutung des Edlen Achtfachen Pfades ausführlich Glied für Glied dar: rechte Ansicht ist das Wissen um die Vier Edlen Wahrheiten; rechte Gesinnung ist die Gesinnung der Entsagung, des Nicht-Übelwollens und der Gewaltlosigkeit; ferner rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb; rechte Anstrengung sind die vier Arten der Anstrengung; rechte Achtsamkeit sind die vier Grundlagen der Achtsamkeit; und rechte Sammlung sind die vier Vertiefungen. Diese Lehrrede ist die Stand
- ໜ້າ 13–14 Sūka-Sutta (Das Gleichnis von der Grannenspitze) Der Buddha vergleicht: Eine Grannenspitze von Weizen oder Gerste, die falsch ausgerichtet ist, durchsticht Fuß oder Hand nicht und bringt kein Blut hervor, selbst wenn man darauf tritt oder sie drückt. Ebenso kann ein Bhikkhu mit falscher Ansicht, der den Pfad in falscher Richtung entfaltet, die Unwissenheit nicht zerstören, kein Wissen hervorbringen und das Nibbāna nicht erreichen. Ist die Grannenspitze aber richtig ausgerichtet, sticht sie beim Darauftreten und lässt Blut fließen; so kann ein
- ໜ້າ 14–15 Nandiya-Sutta (Der Wanderasket Nandiya nimmt Zuflucht) Der Wanderasket Nandiya fragt, wie viele Dinge, wenn sie entfaltet und gepflegt werden, zum Nibbāna führen. Der Buddha antwortet: acht, nämlich der Edle Achtfache Pfad. Nandiya gewinnt tiefes Vertrauen und preist diese Lehrdarlegung, sie sei, als würde man Umgestürztes aufrichten, Verborgenes aufdecken, dem Verirrten den Weg zeigen oder in der Dunkelheit eine Lampe halten; dann nimmt er auf Lebenszeit Zuflucht zu den Drei Juwelen. Damit schließt das erste Kapitel, der Avijjā-Vagga.
- ໜ້າ 16–18 Vihāra-Sutta und Sekha-Sutta Der Buddha zieht sich einen halben Monat bzw. drei Monate lang allein in die Abgeschiedenheit zurück. Als er aus der Abgeschiedenheit hervorkommt, berichtet er von seiner Erfahrung, die Natur des Gefühls zu verstehen, das aus verschiedenen Bedingungen entsteht, etwa aus falscher Ansicht, rechter Ansicht, Wollen, Denken und Wahrnehmung. Danach erklärt eine kurze Lehrrede, wer ein Sekha, ein Schulungsbedürftiger, genannt wird: jemand, der die acht Glieder des Pfades auf der Stufe dessen besitzt, d
- ໜ້າ 18–19 Uppāda-Sutta (Reine Dinge, die mit dem Erscheinen des Tathāgata entstehen) Eine Reihe kurzer, gleich aufgebauter Lehrreden zeigt, dass die acht Dinge, nämlich der Edle Achtfache Pfad, zuvor nicht entstanden sind und nur durch das Erscheinen eines Tathāgata, eines Arahant, eines vollkommen Erwachten, entstehen können, und dass diese Dinge rein, klar und frei von befleckenden Makeln sind.
- ໜ້າ 19–21 Kukkuṭārāma-Sutta (Der Ehrwürdige Ānanda und der Ehrwürdige Bhadda) In Pāṭaliputta, im Kloster Kukkuṭārāma, geht der Ehrwürdige Bhadda zum Ehrwürdigen Ānanda und fragt, was ein unheiliges Leben sei. Ānanda erklärt, der falsche achtfache Pfad sei das unheilige Leben. Dann fragt er weiter, was das heilige Leben und das Ziel des heiligen Lebens seien, und erhält die Antwort: Der richtige, Edle Achtfache Pfad ist das heilige Leben, das Ende von Gier, Hass und Verblendung ist sein Ziel. Damit schließt das zweite Kapitel, der Vihāra-Vagga.
- ໜ້າ 22–25 Micchatta-Vagga – Mehrere Reihen gegensätzlicher Paare Eine Reihe vieler kurzer, gleich aufgebauter Lehrreden stellt die Lehre in gegensätzlichen Paaren dar: Falschheit und Richtigkeit, unheilsame und heilsame Dinge, falsche und richtige Übung, wobei stets die acht Glieder des Pfades der Maßstab sind. Der Buddha unterscheidet den schlechten vom guten Menschen sowie den noch Schlechteren vom noch Besseren. Alle Lehrreden bekräftigen denselben Gedanken: Ob ein Mensch richtig oder falsch steht, bemisst sich daran, ob er die acht Glieder des Pfades voll
- ໜ້າ 25 Kumbha-Sutta (Das Gleichnis vom Krug) Der Buddha vergleicht: Ein Krug ohne Untersatz kippt oder rollt leicht um, ein Krug mit Untersatz kippt nur schwer um. Ebenso wandelt sich ein Geist ohne Stütze leicht, ein Geist mit Stütze nur schwer. Dann zeigt er, dass die Stütze des Geistes der Edle Achtfache Pfad ist.
- ໜ້າ 25–26 Samādhi-Sutta (Rechte Sammlung mit ihren Bestandteilen) Der Buddha legt die edle rechte Sammlung mit ihren Stützen und Bestandteilen dar und erklärt: Die Einspitzigkeit des Geistes, die mit den sieben anderen Gliedern des Pfades, von rechter Ansicht bis rechter Achtsamkeit, verbunden ist, heißt edle rechte Sammlung mit ihren Stützen und Bestandteilen.
- ໜ້າ 26 Vedanā-Sutta – Die Gefühle Der Buddha legt die drei Arten von Gefühl dar: angenehmes, schmerzhaftes und weder angenehmes noch schmerzhaftes Gefühl. Er sagt, dass ein Bhikkhu zum gründlichen vollen Verstehen dieser drei Gefühle den Edlen Achtfachen Pfad entfalten soll.
- ໜ້າ 26–27 Uttiya-Sutta (Die fünf Sinnesfreuden) Der Ehrwürdige Uttiya fragt, welches die fünf Sinnesfreuden sind, von denen der Buddha spricht. Er erklärt: die mit dem Auge erfahrbaren Formen, die mit dem Ohr erfahrbaren Klänge, die mit der Nase erfahrbaren Gerüche, die mit der Zunge erfahrbaren Geschmäcke und die mit dem Körper erfahrbaren Berührungen, die erwünscht, begehrenswert und angenehm sind und zur Gier verlocken. Dann sagt er, dass ein Bhikkhu zum Aufgeben dieser fünf Sinnesfreuden den Edlen Achtfachen Pfad entfalten soll. Damit sch
- ໜ້າ 28–29 Paṭipatti-Sutta, Paṭipanna-Sutta und Viraddha-Sutta Eine Reihe kurzer Lehrreden im gewohnten Muster erklärt, was falsche und richtige Übung und was ein falsch und ein richtig Übender ist, wiederum mit den acht Gliedern des Pfades als Maßstab. Dann lehrt der Buddha: Wer es versäumt, den Edlen Achtfachen Pfad zu üben, kann das Leiden nicht richtig beenden; wer aber ernsthaft beginnt, dem Pfad zu folgen, kann das Leiden richtig beenden.
- ໜ້າ 29–30 Pāra-Sutta (Verse über die, die das andere Ufer, das Nibbāna, erreichen) Der Buddha zeigt, dass die acht Dinge, nämlich der Edle Achtfache Pfad, wenn sie entfaltet und gepflegt werden, vom diesseitigen Ufer, dem Saṃsāra, zum jenseitigen Ufer, dem Nibbāna, hinüberführen. Dann spricht er die berühmten Verse: Wenige unter den Menschen erreichen das andere Ufer; die übrigen laufen nur am Ufer entlang auf und ab. Nur wer der gut verkündeten Lehre gemäß lebt, überquert das schwer zu überquerende Reich des Todes.
- ໜ້າ 30–32 Sāmañña-Sutta, Brahmañña-Sutta und Brahmacariya-Sutta Drei gleich aufgebaute Reihen kurzer Lehrreden erklären, dass das Asketentum, das Brahmanentum und das heilige Leben alle den Edlen Achtfachen Pfad bezeichnen. Ihre Früchte sind der Stromeintritt, die Einmalwiederkehr, die Nichtwiederkehr und die Arahantschaft, und ihr Ziel ist das Ende von Gier, Hass und Verblendung. Damit schließt das vierte Kapitel, der Paṭipatti-Vagga.
- ໜ້າ 33–35 Aññatitthiya-Vagga – Die Gründe für das heilige Leben Der Buddha lehrt die Bhikkhus, Asketen anderer Lehren, die nach dem Zweck des heiligen Lebens in dieser Lehre fragen, der Reihe nach mit Gründen unter vielen Gesichtspunkten zu antworten: zum Schwinden der Gier, zum Aufgeben der Fesseln, zum Entwurzeln der latenten Neigungen, zum vollen Verstehen der langen Wanderung durch den Saṃsāra, zur Vernichtung der Triebe, zur Verwirklichung der Frucht von Wissen und Befreiung, zu Erkenntnis und Schauung und zum Nibbāna ohne Ergreifen. Jede Antwort weist
- ໜ້າ 36–39 Suriya-Peyyāla (Das Gleichnis von der Morgenröte vor Sonnenaufgang) Der Buddha vergleicht: So wie die Morgenröte zuerst erscheint und das Vorzeichen ist, dass die Sonne aufgehen wird, so ist edle Freundschaft das Erste und das Vorzeichen für das Entstehen des Edlen Achtfachen Pfades in einem Bhikkhu. Dann nennt er sechs weitere Eigenschaften als dasselbe Vorzeichen: Vollkommenheit in der Sittlichkeit, im Wollen, in der eigenen Entwicklung, in der rechten Ansicht, in der Unermüdlichkeit und in gründlicher Aufmerksamkeit.
- ໜ້າ 40–43 Ekadhamma-Peyyāla (Das eine Ding von großer Hilfe) Eine Reihe von Lehrreden wiederholt den Gedanken des Suriya-Peyyāla, stellt ihn aber in den Rahmen des einen Dinges, das für das Entstehen des Edlen Achtfachen Pfades von großer Hilfe ist: edle Freundschaft, Vollkommenheit in der Sittlichkeit, im Wollen, in der eigenen Entwicklung, in der Ansicht, in der Unermüdlichkeit und in gründlicher Aufmerksamkeit.
- ໜ້າ 44–47 Nāhaṃ-ekadhamma-Peyyāla (Ich sehe kein anderes Ding) Der Buddha legt dieselbe Reihe von Dingen zum dritten Mal dar, mit einer eindringlich betonenden Wendung: Er sieht kein einziges anderes Ding, durch das der noch nicht entstandene Edle Achtfache Pfad entsteht oder der bereits entstandene zur vollen Entfaltung gelangt, außer der edlen Freundschaft und den sechs genannten Arten der Vollkommenheit.
- ໜ້າ 48–55 Gaṅgā-Peyyāla (Das Gleichnis vom Fluss, der nach Osten und zum Ozean fließt) Der Buddha vergleicht: So wie der Ganges nach Osten fließt, nach Osten geneigt und nach Osten gerichtet ist, so neigt sich, senkt sich und strebt ein Bhikkhu, der den Edlen Achtfachen Pfad entfaltet und pflegt, zum Nibbāna hin. Er wiederholt dasselbe Gleichnis mit den fünf großen Flüssen und noch einmal, wobei statt des Fließens nach Osten das Fließen in den großen Ozean steht. Dieser Abschnitt bricht auf Seite 55 mitten in der Lehrrede ab und ist noch nicht vollständig.
- ໜ້າ 56–61 Gaṅgā-Peyyālī – Die Wiederholungsreihe vom Ganges Dieser Abschnitt ist der Schluss der Wiederholungsreihe „Gaṅgā-Peyyālī“, die das Gleichnis von den großen Flüssen (Gaṅgā, Yamunā, Aciravatī, Sarabhū, Mahī) anführt, die von Natur aus nach Osten geneigt fließen und in den großen Ozean münden, und es mit einem Bhikkhu vergleicht, der den Achtfachen Pfad entfaltet und sich ebenso von Natur aus zum Nibbāna neigt, senkt und hinstrebt. Der Text wiederholt das Muster mit jedem Fluss einzeln und zusammen. Der Kern ist, dass beständige Entfaltung des Pfa
- ໜ້າ 62–67 Appamāda-Vagga, das zehnte Kapitel Dieses Kapitel über die Unermüdlichkeit zeigt, dass die Unermüdlichkeit die Grundlage und der Sammelpunkt aller heilsamen Dinge ist. Sie ist wie der Fußabdruck des Elefanten, in dem die Fußabdrücke aller Tiere Platz finden, weil er der größte ist; oder wie die Dachsparren eines Giebelhauses, die alle zum First hin zusammenlaufen. Die Wurzel des Duftholzes, das Kernholz des roten Sandelholzes, der Duft der Jasminblüte, die Könige, die einem weltbeherrschenden König untertan sind, das Licht der St
- ໜ້າ 68–70 Balakaraṇīya-Vagga, das elfte Kapitel (Kraftvolle Tätigkeiten – die Sittlichkeit als Grundlage) Das Kapitel über Tätigkeiten, die Kraft erfordern, beginnt mit dem Gleichnis: So wie alle Arbeiten, die Kraft erfordern, sich auf die Erde als Grundlage stützen müssen, so muss sich ein Bhikkhu auf die Sittlichkeit als Grundlage und festen Boden stützen, um den Achtfachen Pfad entfalten und zur vollen Entfaltung bringen zu können. Dies wird mehrfach mit unterschiedlichen Schlusswendungen wiederholt (Beseitigung von Gier, Hass und Verblendung; das Todlose; das Nibbāna), doch der Kern ist derselbe
- ໜ້າ 70–72 Balakaraṇīya-Vagga (Samen und Nāgas – Wachstum und Fülle in der Lehre) Zwei Gleichnisse vom Wachsen und Gedeihen: Samen und Bäume wachsen, weil sie sich auf die Erde stützen; und die Nāgas stützen sich auf den Himālaya, bis ihre Körper kräftig geworden sind, und steigen dann allmählich hinab in kleine Teiche, große Seen, Bäche und große Flüsse bis zum großen Ozean, wo sie schließlich Größe und Fülle erlangen. Ebenso gelangt ein Bhikkhu, der sich auf die Sittlichkeit stützt und den Achtfachen Pfad beständig entfaltet, zu Wachstum und Fülle in den Dingen der Lehre. D
- ໜ້າ 72–74 Balakaraṇīya-Vagga (Baum, Krug, Grannenspitze – unumkehrbar zum Nibbāna geneigt) Eine Gruppe von drei Gleichnissen vermittelt, dass die Entfaltung des Pfades den Geist unumkehrbar zum Heilsamen neigen lässt: ein Baum, der in eine Richtung geneigt ist, fällt in diese Richtung, wenn man seine Wurzeln durchtrennt; ein umgedrehter Wasserkrug kann das Wasser nur ausgießen und nicht wieder aufnehmen; und eine richtig ausgerichtete Grannenspitze von Weizen oder Gerste sticht gewiss in Hand oder Fuß und lässt Blut fließen, wenn man darauf tritt. Die drei Gleichnisse zeigen, dass ein
- ໜ້າ 74–77 Balakaraṇīya-Vagga (Himmel, Wolke, Schiff – Unheilsames sofort beseitigen) Drei aufeinanderfolgende Gleichnisse: Winde, die aus allen Richtungen wehen, veranschaulichen, dass, wenn ein Bhikkhu den Achtfachen Pfad entfaltet, alle zum Erwachen gehörenden Dinge (Grundlagen der Achtsamkeit, rechte Anstrengungen, Grundlagen übernatürlicher Kraft, Fähigkeiten, Kräfte, Erwachensglieder) zugleich zur Vollkommenheit gelangen. Dann das Gleichnis vom Staub am Ende der heißen Jahreszeit, den ein großer Regenguss oder ein Sturm sofort verschwinden lässt: So werden entstandene unhei
- ໜ້າ 77–79 Balakaraṇīya-Vagga (Das Gästehaus – direkt erkennen, aufgeben, verwirklichen, entfalten) Das Gleichnis vom Gästehaus für Reisende, in dem Menschen aus allen Richtungen und aller Stände einkehren können, wird mit einem Bhikkhu verglichen, der den Achtfachen Pfad entfaltet: Er erkennt direkt, was direkt erkannt werden soll (die fünf Daseinsgruppen des Ergreifens), gibt auf, was aufgegeben werden soll (Unwissenheit und Daseinsbegehren), verwirklicht, was verwirklicht werden soll (Wissen und Befreiung), und entfaltet, was entfaltet werden soll (Geistesruhe und Einsicht). Kurz gesagt ist
- ໜ້າ 79–80 Balakaraṇīya-Vagga (Nadī – der Ganges lässt sich nicht umkehren) Ein anschauliches Gleichnis: Wenn eine Menschenmenge mit Hacken und Körben käme und versuchte, den Ganges, der nach Osten hin abfällt, nach Westen zurückfließen zu lassen, so wäre das unmöglich und brächte nur vergebliche Mühe. Ebenso kann ein Bhikkhu, dessen Geist sich lange der Abgeschiedenheit zugeneigt hat, von Königen, Ministern, Freunden oder Verwandten nicht mit Reichtümern dazu verleitet werden, das Mönchsleben aufzugeben und wieder Hausbewohner zu werden. Der Balakaraṇīya-Vagga schließt
- ໜ້າ 81–87 Esanā-Vagga, der zwölfte Der Abschnitt über das Suchen: Suttas in wiederholtem Muster, die Listen von Befleckungen oder Geisteszuständen Gruppe für Gruppe anführen – die drei Arten des Suchens (nach Sinnesfreuden, nach Werden, nach dem heiligen Leben), drei Arten des Dünkels, drei Triebe (āsava), drei Arten des Werdens, drei Arten der Leidhaftigkeit, drei Befleckungen wie Pfähle im Herzen, drei Makel, drei Arten der Bedrängnis, drei Gefühle und drei Arten des Begehrens. Jede Gruppe endet mit derselben Formel: Um diese Z
- ໜ້າ 88–92 Ogha-Vagga, der dreizehnte (Ende des Magga-Saṃyutta) Der Abschnitt über die Fluten setzt das Muster des vorigen Abschnitts fort und geht breitere Gruppen von Befleckungen durch: die vier Fluten, vier Joche, vier Arten des Anhaftens, vier Fesseln, sieben latente Neigungen, fünf Stränge der Sinnesfreuden, fünf Hindernisse, fünf Daseinsgruppen des Anhaftens sowie je fünf niedere und höhere Fesseln. Jede Gruppe schließt damit, dass man den Achtfachen Pfad entfalten muss, um sie direkt zu erkennen, vollständig zu verstehen, zu beenden und aufzugeben. D
- ໜ້າ 93–94 Bojjhaṅga-Saṃyutta, Pabbata-Vagga, der erste (Nāga – das Himalaya-Gebirge) Das „Bojjhaṅga-Saṃyutta“ (die Sammlung über die sieben Erwachensglieder) beginnt mit dem Pabbata-Vagga und demselben Gleichnis wie im Magga-Saṃyutta: Die Nāgas stärken ihren Körper im Himalaya, steigen dann allmählich zu Teichen, Bächen und Flüssen hinab und gelangen bis zum Ozean, wo sie groß und stattlich werden. Ebenso gelangt ein Bhikkhu, der sich auf die Sittlichkeit stützt und die sieben Erwachensglieder beständig entfaltet, zu Wachstum und Fülle in den Dingen. Damit wird gezeigt, dass auc
- ໜ້າ 94–96 Pabbata-Vagga (Die Nahrung der fünf Hindernisse) Ein Gleichnis von der „Nahrung“ der fünf Hindernisse: So wie der Körper nur durch Nahrung bestehen kann und ohne sie nicht besteht, haben auch die Hindernisse – Sinnesbegehren, Übelwollen, Trägheit und Mattheit, Unruhe und Gewissensunruhe sowie Zweifel – ihre „Nahrung“, erklärt der Buddha. Es ist das unweise Aufmerken (ayoniso manasikāra) auf die Objekte, die jeweils Bedingung für das betreffende Hindernis sind; wird es wiederholt, so entstehen nicht entstandene Hindernisse, und entstandene nehm
- ໜ້າ 96–98 Pabbata-Vagga (Die Nahrung der sieben Erwachensglieder) Umgekehrt haben auch die sieben Erwachensglieder ihre eigene „Nahrung“: das weise Aufmerken (yoniso manasikāra) auf die jeweils passenden Bedingungen jedes Glieds – Achtsamkeit, Ergründung der Dinge, Energie, Freude, Gestilltheit, Sammlung und Gleichmut. Wer beständig weise auf das achtet, was jedes Erwachensglied bedingt, bei dem entstehen noch nicht entstandene Erwachensglieder, und entstandene gelangen zu voller Entfaltung. Das zeigt, dass richtige Geistesschulung eine wesentliche Bedingung f
- ໜ້າ 98–100 Pabbata-Vagga (Die Bedingungen für das aufeinanderfolgende Entstehen der Erwachensglieder) Gezeigt wird der große Nutzen, sich Bhikkhus zu nähern und von ihnen den Dhamma zu hören, die vollkommen sind in Sittlichkeit, Sammlung, Weisheit, Befreiung und dem Wissen und Schauen der Befreiung. Denn wer von ihnen den Dhamma gehört hat, zieht sich körperlich und geistig zurück, erinnert sich an das Gehörte und denkt darüber nach. Das ist der Anfang des Prozesses, in dem die Erwachensglieder der Reihe nach entstehen: zuerst die Achtsamkeit, dann Ergründung der Dinge, Energie, Freude, Gestillt
- ໜ້າ 100–102 Pabbata-Vagga (Die sieben Früchte der Erwachensglieder) Wenn die sieben Erwachensglieder in dieser Reihenfolge entfaltet und gepflegt worden sind, kann man sieben Früchte erwarten: das Erreichen der Arahantschaft noch in diesem Leben oder zur Todesstunde, oder, falls sie nicht erreicht wird, die verschiedenen Arten des Nichtwiederkehrers (anāgāmī) je nach Stärke der Beseitigung der niederen Fesseln – antarāparinibbāyī, upahaccaparinibbāyī, asaṅkhāraparinibbāyī, sasaṅkhāraparinibbāyī oder einer, der aufwärts strömt bis zur Akaniṭṭha-Welt. Das zeigt, d
- ໜ້າ 102–104 Pabbata-Vagga (Sāriputta erklärt den Bhikkhus die Erwachensglieder) Sāriputta lehrt die Bhikkhus in Sāvatthī über die sieben Erwachensglieder und erklärt, er könne in jedem beliebigen Erwachensglied verweilen, wann er will – ob morgens, mittags oder abends. Zudem könne er selbst erkennen, ob ein Erwachensglied, das er entfaltet, reich entwickelt und gut gefestigt ist oder aus welchem Grund es nachlässt. Er vergleicht diese Meisterschaft mit einem Minister des Königs, der eine Truhe voller schöner Gewänder in verschiedenen Farben besitzt und zu jeder Tageszeit da
- ໜ້າ 104–105 Pabbata-Vagga (Warum sie Erwachensglieder heißen) Ein Bhikkhu fragt den Buddha, warum diese Dinge „Erwachensglieder“ (bojjhaṅga) heißen. Der Buddha antwortet kurz: Weil sie zum Erwachen (bodhi) führen, heißen sie Erwachensglieder. Wenn ein Bhikkhu alle sieben vollständig entfaltet, wird der Geist befreit vom Trieb der Sinnesbegierde, vom Trieb des Werdens und vom Trieb der Unwissenheit. Es entsteht das Wissen, befreit zu sein, und er erkennt klar: Geburt ist erschöpft, das heilige Leben ist gelebt, getan ist, was zu tun war, darüber hinaus gibt
- ໜ້າ 105–108 Pabbata-Vagga (Kuṇḍaliya-Sutta) Der Wanderasket Kuṇḍaliya fragt den Buddha nach dem Nutzen der Praxis. Der Buddha sagt, ihre Frucht sei Wissen und Befreiung. Kuṇḍaliya fragt Schritt für Schritt weiter: Was vervollkommnet Wissen und Befreiung? – Die sieben Erwachensglieder. Was vervollkommnet die Erwachensglieder? – Die vier Grundlagen der Achtsamkeit. Was vervollkommnet diese? – Die drei Arten des guten Wandels. Und was vervollkommnet die drei Arten des guten Wandels? – Die Zügelung der Sinne, die der Buddha als Nicht-Anhaften
- ໜ້າ 108–109 Pabbata-Vagga (Gleichnis vom Giebelhaus – zum Nibbāna geneigt) Ein kurzes Gleichnis: So wie alle Sparren eines Giebelhauses zum First hin geneigt sind und dort zusammenlaufen, so neigt, senkt und wendet sich ein Bhikkhu, der die sieben Erwachensglieder beständig entfaltet, dem Nibbāna zu. Es ist dasselbe Gleichnis, das zuvor im Magga-Saṃyutta für den Achtfachen Pfad verwendet wurde, und zeigt, dass ob man den Pfad oder die Erwachensglieder entfaltet, das Endergebnis auf dasselbe Ziel gerichtet ist: Nibbāna.
- ໜ້າ 109–110 Pabbata-Vagga (Sāriputta und Upavāṇa sprechen über die Erwachensglieder) Ein Gespräch zwischen Sāriputta und Upavāṇa (in manchen Ausgaben Adhimutta) im Ghositārāma in Kosambī. Sāriputta fragt, wie ein Bhikkhu selbst erkennen kann, dass gut angeregte Erwachensglieder zu einem angenehmen Verweilen führen. Upavāṇa antwortet: Ein Bhikkhu erkennt es, wenn er sieht, dass sein Geist gut befreit ist, Trägheit und Mattheit gut beseitigt sind, Unruhe und Gewissensunruhe gut beruhigt sind und die aufgebrachte Energie weder zu schlaff noch zu angespannt ist. Das zeigt Kriterien,
- ໜ້າ 110 Pabbata-Vagga (Die Erwachensglieder entstehen nur in der Lehre des Tathāgata) Zwei kurze Suttas zum Abschluss des Pabbata-Vagga erklären, dass die sieben entfalteten und gepflegten Erwachensglieder nur dann in der Welt entstehen, wenn ein Tathāgata, ein Arahant, ein vollkommen Erwachter erscheint, oder nur in der Disziplin des Sugata – nirgendwo sonst. Das vermittelt die Seltenheit und den hohen Wert der Lehre über die Erwachensglieder, die nur in Zeiten erscheint, in denen es die Buddha-Lehre gibt. Damit endet auf Seite 110 der erste Abschnitt (Pabbata-Vagga) des Bojjhaṅ
- ໜ້າ 111 Tassuddānaṃ (Zusammenfassung am Ende des vorigen Abschnitts) Diese Seite enthält nur den Schluss der Uddāna-Verse (Themenzusammenfassung), die den vorigen Abschnitt abschließen und vom Anfang der Datei abgeschnitten wurden. Es gibt keinen neuen Dhamma-Inhalt, nur eine Liste der in jenem Abschnitt behandelten Themen, etwa Himavanta, Sittlichkeit, Pflicht, Bhikkhu, Kuṇḍali, Giebel, Upavāṇa und Entstehen. Der Text ist am Beginn dieses Bereichs abgeschnitten und daher nur ein unvollständiges Endstück.
- ໜ້າ 112–113 Gilāna-Vagga, der zweite: Sittlichkeit, edle Freundschaft und weises Aufmerken als Ursachen der Erwachensglieder Der Buddha vergleicht: Ein Bhikkhu, der die sieben Erwachensglieder entfaltet, braucht die Sittlichkeit als Grundlage, so wie alle Lebewesen die Erde brauchen, um zu stehen, zu gehen, zu sitzen und zu liegen. Er zeigt, dass edle Freundschaft und weises Aufmerken (yoniso manasikāra) wie die Morgenröte sind – ein Vorzeichen, das das Entstehen der Erwachensglieder ankündigt, also wesentliche Bedingungen für ihr Entstehen und Gedeihen. Am Ende wird eingeleitet, dass Mahākassapa schwer erkrankt ist,
- ໜ້າ 114 Mahākassapa genest durch das Hören der Erwachensglieder Der Buddha besucht Mahākassapa, der in der Pipphali-Höhle schwer erkrankt ist, fragt nach seinem Befinden und legt die sieben Erwachensglieder dar, die er gut verkündet und gut entfaltet hat und die zu direktem Wissen, zum Erwachen und zum Nibbāna führen. Als Mahākassapa zugehört und sich daran erfreut hat, verschwindet seine Krankheit sofort. Die Geschichte zeigt die Kraft des Erinnerns und Betrachtens des Dhamma, die sich auf Geist und Körper auswirkt, und ist der Ursprung der späteren Traditi
- ໜ້າ 115–117 Mahāmoggallāna und der Buddha selbst genesen durch die Erwachensglieder Die Geschichte verläuft wie bei Mahākassapa: Mahāmoggallāna ist auf dem Gijjhakūṭa schwer erkrankt; der Buddha besucht ihn und legt ihm die sieben Erwachensglieder dar, und er genest. Als später der Buddha selbst schwer erkrankt, kommt Mahācunda zu ihm, und der Buddha fordert Cunda auf, ihm stattdessen die Erwachensglieder vorzutragen. Nach dem Ende der Lehrrede ist die Krankheit des Buddha verschwunden. Am Schluss beginnt die Darlegung, dass die entfalteten Erwachensglieder vom diesseitigen zum
- ໜ້າ 118–119 Die Erwachensglieder führen zum Ende des Leidens; Ende des Gilāna-Vagga Der Buddha zeigt: Bei wem die Erwachensglieder mangelhaft sind, bei dem ist auch der edle Pfad mangelhaft; bei wem sie vollkommen sind, dessen edler Pfad führt richtig zum Ende des Leidens. Er betont, dass die sieben Erwachensglieder edle Dinge sind, die für den Übenden aus dem Leiden hinausführen (niyyānika), und dass sie, entfaltet, ausschließlich zu Ernüchterung, Leidenschaftslosigkeit, Aufhören, Frieden und Nibbāna führen. Den Abschluss bilden Uddāna-Verse, die alle Themen des zweiten Abschn
- ໜ້າ 120–122 Udāyi-Vagga: Die Bedeutung von „Erwachensglied“ und die Ursachen von Hindernissen und Erwachensgliedern Ein Bhikkhu fragt, warum diese Dinge „Erwachensglieder“ heißen. Der Buddha sagt, weil sie zum Erwachen (sambodha) führen, heißen sie Glieder des Erwachens. Dann legt er ein wichtiges Prinzip dar: Unweises Aufmerken (ayoniso manasikāra) auf die Objekte, die jeweils Ursache einer Befleckung sind, lässt noch nicht entstandene der fünf Hindernisse entstehen und entstandene zunehmen. Umgekehrt lässt weises Aufmerken (yoniso manasikāra) noch nicht entstandene Erwachensglieder entstehen und entstandene
- ໜ້າ 123–125 Die Erwachensglieder als Weg zum Ende des Begehrens und als durchdringender Pfad Der Buddha zeigt, dass die sieben Erwachensglieder Dinge sind, die nicht verfallen, und ein Weg, der zum Versiegen und Aufhören des Begehrens führt. Als Udāyī nach der Übungsweise fragt, erklärt er: Wenn man die Erwachensglieder weit, unermesslich und frei von Übelwollen entfaltet, wird das Begehren aufgegeben; hört das Begehren auf, hört das Kamma auf, und hört das Kamma auf, hört auch das Leiden auf. Außerdem zeigt er die Erwachensglieder als „durchdringenden Pfad“ (nibbedhabhāgiya-magga), mit
- ໜ້າ 126–128 Udāyī erzählt von seiner Verwirklichung durch die Erwachensglieder Der Buddha erklärt, dass die Dinge, die Grundlage der Fesseln sind, die sechs Sinnesgrundlagen sind. Dann berichtet Udāyī voller Freude, wie erstaunlich für ihn seine Liebe, Verehrung, Scham und Scheu vor dem Buddha sind. Als Hausbewohner habe er nie solches Vertrauen gehabt; nachdem er aber ordiniert wurde und den Dhamma über die fünf Daseinsgruppen gehört hatte, habe er in einem leeren Haus darüber nachgedacht, bis er die Vier Edlen Wahrheiten der Wirklichkeit gemäß erkannte. Er erklärt, der P
- ໜ້າ 129–132 Unermüdlichkeit als Wurzel und das Gleichnis vom verunreinigten Gold Der Buddha zeigt, dass alle heilsamen Dinge Unermüdlichkeit (appamāda) und weises Aufmerken zur Grundlage haben; wer unermüdlich ist und weise aufmerkt, kann daher erwarten, die Erwachensglieder zu entfalten. Dann vergleicht er: So wie Gold, das mit Unreinheiten wie Eisen, Kupfer, Zinn, Blei und Silber vermischt ist, nicht geschmeidig, nicht bearbeitbar und nicht glänzend ist, so ist ein Geist, der mit den fünf Verunreinigungen – Sinnesbegehren, Übelwollen, Trägheit und Mattheit, Unruhe und Gewi
- ໜ້າ 133–134 Hindernisse schwächen die Weisheit; aufmerksames Hören des Dhamma vervollkommnet die Erwachensglieder Die bekannte Formel wird wiederholt: Unweises Aufmerken lässt Hindernisse entstehen und zunehmen, weises Aufmerken lässt Erwachensglieder entstehen und sich vervollkommnen, und entfaltete Erwachensglieder führen zu Wachstum ohne Niedergang. Der Buddha zeigt, dass die fünf Hindernisse Hemmnisse und Verhüllungen des Geistes sind und die Weisheit schwächen. Der Kern dieses Abschnitts ist die Lehre: Wenn ein edler Schüler den Dhamma aufmerksam hört, mit voller Zuwendung und offenem Ohr, dann sind in
- ໜ້າ 135–137 Das Gleichnis vom Schmarotzerbaum, der seinen Wirtsbaum umstürzt, und die blindmachenden Hindernisse Der Buddha vergleicht große Bäume mit kleinen Samen, etwa Feigenbäume wie Bodhi-, Banyan- und Udumbara-Baum, die auf anderen Bäumen wachsen und sich an sie klammern, bis der Wirtsbaum schließlich bricht und umstürzt. Ebenso gibt es Söhne aus guter Familie, die ordiniert werden und die Sinnesfreuden aufgeben, dann aber zu noch schlechteren Sinnesfreuden zurückkehren und im Mönchsleben scheitern. Er zeigt, dass die fünf Hindernisse wie Hemmnisse und Umklammerungen sind, die blind machen, Wissen ve
- ໜ້າ 138–139 Das Gleichnis von den sieben Juwelen des Weltherrschers und die Juwelen der Erwachensglieder Der Buddha zeigt, dass alle Asketen und Brahmanen der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart, die die drei Arten des Dünkels aufgegeben haben, dies durch die Entfaltung der sieben Erwachensglieder taten. Dann vergleicht er: So wie beim Erscheinen eines Weltherrschers sieben Juwelen erscheinen (das Rad-, Elefanten-, Pferde-, Edelstein-, Frauen-, Schatzmeister- und Feldherrenjuwel), so erscheinen beim Erscheinen eines Tathāgata, eines Arahant, eines vollkommen Erwachten sieben Juwelen der Erwachensg
- ໜ້າ 140–142 Dumm oder weise, arm oder nicht arm – gemessen an den Erwachensgliedern Ein Bhikkhu fragt nach der Bedeutung von „ein Dummer, Törichter“ und „ein Weiser, nicht Törichter“. Der Buddha sagt: weil man die sieben Erwachensglieder nicht entfaltet bzw. entfaltet. Die Frage nach dem „Armen“ und „Nicht-Armen“ beantwortet er nach demselben Prinzip. Das zeigt einen Maßstab für den Wert eines Menschen nach der Lehre des Buddha, der sich von weltlichen Maßstäben unterscheidet. Dann wiederholt er das Gleichnis von der Morgenröte als Vorzeichen der Erwachensglieder in Bezug auf e
- ໜ້າ 143–149 Nahrung und Nicht-Nahrung der Hindernisse und Erwachensglieder Der Buddha legt systematisch dar, was die „Nahrung“ ist, die jedes Hindernis entstehen und zunehmen lässt – etwa unweises Aufmerken auf das Merkmal des Schönen als Nahrung für das Sinnesbegehren – und was die Nahrung ist, die jedes Erwachensglied entstehen und sich vervollkommnen lässt – etwa weises Aufmerken auf die Dinge, die Grundlage der Achtsamkeit sind. Dann zeigt er, was die „Nicht-Nahrung“ ist, durch die jedes Hindernis nicht entsteht oder aufgegeben wird – etwa Aufmerken auf das Merkmal
- ໜ້າ 150–154 Pariyāya-Sutta: Wie fünf Hindernisse zehn und sieben Erwachensglieder vierzehn werden Eine Gruppe von Bhikkhus geht zu Wanderasketen einer anderen Schule und wird gefragt, wie sich die Lehre des Asketen Gotama, die fünf Hindernisse aufzugeben und die sieben Erwachensglieder zu entfalten, von ihrer eigenen unterscheide, da sie dasselbe lehrten. Die Bhikkhus können nicht antworten und fragen den Buddha. Er sagt, sie sollten die Wanderasketen zurückfragen, auf welche Weise die fünf Hindernisse zu zehn und die sieben Erwachensglieder zu vierzehn werden – worauf diese nicht antworten
- ໜ້າ 155–158 Der rechte Zeitpunkt für die Entfaltung der Erwachensglieder bei trägem oder unruhigem Geist Ähnlich wie zuvor werden Bhikkhus von Wanderasketen einer anderen Schule mit einer Frage konfrontiert, die sie nicht beantworten können – diesmal, welche Erwachensglieder man entfalten soll, wenn der Geist träge (līna citta) ist, und welche, wenn er unruhig (uddhata citta) ist. Der Buddha erklärt es mit einem anschaulichen Feuergleichnis: Bei trägem Geist soll man nicht Gestilltheit, Sammlung und Gleichmut entfalten, denn das wäre, als lege man nasses Brennmaterial auf ein kleines Feuer, das dan
- ໜ້າ 159–163 Wanderasketen in Haliddavasana behaupten, die vier Brahmavihāras wie der Buddha zu lehren Im Dorf Haliddavasana im Land der Koliyer treffen Bhikkhus Wanderasketen einer anderen Schule, die behaupten, sie lehrten ihre Schüler wie der Asket Gotama, die fünf Hindernisse aufzugeben und dann Liebende Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut in alle Richtungen auszustrahlen. Da die Bhikkhus nicht sagen können, worin der Unterschied liegt, berichten sie es dem Buddha. Er lehrt sie, die Wanderasketen zurückzufragen, welches Ziel, welchen Höhepunkt, welche Frucht und welches Ende die entfalte
- ໜ້າ 164–165 Der Höhepunkt jeder Befreiung des Geistes durch die Brahmavihāras (Fortsetzung auf der nächsten Seite) Der Buddha erklärt selbst: Die Befreiung des Geistes durch Liebende Güte, zusammen mit den sieben Erwachensgliedern entfaltet, hat für jemanden, der noch nicht mit Weisheit zu einer höheren Befreiung durchgedrungen ist, das Schöne (subha) als Höchstes. Die Befreiung des Geistes durch Mitgefühl hat das Gebiet der Raumunendlichkeit (ākāsānañcāyatana, eine formlose Vertiefung mit dem Raum als unendlich) als Höchstes, und die Befreiung durch Mitfreude das Gebiet der Bewusstseinsunendlichkeit (viññāṇ
- ໜ້າ 166 Upekkhā-cetovimutti (Schlussteil, aus dem vorigen Abschnitt fortgesetzt) Ein Schlussteil, der an Inhalte vor dem Anfang dieser Datei anschließt. Er erklärt, dass die Befreiung des Geistes durch Gleichmut, also die Befreiung durch Entfaltung des Erwachensglieds des Gleichmuts, dem Bhikkhu ermöglicht, gleichmütig zu bleiben, ob er abstoßenden oder nicht abstoßenden Objekten begegnet, bis er das Gebiet der Nichtsheit (ākiñcaññāyatana) erreichen kann, das nach der Lehre der Höhepunkt der Befreiung durch Gleichmut ist. Dieser Teil ist ein Ausschnitt und von Anfang an unvo
- ໜ້າ 166–174 Saṅgārava-Sutta Der Brahmane Saṅgārava fragt den Buddha, warum manchmal Mantras, die man lange rezitiert hat, einem nicht einfallen, und manchmal Mantras, die man nie rezitiert hat, klar hervortreten. Der Buddha antwortet, dass die fünf Hindernisse – Sinnesbegehren, Übelwollen, Trägheit und Mattheit, Unruhe und Gewissensunruhe sowie Zweifel – den Geist, wenn sie ihn überwältigen, daran hindern, die Dinge der Wirklichkeit gemäß zu erkennen und zu sehen. Er vergleicht dies mit Wasser, das mit Farbe vermischt, sie
- ໜ້າ 175–178 Abhayarājakumāra-Sutta Prinz Abhaya fragt den Buddha nach der Lehre des Pūraṇa Kassapa, Nichtwissen und Nichtsehen sowie Wissen und Sehen entstünden ohne Ursache und ohne Bedingung. Der Buddha widerspricht: Beides hat Ursachen und Bedingungen – die fünf Hindernisse sind die Ursache für Nichtwissen und Nichtsehen, die sieben Erwachensglieder die Ursache für Wissen und Sehen. Als Prinz Abhaya verstanden hat, sagt er, die Müdigkeit vom Aufstieg auf den Gijjhakūṭa sei durch das Hören dieses Dhamma verflogen. Der sechste A
- ໜ້າ 179–181 Bojjhaṅgassa Ānāpānādi-Peyyāla (abgekürzter Pāli-Text über verschiedene Wahrnehmungen) Eine Reihe kurzer Suttas im gleichen wiederholten Muster zeigt, dass die Entfaltung der sieben Erwachensglieder zusammen mit verschiedenen Arten der Wahrnehmung – etwa der Wahrnehmung des Skeletts (aṭṭhika-saññā, Betrachtung eines Leichnams als Knochengerüst), der Wahrnehmung des von Würmern befallenen, des blau verfärbten, des zerteilten und des aufgedunsenen Leichnams (Betrachtung eines Leichnams in verschiedenen Stadien) sowie Liebender Güte, Mitgefühl, Mitfreude, Gleichmut und Achtsamkeit au
- ໜ້າ 182–185 Nirodha-Vagga (abgekürzter Pāli-Text über verschiedene Wahrnehmungen, Fortsetzung) Im Anschluss an den vorigen Abschnitt wird eine weitere Reihe von Wahrnehmungen gezeigt, die mit der Entfaltung der Erwachensglieder verbunden werden können: die Wahrnehmung des Unschönen, des Todes, der Widerlichkeit der Nahrung, des Nicht-Entzückens an der ganzen Welt, der Unbeständigkeit, des Leidens, des Nicht-Selbst, des Aufgebens, der Leidenschaftslosigkeit und schließlich des Aufhörens, die vollständig ausgeführt wird: Auch sie bringt große Frucht und großen Nutzen. Den Abschluss bilden V
- ໜ້າ 186–189 Gaṅgā-Peyyālādi-Vagga (ausführlicher Pāli-Text zum Abschluss des Bojjhaṅga-Saṃyutta) Eine Reihe stark abgekürzter, sehr kurzer Suttas: So wie der Ganges nach Osten und zum Ozean fließt, so neigt sich ein Bhikkhu, der die sieben Erwachensglieder entfaltet, dem Nibbāna zu. Es folgt eine Liste von Themen wie die höheren Fesseln, die Fluten und andere Lehrgruppen, alle abgekürzt mit dem Hinweis „auszuführen“ nach dem Muster anderer, früher dargelegter Saṃyuttas. So wird das gesamte Bojjhaṅga-Saṃyutta abgeschlossen, indem die Abschnittsthemen in voller Zahl aufgezählt werden; es ende
- ໜ້າ 190 Der direkte Weg (Ambapāli-Vagga, der erste) Ein neues Saṃyutta beginnt, das Satipaṭṭhāna-Saṃyutta, im Ambapāli-Hain bei Vesālī. Der Buddha verkündet ein zentrales Prinzip: Die vier Grundlagen der Achtsamkeit – die Betrachtung von Körper, Gefühl, Geist und Geistesobjekten – sind der direkte Weg (ekāyana-magga) zur Läuterung der Wesen, zur Überwindung von Kummer und Klage, zum Erlöschen von Schmerz und Trübsal, zum Erlangen der rechten Methode und zur Verwirklichung des Nibbāna. Damit wird die Grundlage gelegt, die in den weiteren Suttas di
- ໜ້າ 191–193 Sata-Sutta Der Buddha lehrt, ein Bhikkhu solle achtsam und wissensklar verweilen. Er erklärt, Achtsamkeit bedeute die Betrachtung von Körper, Gefühl, Geist und Geistesobjekten nach den vier Grundlagen der Achtsamkeit, und Wissensklarheit bedeute volle Bewusstheit in allen Körperhaltungen und täglichen Tätigkeiten – beim Vorwärts- und Zurückgehen, beim Hin- und Wegschauen, beim Beugen und Strecken der Glieder, beim Tragen von Doppelrobe, Almosenschale und Roben, beim Essen, Trinken, Kauen und Schmecken, bei
- ໜ້າ 194–195 Bhikkhu-Sutta (Brahmanendorf in Kosala) Ein Bhikkhu bittet den Buddha, ihm den Dhamma kurz darzulegen, damit er ihn in der Abgeschiedenheit üben kann. Der Buddha sagt, der Ausgangspunkt heilsamer Dinge sei reine Sittlichkeit und gerade Ansicht; wenn beides vorhanden ist, soll man die vier Grundlagen der Achtsamkeit entfalten und dabei sowohl innerlich bei sich selbst als auch äußerlich bei anderen betrachten. Der Bhikkhu übt danach und erlangt in kurzer Zeit die Arahantschaft. Später lehrt der Buddha auch neu ordinierte Bhikkhus in ei
- ໜ້າ 196 Akusalarāsi-Sutta Ein kurzes Sutta, in dem der Buddha sagt: Wenn man zu Recht von einem „Haufen des Unheilsamen“ spricht, so sind es die fünf Hindernisse – Sinnesbegehren, Übelwollen, Trägheit und Mattheit, Unruhe und Gewissensunruhe sowie Zweifel. Und wenn man zu Recht von einem „Haufen des Heilsamen“ spricht, so sind es die vier Grundlagen der Achtsamkeit. Damit wird gezeigt, dass Hindernisse und Grundlagen der Achtsamkeit entgegengesetzte Pole des Unheilsamen und des Heilsamen sind.
- ໜ້າ 197–198 Sakuṇagghi-Sutta (Der Falke und die Wachtel) Ein Gleichnis, das der Buddha erzählt: Ein Falke ergreift eine Wachtel. Als die Wachtel klagt, sie habe Pech gehabt, weil sie sich außerhalb ihres eigenen Reviers herumgetrieben habe, lässt der Falke sie frei, damit sie es in ihrem eigenen Revier mit ihm aufnehmen kann. Doch die Wachtel unterliegt dennoch und wird totgehackt, denn selbst im eigenen Revier reicht ihre Kraft nicht aus. Der Buddha vergleicht: Ein Bhikkhu, der sich im Gebiet Māras, den fünf Strängen der Sinnesfreuden, herumtreibt, w
- ໜ້າ 199 Makkaṭa-Sutta (Der Affe an der Leimrute) Ein Gleichnis aus dem Himalaya: Ein Jäger legt auf den Pfaden der Affen Vogelleim aus. Ein kluger Affe meidet den Leim, doch ein törichter Affe bleibt kleben, sobald er ihn mit der Hand berührt; versucht er, sich mit der anderen Hand, den Füßen oder dem Maul zu befreien, klebt er nur noch fester und wird vom Jäger leicht gefangen. Der Buddha vergleicht: Wer im Gebiet Māras, den fünf Strängen der Sinnesfreuden, umherstreift, wird von Māra überwältigt wie der Affe an der Leimrute; wer im eigenen R
- ໜ້າ 200–203 Sūda-Sutta (Der Koch) Ein Gleichnis von einem törichten Koch, der für den König kocht, ohne darauf zu achten, welche Speisen der König bevorzugt, und daher keine Belohnung erhält – anders als ein kluger Koch, der beobachtet, welches Gericht dem König gefällt, und dafür belohnt wird. Der Buddha vergleicht: Ein törichter Bhikkhu, der die Grundlagen der Achtsamkeit entfaltet, ohne das „Zeichen“ (nimitta) seines eigenen Geistes zu erfassen, dessen Geist wird nicht gesammelt und löst sich nicht von den Befleckungen. Ein k
- ໜ້າ 204–205 Gilāna-Sutta (Die Krankheit des Buddha) Während der Regenzeit in Veḷuvagāmaka erkrankt der Buddha schwer, nahe am Parinibbāna. Doch er hält es nicht für angemessen, ins Parinibbāna einzugehen, ohne sich vom Mönchsorden verabschiedet zu haben, und unterdrückt mit Willenskraft die Schmerzen, bis die Krankheit nachlässt. Ānanda sagt, er sei beruhigt gewesen, weil er glaubte, der Buddha werde nicht ins Parinibbāna eingehen, solange er nichts über den Orden gesagt habe. Der Buddha erwidert, er betrachte sich nicht als Anführer des Ordens,
- ໜ້າ 206–210 Bhikkhunupassaya-Sutta (Meditation mit und ohne Ausrichtung) Ānanda besucht eine Niederlassung von Bhikkhunīs. Mehrere Bhikkhunīs berichten, dass sie, in den vier Grundlagen der Achtsamkeit gefestigt, deutliche Fortschritte im Dhamma spüren. Ānanda bestätigt, dass dies richtig ist, ob für Bhikkhus oder Bhikkhunīs. Als er dies dem Buddha berichtet, führt der Buddha aus: Wenn der Geist bei der Entfaltung der Grundlagen der Achtsamkeit abschweift oder träge wird, soll der Bhikkhu den Geist einem inspirierenden Zeichen zuwenden, bis Frohsinn, Freude, körperli
- ໜ້າ 211 Mahāpurisa-Sutta Sāriputta fragt den Buddha, wer mit „großer Mensch“ (mahāpurisa) gemeint sei. Der Buddha antwortet, dass er einen, dessen Geist befreit ist, einen großen Menschen nennt; wessen Geist nicht befreit ist, der ist kein großer Mensch. Er erklärt, dass der Geist durch die Entfaltung der vier Grundlagen der Achtsamkeit befreit wird, bis er leidenschaftslos und ohne Anhaften von den Trieben befreit ist.
- ໜ້າ 212–214 Sīhanāda-Sutta (Nālanda-Vagga) Sāriputta erklärt mit großer Zuversicht, es gebe keinen Asketen oder Brahmanen in Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart, der in der Weisheit des Erwachens den Buddha übertreffe. Der Buddha prüft, ob Sāriputta mit dem Wissen um den Geist anderer den Geist aller Buddhas der drei Zeiten erkennen könne. Sāriputta verneint, sagt aber, er wisse es durch „Folgerung aus dem Dhamma“ (dhammanvaya), vergleichbar einem Torwächter einer Grenzstadt, der zwar nicht jeden kennt, der hinein- und hinausgeht, aber
- ໜ້າ 215–217 Cunda-Sutta (Das Parinibbāna Sāriputtas) Sāriputta erkrankt schwer und geht im Dorf Nālaka in Magadha ins Parinibbāna ein. Der Novize Cunda, der ihn gepflegt hat, bringt Almosenschale und Roben zu Ānanda. Ānanda ist so erschüttert, dass sein Körper wie berauscht ist und alle Richtungen ihm dunkel erscheinen, und er bringt Cunda zum Buddha. Der Buddha fragt, ob Sāriputta die Gesamtheit der Sittlichkeit, Sammlung, Weisheit, Befreiung oder des Wissens und Schauens der Befreiung mitgenommen habe. Ānanda verneint, bedauert aber, dass Sāripu
- ໜ້າ 218–219 Ukkacela-Sutta (Nach dem Parinibbāna von Sāriputta und Moggallāna) Nachdem Sāriputta und Moggallāna beide ins Parinibbāna eingegangen sind, sitzt der Buddha inmitten des Ordens am Ufer des Ganges bei Ukkacelā. Er bemerkt, dass die Versammlung ohne das Paar der Hauptschüler leer wirkt, sagt aber, dass die Richtung, in der sie weilten, für ihn nicht leer sei. Er erklärt, dass alle Buddhas der Vergangenheit und Zukunft ebenso ein solches herausragendes Paar von Hauptschülern haben. Er weist darauf hin, dass es erstaunlich ist, dass er beim Tod dieser beiden Schüle
- ໜ້າ 220 Bāhiya-Sutta (Anfang; Text am Dateiende abgeschnitten) Bāhiya bittet den Buddha, ihm den Dhamma kurz darzulegen. Der Buddha lehrt ihn wie andere Bhikkhus zuvor, dass der Ausgangspunkt heilsamer Dinge reine Sittlichkeit und gerade Ansicht sind und man danach die vier Grundlagen der Achtsamkeit entfalten soll. Bāhiya nimmt die Lehre an und übt in der Abgeschiedenheit. Der Text bricht mitten im Satz ab, während sein Erfolg geschildert wird (nach dem Muster der vorigen Suttas endet er vermutlich mit dem Erlangen der Arahantschaft); der Rest ist in diese
- ໜ້າ 221–222 Uttiya-Sutta Der Anfang von Seite 221 ist das Ende des vorigen Suttas, das berichtet, wie Bāhiya die Arahantschaft erlangt. Danach bittet Uttiya den Buddha, ihm den Dhamma kurz darzulegen, damit er ihn zurückgezogen üben kann. Der Buddha lehrt, man müsse zuerst die Sittlichkeit läutern und die Ansicht gerade machen und dann, gestützt auf gefestigte Sittlichkeit, die vier Grundlagen der Achtsamkeit entfalten. Indem er so übt, erlangt Uttiya in kurzer Zeit die Arahantschaft. Das zeigt, dass reine Sittlichkeit
- ໜ້າ 223–225 Ekāyanamagga-Sutta und Caṇḍālavaṃsika-Sutta Der Buddha erinnert sich an die Nacht kurz nach seinem Erwachen, als er erkannte, dass der „direkte Weg“, der die Wesen läutert, über den Kummer hinausführt und zum Nibbāna gelangen lässt, die vier Grundlagen der Achtsamkeit sind. Der Brahmā Sahampati erkennt diesen Gedanken, erscheint und bestätigt ihn. Es folgt ein Gleichnis von einem Bambusakrobaten und seiner Schülerin, die auf eine hohe Stange steigen: Wenn jeder auf sich selbst achtet, ist es sicherer, als wenn einer auf den anderen achten
- ໜ້າ 226–227 Sedaka-Sutta (Die Schönste des Landes) Der Buddha weilt im Dorf Sedaka und gibt ein Gleichnis: Ein Mann wird gezwungen, eine randvolle Schale Öl durch eine Menschenmenge zu tragen, die der Schönsten des Landes beim Tanzen und Singen zuschaut, während ein Henker mit gezogenem Schwert hinter ihm hergeht, bereit, ihn zu töten, sobald auch nur ein Tropfen Öl verschüttet wird. Dieser Mann muss seine Achtsamkeit ständig auf die Ölschale richten. Der Buddha vergleicht die „randvolle Ölschale“ mit der auf den Körper gerichteten Achtsamkeit (
- ໜ້າ 228–231 Sīlaṭṭhiti-Vagga – Ānanda und Bhadda Bhadda spricht mit Ānanda in Pāṭaliputta und fragt, welchen Zweck die heilsamen Sittenregeln haben, die der Buddha festgelegt hat. Ānanda antwortet, sie dienten als Grundlage, um die vier Grundlagen der Achtsamkeit erfolgreich zu entfalten. Dann fragt Bhadda weiter, warum der wahre Dhamma nach dem Parinibbāna des Tathāgata nicht lange bzw. lange bestehen bleibt. Ānanda erklärt, das liege daran, ob man die vier Grundlagen der Achtsamkeit nicht entfaltet oder entfaltet.
- ໜ້າ 231–233 Brāhmaṇa-Sutta Nach kurzen Suttas, die die Standardformel der vier Grundlagen der Achtsamkeit wiederholen, kommt ein Brahmane zum Buddha und stellt dieselbe Frage, die Bhadda Ānanda gestellt hatte: Warum bleibt der wahre Dhamma nach dem Parinibbāna des Tathāgata nicht lange bzw. lange bestehen? Der Buddha antwortet mit derselben Erklärung, dass es von der Entfaltung der vier Grundlagen der Achtsamkeit abhängt. Nachdem er dies gehört hat, gewinnt der Brahmane Vertrauen und erklärt sich zum Laienanhänger, der le
- ໜ້າ 233–235 Sāriputta befragt Anuruddha Sāriputta, Mahāmoggallāna und Anuruddha weilen im Kaṇṭakī-Hain bei Sāketa. Sāriputta stellt Anuruddha nacheinander drei Fragen. Was ist ein „Übender“ (sekha)? – Einer, der die vier Grundlagen der Achtsamkeit teilweise entfaltet hat. Ein „Nicht-mehr-Übender“ (asekha) ist einer, der sie vollständig entfaltet hat. Und schließlich erklärt Anuruddha, dass er selbst „große direkte Erkenntnis“ (mahābhiññā) erlangt hat – die Fähigkeit, tausend Welten zu erkennen – eben durch die Entfaltung der vier Grun
- ໜ້າ 235–238 Sirivaḍḍha-Sutta und Mānadinna-Sutta Der Hausvater Sirivaḍḍha ist schwer krank und dem Tode nahe und lässt Ānanda zu einem Besuch einladen. Ānanda rät ihm, auch in der Krankheit die vier Grundlagen der Achtsamkeit zu entfalten. Sirivaḍḍha sagt, er entfalte sie tatsächlich so und sehe in sich keine der fünf niederen Fesseln, die er noch nicht aufgegeben hätte. Ānanda bestätigt daraufhin, dass er die Frucht der Nichtwiederkehr erlangt hat. Dieselbe Geschichte wiederholt sich mit dem ebenfalls schwer kranken Hausvater Mānadinna. Damit
- ໜ້າ 239–245 Ananussuta-Vagga Dieser Abschnitt enthält viele kurze Suttas, die alle den Wert der vier Grundlagen der Achtsamkeit unter verschiedenen Gesichtspunkten betonen. Zuerst sagt der Buddha, dass die Betrachtung von Körper, Gefühl, Geist und Geistesobjekten Dinge sind, die er nie zuvor gehört, sondern selbst erkannt hat. Dann sagt er, dass entfaltete Grundlagen der Achtsamkeit gewiss zu Ernüchterung, Leidenschaftslosigkeit, Aufhören des Leidens und Nibbāna führen. Zum Schluss werden die Begriffe „Grundlage der Achtsam
- ໜ້າ 246–253 Amata-Vagga Dieser Abschnitt mahnt die Bhikkhus, ihren Geist fest in den vier Grundlagen der Achtsamkeit zu verankern, damit ihnen das Todlose nicht verloren geht, und erklärt Entstehen und Vergehen von Körper, Gefühl, Geist und Geistesobjekten. Dann erzählt der Buddha erneut von der Zeit seines Erwachens unter dem Ajapāla-Nigrodha-Baum und dem Erscheinen des Brahmā Sahampati und bekräftigt, dass die vier Grundlagen der Achtsamkeit der direkte Weg zur Läuterung sind. Am Ende des Abschnitts stehen weitere ku
- ໜ້າ 254–255 Gaṅgādi-Peyyāla und Abschluss des Satipaṭṭhāna-Saṃyutta Der Buddha vergleicht die beständige Entfaltung der vier Grundlagen der Achtsamkeit mit dem Ganges, der naturgemäß nach Osten hin abfällt und zum Meer fließt: Ebenso neigt sich ein Bhikkhu, der die Grundlagen der Achtsamkeit entfaltet, naturgemäß dem Nibbāna zu. Dann zeigt er, dass auch die fünf höheren Fesseln durch die Entfaltung der vier Grundlagen der Achtsamkeit aufgegeben werden. Den Abschluss bilden zusammenfassende Verse und die Erklärung, dass das Satipaṭṭhāna-Saṃyutta hiermit endet.
- ໜ້າ 256–263 Indriya-Saṃyutta, Suddhaka-Vagga Ein neues Saṃyutta über die fünf Fähigkeiten beginnt: Vertrauen, Energie, Achtsamkeit, Sammlung und Weisheit. Der Buddha zeigt, dass ein edler Schüler, der Entstehen, Vergehen, Genuss, Nachteil und Entrinnen dieser fünf Fähigkeiten der Wirklichkeit gemäß erkennt, ein Stromeingetretener (sotāpanna) heißt, und ein Bhikkhu, der durch Nicht-Anhaften an diese Fähigkeiten befreit ist, ein Arahant. Dann zeigt er, in welcher Lehrgruppe jede Fähigkeit zu sehen ist: die Fähigkeit des Vertrauens in den vie
- ໜ້າ 264–269 Mudutara-Vagga Dieser Abschnitt erklärt, dass Vollständigkeit und Unvollständigkeit der fünf Fähigkeiten zu unterschiedlichen Stufen der Verwirklichung führen: Wer sie vollständig besitzt, ist ein Arahant; wer schwächere Fähigkeiten hat, ist der Reihe nach ein Nichtwiederkehrer, ein Einmalwiederkehrer, ein Stromeingetretener, ein Dhamma-Folger oder ein Vertrauens-Folger. Dazu werden die Arten von Nichtwiederkehrern näher ausgeführt, die auf verschiedene Weise ins Parinibbāna eingehen. Das zeigt, dass die Fruch
- ໜ້າ 270–274 Chaḷindriya-Vagga Der Buddha sagt, dass er nur deshalb als vollkommen Erwachter erwachen konnte, weil er Entstehen, Vergehen, Genuss, Nachteil und Entrinnen der fünf Fähigkeiten der Wirklichkeit gemäß erkannte. Dann zeigt er zwei weitere Gruppen von Fähigkeiten: die Fähigkeit der Weiblichkeit, der Männlichkeit und des Lebens sowie drei Fähigkeiten, die sich auf Pfad und Frucht beziehen. Danach zeigt er die sechs Fähigkeiten – Auge, Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist – nach derselben Formel wie zuvor bei den fünf
- ໜ້າ 275 Sukhindriya-Vagga (Anfang) Ein neuer Abschnitt über die fünf Fähigkeiten, die mit dem Gefühl zusammenhängen, beginnt: die Fähigkeit der Lust, des Schmerzes, der Freude, der Trübsal und des Gleichmuts. Der Buddha zeigt, dass ein edler Schüler, der Entstehen, Vergehen, Genuss, Nachteil und Entrinnen dieser fünf Fähigkeiten der Wirklichkeit gemäß erkennt, ein Stromeingetretener heißt. Der Text bricht mitten im Abschnitt ab, da hier das Ende der untersuchten Datei erreicht ist.
- ໜ້າ 276–286 Sukhindriya-Vagga (Fortsetzung): Die fünf Fähigkeiten des Gefühls Fortsetzung des vorigen Teils über die fünf Fähigkeiten des Gefühls: die Fähigkeit der Lust, des Schmerzes, der Freude, der Trübsal und des Gleichmuts. Der Buddha sagt, dass Asketen und Brahmanen, die Entstehen, Vergehen, Genuss, Nachteil und Entrinnen dieser Gefühle nicht erkennen, noch nicht als wahre Asketen oder Brahmanen gelten. Er zeigt, dass jedes Gefühl in Abhängigkeit von Kontakt entsteht und vergeht, wenn dieser Kontakt aufhört. Wesentlich ist, dass er die Stellen angibt, an denen jede
- ໜ້າ 287–288 Jarā-Sutta Ānanda kommt zum Buddha, als dieser nach dem Rückzug ruht, massiert seinen Körper und sagt verwundert, die Hautfarbe des Buddha sei nicht mehr so klar wie früher, sein Körper sei schlaff und faltig geworden. Der Buddha bestätigt: Die Natur der Jugend ist das Altern, die Natur der Gesundheit ist die Krankheit und die Natur des Lebens ist der Tod; niemand kann dem entgehen. Dann spricht er Verse, die das Alter tadeln, weil es die schöne Gestalt verfallen lässt. Eine bewegende Lehrrede über die Wah
- ໜ້າ 289–290 Uṇṇābha-Sutta Der Brahmane Uṇṇābha fragt: Die fünf Fähigkeiten – Auge, Ohr, Nase, Zunge und Körper – haben jede ihren eigenen Wahrnehmungsbereich und überschneiden sich nicht; was ist ihre gemeinsame Zuflucht? Der Buddha antwortet Schritt für Schritt: Der Geist (mano) ist die Zuflucht der fünf Fähigkeiten, der Geist stützt sich auf Achtsamkeit, die Achtsamkeit auf Befreiung, die Befreiung auf das Nibbāna. Als gefragt wird, worauf sich das Nibbāna stützt, sagt er, diese Frage gehe über das hinaus, was sich bea
- ໜ້າ 291–292 Sāketa-Sutta (Fähigkeiten und Kräfte sind dasselbe) In Sāketa fragt der Buddha, auf welche Weise die fünf Fähigkeiten zugleich die fünf Kräfte und die fünf Kräfte zugleich die fünf Fähigkeiten sind. Dann erklärt er, dass diese fünf Dinge dasselbe sind und nur je nach Betrachtungsweise verschieden benannt werden. Er gibt das Gleichnis von einem Fluss mit einer Insel in der Mitte: Blickt man auf die Ost- und Westseite der Insel, zählt man einen Strom; blickt man auf die Nord- und Südseite, zählt man zwei Ströme.
- ໜ້າ 293 Pubbakoṭṭhaka-Sutta: Sāriputta glaubt nicht aus Vertrauen Der Buddha fragt Sāriputta, ob er glaube, dass die entfalteten fünf Fähigkeiten in das Todlose eintauchen. Sāriputta erklärt freimütig, er glaube dies nicht bloß aus Vertrauen zum Buddha, sondern weil er es mit eigener Weisheit gewusst, gesehen, erkannt und verwirklicht habe. Der Buddha lobt diese Antwort als richtig.
- ໜ້າ 294–300 Suttas über die Zahl der Fähigkeiten, die zur Arahantschaft führen, und das Sutta in Āpaṇa Eine Reihe kurzer Suttas fragt wiederholt, auf wie vielen entfalteten Fähigkeiten ein Bhikkhu, dessen Triebe erloschen sind, sich stützt, wenn er die Arahantschaft erklärt; die Antworten reichen von einer bis zu fünf. Dazu gehört die Geschichte von Piṇḍola Bhāradvāja, der die Arahantschaft gestützt auf drei Fähigkeiten erklärt: Achtsamkeit, Sammlung und Weisheit. Den Abschluss bildet ein Gespräch zwischen dem Buddha und Sāriputta im Marktflecken Āpaṇa über die Reihenfolge, in der die Fähigkeiten
- ໜ້າ 301–302 Sīhūpama-Sutta und Kūṭāgāra-Sutta Der Buddha vergleicht die Fähigkeit der Weisheit mit dem Höchsten unter allen zum Erwachen gehörenden Dingen (bodhipakkhiya dhamma), so wie der Löwe das Höchste unter den Tieren ist. Später, im Marktflecken Uruvelakappa, zeigt er, dass die vier Fähigkeiten – Vertrauen, Energie, Achtsamkeit und Sammlung – nicht gefestigt sind, solange im edlen Schüler das edle Wissen nicht entstanden ist, so wie bei einem Giebelhaus, dessen Firstbalken noch nicht aufgesetzt ist, die Dachsparren noch keine feste F
- ໜ້າ 303–305 Sekhāsekha-Sutta Im Ghositārāma bei Kosambī zeigt der Buddha, woran ein Bhikkhu, der sich noch übt (sekha), erkennt, dass er ein Übender ist, und woran ein Bhikkhu, der die Übung vollendet hat (asekha), erkennt, dass er ein Vollendeter ist. Der Übende kennt die Vier Edlen Wahrheiten der Wirklichkeit gemäß und ist sicher, dass kein anderer Lehrer den Dhamma so richtig lehrt wie der Buddha, hat aber das höchste Ziel noch nicht mit dem Körper berührt. Der Vollendete hat die fünf Fähigkeiten klar erkannt und das höc
- ໜ້າ 306 Gleichnis vom Vorrang der Fähigkeit der Weisheit und Appamāda-Sutta Der Buddha vergleicht die Fähigkeit der Weisheit mit dem Höchsten unter den zum Erwachen gehörenden Dingen, so wie rotes Sandelholz das Höchste unter allen duftenden Hölzern ist. Dann zeigt er, dass das eine Ding, durch das alle fünf Fähigkeiten gut gedeihen, die Unermüdlichkeit ist. Wer den Geist so behütet, bei dem gelangen Vertrauen, Energie, Achtsamkeit, Sammlung und Weisheit gemeinsam zur vollen Entfaltung.
- ໜ້າ 307–308 Paṭhamabodhi-Sutta: Brahmā Sahampati Als der Buddha kurz nach dem Erwachen unter dem Ajapāla-Nigrodha-Baum sitzt, erkennt er, dass die entfalteten und gepflegten fünf Fähigkeiten in das Todlose eintauchen. Der Brahmā Sahampati erkennt diesen Gedanken, verschwindet aus der Brahmā-Welt und erscheint vor dem Buddha. Er bestätigt diese Wahrheit und erzählt von seinem früheren Leben: Zur Zeit des Buddha Kassapa habe er das heilige Leben geführt und durch die Entfaltung eben dieser fünf Fähigkeiten das Sinnesbegehren abgelegt und sei als
- ໜ້າ 309–310 Sūkarakhata-Sutta In der Sūkarakhatā-Höhle auf dem Gijjhakūṭa fragt der Buddha Sāriputta, welchen Nutzen ein Bhikkhu, dessen Triebe erloschen sind, sieht, sodass er dem Tathāgata und seiner Lehre weiterhin höchste Verehrung erweist. Sāriputta antwortet: weil er die unübertroffene Sicherheit vor den Jochen sieht, die aus der Entfaltung der fünf Fähigkeiten hervorgeht, welche zu Frieden und Erwachen hinführen. Den Abschluss bildet der kurze Hinweis, dass die fünf Fähigkeiten, die zuvor nie entstanden waren, nur ent
- ໜ້າ 311–315 Bodhipakkhiya-Vagga Eine Reihe kurzer Suttas im gleichen Muster zeigt, dass die entfalteten und gepflegten fünf Fähigkeiten zum Aufgeben der Fesseln, zum Ausreißen der latenten Neigungen, zum vollständigen Verstehen des langen Weges des Saṃsāra und zur Vernichtung der Triebe führen. Es folgt eine Reihe gleichartiger Gleichnisse, dass die Fähigkeit der Weisheit das Höchste unter allen zum Erwachen gehörenden Dingen ist, verglichen mit dem höchsten Baum in jedem Daseinsbereich. Damit endet der siebte Abschnitt.
- ໜ້າ 316–318 Gaṅgādi-Peyyāla: Ende des Indriya-Saṃyutta Der Schlussabschnitt des Indriya-Saṃyutta verwendet das Gleichnis vom Ganges, der nach Osten hin abfällt, als Bild für einen Bhikkhu, der die fünf Fähigkeiten entfaltet und sich dem Nibbāna zuneigt, und verbindet dies mit den fünf höheren Fesseln. Zum Schluss wird das Ende des gesamten Indriya-Saṃyutta verkündet.
- ໜ້າ 319–322 Sammappadhāna-Saṃyutta Ein neues Saṃyutta über die vier rechten Anstrengungen beginnt: die rechte Anstrengung, noch nicht entstandenes Unheilsames am Entstehen zu hindern, entstandenes Unheilsames aufzugeben, noch nicht entstandenes Heilsames entstehen zu lassen und entstandenes Heilsames zu bewahren und weiter wachsen zu lassen. Mit derselben Struktur des Ganges-Gleichnisses wie im vorigen Saṃyutta wird gezeigt, dass die Entfaltung der rechten Anstrengungen sich dem Nibbāna zuneigt; verbunden wird dies mit dem Aufgeb
- ໜ້າ 323–325 Bala-Saṃyutta Das Saṃyutta über die fünf Kräfte: die Kraft des Vertrauens, der Energie, der Achtsamkeit, der Sammlung und der Weisheit. Sein Inhalt verläuft fast in jeder Hinsicht parallel zu den fünf Fähigkeiten im vorigen Saṃyutta und verwendet wieder das Gleichnis vom Ganges, der dem Nibbāna zufließt. Es bekräftigt dieselbe Lehre unter dem Gesichtspunkt der „Kraft“, die den gegnerischen Befleckungen widersteht, statt unter dem der „Fähigkeit“, die in ihrer eigenen Funktion vorherrscht.
- ໜ້າ 326–330 Iddhipāda-Saṃyutta, Pāvāla-Vagga Ein neues Saṃyutta über die vier Grundlagen der Kraft (iddhipāda) als Grundlagen des Erfolgs beginnt: Sammlung durch Willen, durch Energie, durch Geist und durch Untersuchung, jeweils verbunden mit dem Gestaltungsvermögen der Anstrengung. Entfaltet, führen sie vom noch nicht erreichten Ufer zum Ufer des Nibbāna. Der Buddha zeigt, dass bei wem diese Grundlagen der Kraft vernachlässigt sind, auch der edle Pfad, der richtig zum Ende des Leidens führt, vernachlässigt ist. Am Ende zeigt er, dass alle
- ໜ້າ 331 Schluss des Suttas über die vier Grundlagen der Kraft (Sammlung durch Untersuchung) Der Ausschnitt beginnt mitten im Sutta und zeigt den Schluss der wiederholten Formel „In mir entstanden Auge, Wissen, Weisheit, Erkenntnis und Licht über Dinge, die ich nie zuvor gehört hatte“. Sie beschreibt die vierte Grundlage der Kraft, die Sammlung durch Untersuchung mit dem Gestaltungsvermögen der Anstrengung (vīmaṃsā als Grundlage der Sammlung), sowohl als zu entfaltende als auch als entfaltete. Das zeigt, dass der Buddha die Entdeckung der vier Grundlagen der Kraft als eigene neue Erkenn
- ໜ້າ 332–338 Pāvāla-Cetiya-Sutta Der Buddha begibt sich mit Ānanda zum Pāvāla-Cetiya und deutet dreimal an, dass jemand, der die vier Grundlagen der Kraft entfaltet hat, einen ganzen Kappa lang leben könnte, wenn er wollte. Ānanda aber ist von Māra beeinflusst und bittet ihn nicht, weiterzuleben. Als Māra kommt und ihn bittet, ins Parinibbāna einzugehen, da die Gemeinde der Buddha-Anhänger nun gefestigt sei, gibt der Buddha seinen Lebenswillen auf; ein großes Erdbeben ereignet sich, und er spricht einen feierlichen Ausspruch da
- ໜ້າ 339–343 Pubba-Sutta (Vor dem Erwachen) Der Buddha erzählt, dass er vor seinem Erwachen die Bedingungen für die erfolgreiche Entfaltung der Grundlagen der Kraft untersuchte. Er fand, dass jede (Wille, Energie, Geist, Untersuchung) weder zu schlaff (verbunden mit Trägheit) noch zu angespannt (verbunden mit Unruhe) sein darf, weder innerlich eingeengt noch nach außen in die Sinnesfreuden zerstreut, und dass das Gleichgewicht – vorn und hinten, oben und unten, bei Tag und bei Nacht – mit offenem, klarem Geist bewahrt werden muss. So entf
- ໜ້າ 344–345 Mahapphala-Sutta und Definitionen der einzelnen Sammlungen Kurz wird bekräftigt, dass die entfalteten und gepflegten vier Grundlagen der Kraft große Frucht und großen Nutzen bringen, und die Formel vom ausgewogenen Willen wird erneut angeführt. Dann folgt eine technische Definition: „Sammlung durch Willen“ (und ebenso durch Energie, Geist und Untersuchung) bedeutet, Einspitzigkeit des Geistes gestützt auf den Willen usw. zu erlangen, zusammen mit dem „Gestaltungsvermögen der Anstrengung“ (padhāna-saṅkhāra), nämlich dem Bemühen, noch nicht entstandenes U
- ໜ້າ 346–348 Moggallāna-Sutta (Das Erschüttern des Palastes der Migāramātā) Eine Gruppe von Bhikkhus, die unterhalb des Palastes der Migāramātā wohnt, benimmt sich ausgelassen, schwatzt und ist ohne Achtsamkeit und Wissensklarheit. Der Buddha fordert Mahāmoggallāna auf, sie zu einem heilsamen Erschrecken zu bringen. Moggallāna erschüttert mit seiner übernatürlichen Kraft den ganzen Palast mit nur einer großen Zehe, sodass die Bhikkhus vor Schreck erschaudern. Als der Buddha fragt, woher diese Kraft stammt, bitten die Bhikkhus ihn, es zu erklären, und er sagt, sie komme
- ໜ້າ 349–351 Uṇṇābha-Sutta (Der Brahmane Uṇṇābha) Der Brahmane Uṇṇābha fragt Ānanda, wozu man beim Asketen Gotama das heilige Leben führt. Ānanda antwortet: um den Willen (chanda) aufzugeben. Der Brahmane wendet ein, dann benutze man ja den Willen, um den Willen aufzugeben, was ein Widerspruch in sich sei. Ānanda vergleicht: So wie der Wunsch, in einen Park zu gehen, erlischt, wenn man dort angekommen ist, so kommen, wenn die Arahantschaft erreicht ist, Wille, Energie, Geist und Untersuchung, die als Werkzeuge dienten, zur Ruhe. Der Brahmane ge
- ໜ້າ 352–353 Samaṇabrāhmaṇa-Sutta (Die Mächtigen in Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart) Eine Zusammenfassung im wiederholten Muster: Asketen oder Brahmanen mit großer übernatürlicher Kraft und großer Macht, ob in Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart, erlangten diese alle durch die Entfaltung derselben vier Grundlagen der Kraft. Die Liste der übernatürlichen Kräfte wird noch einmal aufgeführt (sich in viele Körper teilen, durch Wände gehen, in die Erde tauchen und aus dem Wasser auftauchen, durch die Luft fliegen, Mond und Sonne berühren, bis zur Brahmā-Welt gelangen), um zu bekräf
- ໜ້າ 354–361 Desanā-Sutta und Vibhaṅga-Sutta (Definition und Analyse der Grundlagen der Kraft) Dieser Teil gibt formale Definitionen von vier Schlüsselbegriffen: iddhi (die verschiedenen übernatürlichen Kräfte), iddhipāda (der Weg, der zur Kraft führt), iddhipāda-bhāvanā (die Entfaltung der vier Glieder) und iddhipāda-bhāvanāgāminī paṭipadā (der Edle Achtfache Pfad). Dann folgt eine Analyse (vibhaṅga), die die Fehlformen jedes Glieds im Einzelnen erklärt: „zu schlaff“ (verbunden mit Trägheit und Mattheit), „zu angespannt“ (verbunden mit Unruhe), „innerlich eingeengt“ und „nach außen zerst
- ໜ້າ 362 Pubba-Sutta (Ayoguḷa-Vagga) Der dritte Abschnitt (Ayoguḷa-Vagga) beginnt mit einer Wiederholung ähnlich dem früheren Pubba-Sutta: Der Buddha erzählt, dass er vor seinem Erwachen nach dem Weg suchte, die Grundlagen der Kraft erfolgreich zu entfalten, und die Formel vom Gleichgewicht der vier Glieder (Wille, Energie, Geist, Untersuchung) wird noch einmal kurz angeführt. Dies bereitet die wichtige Geschichte vor, die folgt.
- ໜ້າ 363–364 Ayoguḷa-Sutta (Gleichnis von der glühenden Eisenkugel) Ānanda fragt den Buddha, ob er sich erinnere, mit einem geistgeschaffenen Körper und mit diesem aus den vier großen Elementen bestehenden Körper in die Brahmā-Welt gegangen zu sein. Der Buddha bestätigt beides und erklärt: Wenn der Geist im Körper gefestigt ist und der Körper im Geist, begleitet von einem Gefühl von Leichtigkeit und Beweglichkeit, wird sein Körper leichter, geschmeidiger, bearbeitbarer und strahlender – so wie eine Eisenkugel, die den ganzen Tag im Feuer erhitzt wurde, leicht un
- ໜ້າ 365–366 Die Früchte der Grundlagen der Kraft (zwei und sieben Früchte) Kurz zusammengefasst wird wiederholt, dass die vier entfalteten Grundlagen der Kraft zur Vernichtung der Triebe führen, oder anders gesagt eine von zwei zu erwartenden Früchten haben: die Arahantschaft in diesem Leben oder, wenn noch ein Rest von Anhaften bleibt, die Nichtwiederkehr. Weiter wird ausgeführt, dass sie sieben Früchte und Nutzen haben, entsprechend der Art des Parinibbāna der verschiedenen Nichtwiederkehrer (Parinibbāna im Zwischenzustand oder bei Ankunft, ohne große Anstrengung ode
- ໜ້າ 367–369 Ānanda-Sutta über die Fragen nach Kraft, Grundlage der Kraft, Entfaltung und Weg Ānanda bittet den Buddha, vier Begriffe zu definieren: iddhi, iddhipāda, iddhipāda-bhāvanā und iddhipāda-bhāvanāgāminī paṭipadā. Der Buddha antwortet der Reihe nach (Kraft sind die verschiedenen Wunder, Grundlage der Kraft ist der Weg zur Kraft, Entfaltung ist die Entfaltung der vier Glieder, und der Weg ist der Edle Achtfache Pfad). Dieselben Fragen werden dann wiederholt, als der Buddha Ānanda zurückfragt, und noch einmal, als eine Gruppe von Bhikkhus dieselben Fragen stellt. Das zeigt, dass d
- ໜ້າ 370–373 Moggallānabala-Sutta und Tathāgatabala-Sutta Der Buddha fragt die Bhikkhus erneut, wodurch Moggallāna so große übernatürliche Kraft und Macht besitzt. Als die Bhikkhus ihn bitten, es selbst zu erklären, spricht er noch einmal ausführlich von den vier Grundlagen der Kraft nach der Formel vom Gleichgewicht der Glieder. Dann stellt er dieselbe Frage über sich selbst – wodurch der Tathāgata so große Kraft und Macht besitzt – und antwortet mit derselben Erklärung. Das zeigt, dass auch die Kräfte des Buddha aus derselben Schulung wie die seiner
- ໜ້າ 374–375 Gaṅgā-Peyyāla-Sutta (Ende des Iddhipāda-Saṃyutta) Das Bild des Ganges, der nach Osten hin abfällt, dient als Gleichnis: Ein Bhikkhu, der die vier Grundlagen der Kraft entfaltet und pflegt, neigt und senkt sich ebenso dem Nibbāna zu. Außerdem werden die fünf höheren Fesseln genannt (Begehren nach Feinkörperlichem, Begehren nach Unkörperlichem, Dünkel, Unruhe, Unwissenheit), und es wird gelehrt, dass die Entfaltung der vier Grundlagen der Kraft unmittelbar dazu dient, diese Fesseln direkt zu erkennen, vollständig zu verstehen und aufzugeben. Dami
- ໜ້າ 376–381 Rahogata-Sutta (Anuruddha-Saṃyutta) Eine neue Sammlung beginnt, das Anuruddha-Saṃyutta. Anuruddha überlegt allein in der Zurückgezogenheit: Wer die vier Grundlagen der Achtsamkeit vernachlässigt, vernachlässigt den edlen Pfad, der zum Ende des Leidens führt; wer die vier Grundlagen der Achtsamkeit gut ergriffen hat, hat den edlen Pfad gut ergriffen. Mahāmoggallāna erkennt diesen Gedanken durch übernatürliche Kraft, erscheint und fragt, wie ein Bhikkhu die vier Grundlagen der Achtsamkeit ergreift. Anuruddha erklärt die Betrachtung
- ໜ້າ 382–384 Sekhāsekha-Sutta in Sāketa In Sāketa fragt Sāriputta Anuruddha, in welchen Dingen ein Bhikkhu, der noch ein Übender (sekha) ist, verweilen soll, und gesondert, in welchen Dingen ein Bhikkhu verweilen soll, der ein Vollendeter (asekha, ein Arahant) ist. Die Antwort lautet in beiden Fällen gleich: in den vier Grundlagen der Achtsamkeit. Das zeigt, dass die Grundlagen der Achtsamkeit keine Stufe sind, über die der Arahant hinausgeht, sondern auch eine Eigenschaft des Befreiten. Dann fragt Sāriputta erneut nach der Ursache vo
- ໜ້າ 384–385 Gaṅgūpama-Sutta (Nicht zurückzuziehen) Anuruddha verwendet erneut das Gleichnis vom Ganges, der nach Osten hin abfällt: Selbst wenn eine große Menschenmenge mit Spaten und Körben gemeinsam versuchte, den Fluss nach Westen zurückfließen zu lassen, wäre das unmöglich. Ebenso kann ein Bhikkhu, dessen Geist sich durch die Entfaltung der vier Grundlagen der Achtsamkeit lange der Abgeschiedenheit zugeneigt hat, nicht dazu gebracht werden, in den Hausstand zurückzukehren – selbst wenn Könige, hohe Minister, Verwandte und Freunde ihn mit Rei
- ໜ້າ 386–387 Anuruddha-Saṃyutta – Gefühle überwältigen den Geist nicht (Ende des Rahogata-Vagga, Fortsetzung) Dieser Teil ist der Schluss, der an den vorigen Inhalt anschließt. Anuruddha erklärt, dass heftige körperliche Schmerzen seinen Geist nicht überwältigen können, weil sein Geist in den vier Grundlagen der Achtsamkeit gut gefestigt ist, in der beständigen Betrachtung von Körper, Gefühl, Geist und Geistesobjekten. Das zeigt, dass die Grundlagen der Achtsamkeit den Geist davor schützen, dass körperliches Leiden zu geistigem Leiden wird. Den Abschluss bilden zusammenfassende Verse (uddāna) am Ende de
- ໜ້າ 388–391 Anuruddha-Saṃyutta, zweiter Abschnitt – Anuruddhas große direkte Erkenntnis Anuruddha antwortet den Bhikkhus, dass seine höchsten Errungenschaften direkter Erkenntnis – die Erinnerung an frühere Leben über Tausende von Kappas, die verschiedenen übernatürlichen Kräfte, das himmlische Ohr, das Erkennen des Geistes anderer, das Wissen um die Folgen des Kamma, das Wissen um die Elemente der Welt und die Neigungen der Wesen sowie das himmlische Auge und die Vernichtung der Triebe – allein aus der Entfaltung und Pflege der vier Grundlagen der Achtsamkeit hervorgegangen sind.
- ໜ້າ 392–393 Jhāna-Saṃyutta Der Buddha legt die vier Vertiefungen (jhāna) nach der Standardformel dar und vergleicht: Ein Bhikkhu, der die vier Vertiefungen entfaltet und pflegt, neigt, senkt und wendet sich dem Nibbāna zu, so wie der Ganges nach Osten fließt. Dann zeigt er die fünf höheren Fesseln (Begehren nach Feinkörperlichem, Begehren nach Unkörperlichem, Dünkel, Unruhe, Unwissenheit), zu deren direkter Erkenntnis, vollständigem Verstehen und Aufgeben die Entfaltung der vier Vertiefungen dient. Das vermittelt, dass di
- ໜ້າ 394–398 Ānāpāna-Saṃyutta, Ekadhamma-Vagga – Hauptsutta über die Achtsamkeit auf das Ein- und Ausatmen Das Ānāpāna-Saṃyutta beginnt mit der Darlegung, dass die Achtsamkeit auf das Ein- und Ausatmen (ānāpānasati) das eine Ding ist, das, entfaltet, große Frucht und großen Nutzen bringt. Die vollständige Übung in sechzehn Schritten wird ausgeführt: vom Erkennen des langen und kurzen Atems, dem Erfahren des ganzen Körpers und dem Beruhigen der Körpergestaltung über das Erleben von Freude und Glück, das Beruhigen der Geistesgestaltung und das Befreien des Geistes bis hin zur Betrachtung der Unbeständi
- ໜ້າ 398–399 Ariṭṭha-Sutta Der Buddha fordert die Bhikkhus auf, die Achtsamkeit auf das Ein- und Ausatmen zu entfalten. Ariṭṭha sagt, er entfalte sie bereits, und erklärt nur, er habe das Begehren nach vergangenen und zukünftigen Sinnesfreuden aufgegeben. Der Buddha weist darauf hin, dass dies – obwohl es etwas Wirkliches ist – noch nicht die eigentliche Atemachtsamkeit ist, und lehrt ihn erneut ausführlich die vollständige Formel der Atemachtsamkeit in sechzehn Schritten. Ein mahnendes Beispiel dafür, dass ein auch nur t
- ໜ້າ 399–401 Kimila-Sutta, Anfang – die Stille des Mahākappina Der Buddha weist die Bhikkhus auf Mahākappina hin, der ruhig und still dasitzt, ohne jede Regung in Körper und Geist. Die Bhikkhus bestätigen, dass sie ihn immer so sitzen sehen, ob inmitten des Ordens oder in der Abgeschiedenheit. Der Buddha erklärt, dass diese Unerschütterlichkeit aus der Sammlung durch Atemachtsamkeit entsteht, die der Übende leicht, ohne Schwierigkeit und ohne Mühe erlangt, und legt dann die Entfaltung dieser Sammlung durch Atemachtsamkeit erneut ausführlich dar.
- ໜ້າ 401–405 Sutta über die Sammlung durch Atemachtsamkeit des Bodhisatta und das kühle Zur-Ruhe-Kommen der Gefühle Der Buddha erzählt, dass er schon vor dem Erwachen, als er noch Bodhisatta war, meist in dieser Sammlung durch Atemachtsamkeit verweilte, sodass der Körper nicht ermüdete, die Augen nicht angestrengt waren und der Geist ohne Anhaften von den Trieben befreit wurde. Dann legt er in einer Reihe von Wünschen (ākaṅkheyya-dhamma) dar, dass alles, was ein Bhikkhu wünscht, durch diese Sammlung durch Atemachtsamkeit erreicht werden kann. Zum Schluss erklärt er: Wer diese Sammlung entfaltet hat, erkennt,
- ໜ້າ 405–408 Vesālī-Sutta – die Rede über das Unschöne und die Hinwendung zur Atemachtsamkeit In Vesālī hält der Buddha den Bhikkhus auf vielfältige Weise eine Rede über das Unschöne (asubha) und preist dessen Entfaltung; dann zieht er sich für zwei Wochen in die Abgeschiedenheit zurück. Bhikkhus, die das Unschöne allzu intensiv betrachten, empfinden daraufhin heftigen Widerwillen und Abscheu gegen ihren eigenen Körper, sodass sie sich jemanden suchen, der ihnen das Leben nimmt; täglich sterben zehn, zwanzig Bhikkhus. Als der Buddha aus der Abgeschiedenheit zurückkehrt und bemerkt, dass
- ໜ້າ 408–411 Kimila-Sutta – die Beziehung der Atemachtsamkeit zu den vier Grundlagen der Achtsamkeit Der Buddha fragt Kimila, wie man die Sammlung durch Atemachtsamkeit so entfaltet, dass sie große Frucht bringt, doch Kimila schweigt dreimal. Ānanda bittet den Buddha, es selbst darzulegen. Der Buddha erklärt ausführlich, mit welcher Grundlage der Achtsamkeit jeder der sechzehn Schritte der Atemachtsamkeit zusammenhängt. Dann gibt er das Bild eines großen Staubhaufens an einer Kreuzung: Aus welcher Richtung auch immer ein Karren oder Wagen kommt, er zermalmt den Haufen stets. Ebenso zermalmt ein
- ໜ້າ 412–413 Icchānaṅgala-Sutta – Atemachtsamkeit als Verweilen des Tathāgata Nachdem er sich drei Monate in Icchānaṅgala zurückgezogen hat, lehrt der Buddha die Bhikkhus: Wenn Wanderasketen anderer Schulen fragen, in welchem Verweilen er die Regenzeit meist verbracht hat, sollen sie antworten: in der Sammlung durch Atemachtsamkeit. Dann erklärt er, dass man dieses Verweilen zu Recht ein edles Verweilen (ariyavihāra), ein göttliches Verweilen (brahmavihāra) und ein Verweilen des Tathāgata (tathāgatavihāra) nennen kann. Für die Übenden (sekha) führt seine Entfaltung zur Ve
- ໜ້າ 413–417 Lomasakaṅgiya-Sutta – der Unterschied zwischen dem Verweilen des Übenden und dem des Tathāgata Der Sakyer Mahānāma fragt Lomasakaṅgiya, ob das Verweilen eines Übenden und das Verweilen des Tathāgata dasselbe seien. Der Thera antwortet, sie seien verschieden: Der Übende gibt die fünf Hindernisse nur vorübergehend während der Meditation auf, während der Arahant, dessen Triebe erloschen sind, die fünf Hindernisse vollständig mit der Wurzel ausgerissen hat, sodass sie nie wieder entstehen. Dann führt er die Geschichte an, die der Buddha in Icchānaṅgala dargelegt hat, und wiederholt die Erklär
- ໜ້າ 417–423 Ānanda-Sutta – die Abfolge von der Atemachtsamkeit bis zu Wissen und Befreiung Ānanda fragt, ob es ein Ding gibt, das, entfaltet, vier Dinge vervollkommnet, diese vier, entfaltet, sieben Dinge vervollkommnen und diese sieben, entfaltet, zwei Dinge vervollkommnen. Der Buddha antwortet: Es ist die Sammlung durch Atemachtsamkeit; sie vervollkommnet die vier Grundlagen der Achtsamkeit, diese vervollkommnen die sieben Erwachensglieder, und diese vervollkommnen Wissen und Befreiung. Er erklärt den Mechanismus Schritt für Schritt: Die im Verfolgen des Atems gefestigte Achtsamkeit
- ໜ້າ 423–427 Dieselbe Lehre für verschiedene Gruppen von Bhikkhus und weiterer Nutzen der Atemachtsamkeit (Ende des Ānāpāna-Saṃyutta) Der Buddha legt die Abfolge von der Atemachtsamkeit über die Grundlagen der Achtsamkeit und die Erwachensglieder bis zu Wissen und Befreiung noch einmal Ānanda dar und noch zweimal großen Gruppen von Bhikkhus, die dieselbe Frage stellen. Dann fasst er weiteren Nutzen der Sammlung durch Atemachtsamkeit kurz zusammen: Sie führt zum Aufgeben der Fesseln, zum Ausreißen der latenten Neigungen, zum vollständigen Verstehen des Lebensweges und zur Vernichtung der Triebe. Den Abschluss bilden Verse, die
- ໜ້າ 428–430 Sotāpatti-Saṃyutta, Veḷudvāra-Vagga – der Weltherrscher im Vergleich zum edlen Schüler Das Sotāpatti-Saṃyutta beginnt mit einem Vergleich: Selbst ein Weltherrscher, der über die vier Kontinente herrscht und nach dem Tod im Himmel der Dreiunddreißig wiedergeboren wird und dort erlesenste Sinnesfreuden genießt, ist noch nicht frei von der Hölle, dem Tierreich, dem Bereich der Hungergeister und den unglücklichen Daseinsbereichen. Ein edler Schüler hingegen, der von erbettelten Reisbissen lebt und alte Stofffetzen trägt, ist von diesen unglücklichen Bereichen befreit, weil er vier Din
- ໜ້າ 430–433 Dīghāvu-Sutta Der Laienanhänger Dīghāvu ist schwer krank und dem Tode nahe und lässt seinen Vater, den Hausvater Jotika, den Buddha zu einem Besuch einladen. Der Buddha kommt, fragt nach seinem Befinden und lehrt ihn, sich in den vier Gliedern des Stromeintritts zu festigen, zusammen mit sechs Dingen, die zum Wissen gehören, nämlich der Betrachtung der Unbeständigkeit aller Gebilde. Dīghāvu sagt, er besitze diese Dinge alle, sorge sich aber, dass sein Vater nach seinem Tod trauern werde. Der Buddha beruhigt i
- ໜ້າ 433–434 Gespräch zwischen Ānanda und Sāriputta über die Glieder des Stromeintritts Ānanda fragt Sāriputta, mit wie vielen Dingen jemand ausgestattet ist, den der Buddha als Stromeingetretenen erklärt – einen, der nicht mehr in die unglücklichen Bereiche fallen kann und dem das Erwachen in Zukunft gewiss ist. Sāriputta antwortet: mit vier Dingen, nämlich unerschütterlichem Vertrauen in den Buddha, den Dhamma und den Saṅgha sowie der von den Edlen geschätzten Sittlichkeit.
- ໜ້າ 434–435 Gespräch zwischen dem Buddha und Sāriputta über die Faktoren des Stromeintritts, den Strom und den Stromeingetretenen Der Buddha stellt Sāriputta nacheinander drei Fragen: Was ist ein „Faktor des Stromeintritts“, was ist der „Strom“ und wer ist ein „Stromeingetretener“? Sāriputta antwortet der Reihe nach: Die Faktoren des Stromeintritts sind der Umgang mit guten Menschen, das Hören des Dhamma, das weise Aufmerken und die Übung des Dhamma im Einklang mit dem Dhamma; der Strom ist der Edle Achtfache Pfad; und ein Stromeingetretener ist jemand, der diesen edlen Pfad besitzt. Der Buddha bestätigt jede Antwort als r
- ໜ້າ 435–440 Sutta über die Baumeister Isidatta und Purāṇa (unvollständig, Fortsetzung in der nächsten Datei) Die Baumeister Isidatta und Purāṇa warten auf Nachricht von der Rückkehr des Buddha, nachdem er die Regenzeit anderswo verbracht hat. Als er an einem Baum ankommt, gehen sie zu ihm und sagen, jedes Mal, wenn sie hörten, er werde weit fortziehen, seien sie betrübt, doch wenn sie erführen, er komme näher, seien sie erfreut. Als der Buddha sagt, das Leben im Haushalt sei beengt, fragen die beiden, ob es eine noch größere Enge gebe, und erzählen vom Zug des Königs Pasenadi von Kosala, bei dem sie zu
- ໜ້າ 441 Thapati-Sutta (Schluss; Text am Anfang dieses Ausschnitts unterbrochen) Dieser Teil ist der Schluss des vorigen Suttas, das an die Baumeister (thapati) gerichtet war und am Anfang dieser Datei unterbrochen ist. Er spricht von denen, die unerschütterliches Vertrauen in den Buddha, den Dhamma und den Saṅgha haben und den Sittsamen ohne Unterschied Gaben geben. Am Ende sprechen die Baumeister ihre Freude aus und empfinden es als Segen, dass der Buddha sie so kennt.
- ໜ້າ 441–446 Veḷudvāra-Sutta Der Buddha wandert durch Kosala und gelangt zum Brahmanendorf Veḷudvāra. Die Dorfbewohner bitten um eine Lehre, die zu einem glücklichen Leben im Haushalt und zu einer guten Wiedergeburt führt. Er legt die „Lehre des Auf-sich-selbst-Beziehens“ (attūpanāyika dhammapariyāya) dar, das Prinzip, sich in andere hineinzuversetzen: Man soll bedenken, dass man selbst sein Leben liebt und nicht getötet, bestohlen, in sexueller Hinsicht verletzt, belogen oder durch Zwischenträgerei geschädigt werden will;
- ໜ້າ 446–451 Dhammādāsa-Sutta (Der Spiegel des Dhamma) und die Laienanhänger aus Ñātika Ānanda fragt den Buddha nach dem Schicksal mehrerer verstorbener Bhikkhus, Bhikkhunīs, Laienanhänger und Laienanhängerinnen. Der Buddha nennt das Schicksal jedes Einzelnen entsprechend der erreichten Stufe, hält es aber für mühsam für sich, jedes Mal gefragt zu werden, wenn jemand stirbt. Daher legt er den „Spiegel des Dhamma“ (dhammādāsa) dar, vier Prinzipien, mit denen ein edler Schüler sich selbst betrachten und sein eigenes Schicksal vorhersagen kann, ohne auf den Buddha angewiesen zu sein.
- ໜ້າ 452 Sutta über den Saṅgha von tausend Bhikkhunīs Im Rājakārāma in Sāvatthī spricht der Buddha kurz zu einem Saṅgha von tausend Bhikkhunīs: Wer vier Dinge besitzt – unerschütterliches Vertrauen in den Buddha, den Dhamma und den Saṅgha sowie die von den Edlen geschätzte Sittlichkeit –, ist ein Stromeingetretener, kann nicht mehr in die unglücklichen Bereiche fallen, und das Erwachen in Zukunft ist ihm gewiss. Eine kurze Wiederholung der Glieder des Stromeintritts für die weiblichen Anhängerinnen des Buddha.
- ໜ້າ 452–453 Brāhmaṇa-Sutta (Der Weg der Brahmanen und der wahre Weg zur Befreiung) Der Buddha tadelt die Lehre der Brahmanen, die einen „zum Aufgang führenden Weg“ (udayagāminī paṭipadā) vorschreiben: Die Menschen sollen früh aufstehen und nach Osten gehen, im Glauben, dass sie, wenn sie unterwegs sterben, in eine gute Wiedergeburt gelangen. Er weist darauf hin, dass dies ein Weg der Törichten ist, der nicht zu Ernüchterung, Leidenschaftslosigkeit oder Nibbāna führt. Dann legt er den wahren „zum Aufgang führenden Weg“ in der Lehre und Disziplin der Edlen dar: Vertrauen in die
- ໜ້າ 453–455 Gespräch zwischen Sāriputta und Ānanda (Aufgeben und Besitzen von vier Dingen) Sāriputta fragt Ānanda, wie viele Dinge man aufgeben und wie viele man besitzen muss, damit der Buddha einen als Stromeingetretenen erklärt. Ānanda erklärt: Man muss das fehlende Vertrauen in den Buddha, den Dhamma und den Saṅgha sowie die Sittenlosigkeit aufgeben und stattdessen Vertrauen und die von den Edlen geschätzte Sittlichkeit besitzen. Dieses Gespräch hebt den Unterschied zwischen den Ursachen, die zu schlechter Wiedergeburt führen, und denen, die zu guter Wiedergeburt führen, deutlich
- ໜ້າ 455–456 Sabbaduggatibhaya-Sutta (zwei Suttas) Der Buddha legt zwei Suttas mit sehr ähnlichem Inhalt dar: Wer vier Dinge besitzt – Vertrauen in den Buddha, den Dhamma und den Saṅgha sowie die von den Edlen geschätzte Sittlichkeit –, überwindet alle Gefahren schlechter Wiedergeburt und überwindet alle Gefahren schlechter Wiedergeburt und des Absturzes. Dies bekräftigt die Sicherheit, die ein Stromeingetretener durch diese vier Eigenschaften erlangt.
- ໜ້າ 456–459 Sutta über das Ermutigen von Freunden und Verwandten und die Unerschütterlichkeit des Vertrauens edler Schüler Der Buddha lehrt die Bhikkhus: Wem sie wohlgesinnt sind oder wen sie für aufnahmebereit halten, den sollen sie ermutigen, sich in den vier Gliedern des Stromeintritts zu festigen. Dann zeigt er, dass zwar selbst die vier Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Wind) sich verändern können, das Vertrauen eines edlen Schülers in die Drei Juwelen und die von den Edlen geschätzte Sittlichkeit sich jedoch niemals verändern. Dies betont die unbedingte Festigkeit der Frucht des Stromeintritts.
- ໜ້າ 459–462 Devacārika-Sutta (drei Suttas – Mahāmoggallāna und der Buddha besuchen die Götter der Dreiunddreißig) Mahāmoggallāna begibt sich zweimal mit übernatürlicher Kraft in den Himmel der Dreiunddreißig. Viele Gottheiten kommen zu ihm und bestätigen, dass Vertrauen in die Drei Juwelen und die von den Edlen geschätzte Sittlichkeit der Grund sind, weshalb manche Wesen in einer glücklichen himmlischen Welt wiedergeboren werden. Beim dritten Mal begibt sich der Buddha selbst dorthin und spricht zu den Gottheiten direkt über dasselbe. Damit endet der zweite Abschnitt, der Rājakārāma-Vagga.
- ໜ້າ 463–464 Erstes Mahānāma-Sutta (Gleichnis vom Topf mit Ghee oder Öl im Wasser) Der Sakyer Mahānāma fragt den Buddha voller Sorge, wo er wiedergeboren würde, wenn er stürbe, während er inmitten einer Menschenmenge beschäftigt ist und dabei die Achtsamkeit auf die Drei Juwelen verliert. Der Buddha beruhigt ihn, er brauche sich nicht zu fürchten, denn ein Geist, der lange durch Vertrauen, Sittlichkeit und Weisheit geschult wurde, steigt nach oben – so wie wenn man einen Topf mit Ghee oder Öl in einem tiefen Teich zerschlägt: Die Scherben sinken, doch Ghee oder Öl steigen stet
- ໜ້າ 465–466 Zweites Mahānāma-Sutta (Gleichnis vom geneigten Baum) Der Sakyer Mahānāma stellt erneut dieselbe Frage. Der Buddha legt die vier Dinge dar, durch die ein edler Schüler sich dem Nibbāna zuneigt, und vergleicht mit einem berühmten Gleichnis: So wie ein Baum, der nach Osten geneigt ist, stets in die Richtung fällt, in die er sich bereits neigt, wenn seine Wurzeln durchtrennt werden, so neigt sich ein Geist, der diese vier Tugenden lange angesammelt hat, beim Ende des Lebens ebenfalls dem Nibbāna zu.
- ໜ້າ 466–470 Godha-Sutta Die Sakyer Mahānāma und Godha streiten darüber, ob es drei oder vier Glieder des Stromeintritts gibt, und gehen gemeinsam zum Buddha, um ihn zu fragen. Godha bekundet stufenweise sein starkes Vertrauen: Ob es nur den Buddha allein gäbe oder auch Bhikkhus, Bhikkhunīs, Laienanhänger und Laienanhängerinnen, ja selbst wenn die ganze Welt anderer Meinung wäre – sein Vertrauen bliebe unverändert. Der Buddha bestätigt, dass dies alles gute und heilsame Worte sind.
- ໜ້າ 470–478 Saraṇāni-Sutta (Der Sakyer Saraṇāni, der Alkohol trank und doch als Stromeingetretener erklärt wurde) Als der Sakyer Saraṇāni, der in der Übung nachlässig gewesen war (er trank Alkohol), stirbt und der Buddha ihn als Stromeingetretenen erklärt, tadeln und kritisieren ihn viele Sakyer voller Zweifel. Der Buddha erklärt, dass jemand, der aufrichtig und lebenslang Zuflucht zu den Drei Juwelen genommen hat, nicht in die unglücklichen Bereiche fallen kann. Er unterscheidet Menschen verschiedener Stufen, die alle von den unglücklichen Bereichen frei sind, und schließt mit dem Gleichnis: Selbst unvollk
- ໜ້າ 478–484 Anāthapiṇḍika-Sutta (Sāriputta besucht den Kranken) Als der Großkaufmann Anāthapiṇḍika schwer erkrankt, lässt er Sāriputta einladen. Sāriputta besucht ihn zusammen mit Ānanda und rät ihm, sein unerschütterliches Vertrauen in den Buddha, den Dhamma und den Saṅgha sowie seine Sittlichkeit zu betrachten, die er tatsächlich besitzt und die nie gebrochen wurde. Während er dies betrachtet, legen sich die Schmerzen seiner Krankheit plötzlich. Bevor er geht, spricht Sāriputta Verse der Anerkennung: Wer festes Vertrauen und Sittlichkeit besitzt, ist nicht
- ໜ້າ 484–488 Anāthapiṇḍika-Sutta (Ānanda besucht den Kranken) Der Großkaufmann Anāthapiṇḍika ist noch immer schwer krank und lädt diesmal Ānanda zu einem Besuch ein. Ānanda lehrt: Ein gewöhnlicher Mensch ohne Vertrauen in die Drei Juwelen und ohne Sittlichkeit gerät, wenn er seine Mängel sieht, in Angst und Schrecken vor dem Tod; ein edler Schüler hingegen, der diese vier Tugenden vollständig besitzt, fürchtet den Tod überhaupt nicht. Der Großkaufmann sagt, er besitze alle diese Tugenden, und Ānanda bestätigt, dass er die Frucht des Stromeintritts erlangt
- ໜ້າ 488–491 Pañcaverabhaya-Sutta (Befriedete Furcht und Feindschaft und die mit Weisheit durchschaute edle Methode) Der Buddha sagt: Wenn die fünf Gefahren und Feindschaften, die aus Töten, Stehlen, sexuellem Fehlverhalten, Lügen und dem Genuss von Rauschmitteln entstehen, durch Enthaltung befriedet sind, man die vier Glieder des Stromeintritts besitzt und die „edle Methode“ (ariya ñāya), das bedingte Entstehen, mit Weisheit klar durchschaut hat, dann kann man selbst erklären, ein Stromeingetretener zu sein. Das zeigt, dass das Verständnis der Bedingungen des Leidens ein weiterer wichtiger Bestandteil des Str
- ໜ້າ 491–492 Nandaka-Sutta Der Buddha legt Nandaka, einem hohen Minister der Licchavier, die vier Dinge dar, die zum Stromeingetretenen machen, und sagt, wer sie besitze, sei mit langem Leben, Schönheit, Glück, Ansehen und Macht ausgestattet, sowohl himmlischen als auch menschlichen. Den Abschluss bildet eine liebenswerte Episode: Nandaka verzichtet auf ein äußeres Bad, weil er das Vertrauen in den Buddha als das wahre innere Bad der Reinigung ansieht. Damit endet der dritte Abschnitt, der Saraṇāni-Vagga.
- ໜ້າ 493–494 Puññābhisanda-Sutta (drei Suttas – Ströme des Verdienstes) Der Buddha legt drei ähnlich aufgebaute Suttas über vier „Ströme des Verdienstes, Ströme des Heilsamen, Nahrung des Glücks“ dar. Das erste verwendet die vier Standardglieder; das zweite ersetzt das letzte Glied durch einen Geist frei von Geiz, der sich am Geben erfreut; das dritte ersetzt es durch Weisheit, die Entstehen und Vergehen sieht und richtig zum Ende des Leidens führt. Das zeigt, dass Vertrauen, Geben und Weisheit ebenso wie die Sittlichkeit Quellen des Verdienstes sind, die das Glück
- ໜ້າ 494–495 Devapada-Sutta (Text am Dateiende unterbrochen) Der Buddha legt vier „Götterspuren“ (devapada), Fußspuren oder Wege der Gottheiten, dar, die ungeläuterte Wesen läutern: Vertrauen in den Buddha, den Dhamma und den Saṅgha sowie die von den Edlen geschätzte Sittlichkeit. Im zweiten Sutta führt er weiter aus, dass wer diese Dinge besitzt, bedenkt, dass er lebt, ohne irgendeinem Wesen zu schaden. Der Text bricht am Dateiende (Seite 495) mitten im Satz ab.
- ໜ້າ 496–497 Devapada-Sutta (Schluss) und Sabhāgata-Sutta Der Anfang ist der Schluss des Devapada-Sutta, das auf der vorigen Seite unterbrochen wurde, und spricht von den vier „Götterspuren“, Dingen, die ungeläuterte Wesen läutern können. Es folgt das Sabhāgata-Sutta, das zeigt: Gottheiten, die einst unerschütterliches Vertrauen in den Buddha, den Dhamma und den Saṅgha sowie die von den Edlen geschätzte Sittlichkeit besaßen und nach ihrem Tod in dieser Welt als Gottheiten wiedergeboren wurden, heißen Schüler mit denselben Eigenschaften, die nach ihnen
- ໜ້າ 497–498 Sagāthaka-Puññābhisanda-Vagga – Mahānāma-Sutta Der Sakyer Mahānāma fragt den Buddha, wodurch jemand ein Laienanhänger ist und vollkommen in Sittlichkeit, Vertrauen, Freigebigkeit und Weisheit. Der Buddha antwortet der Reihe nach: Man muss Zuflucht zu den Drei Juwelen nehmen, sich der fünf unheilsamen Handlungsweisen enthalten, festes Vertrauen in die Erwachensweisheit des Buddha haben, einen Geist frei von Geiz besitzen, der sich am Geben erfreut, und Weisheit haben, die Entstehen und Vergehen sieht und zum Ende des Leidens führt. Zum Schlus
- ໜ້າ 498–499 Kāḷigodhā-Sutta Der Buddha begibt sich zum Haus der Sakyerin Kāḷigodhā und legt die vier Glieder des Stromeintritts dar: unerschütterliches Vertrauen in den Buddha, den Dhamma und den Saṅgha sowie die von den Edlen geschätzte Sittlichkeit. Kāḷigodhā bestätigt, dass sie diese Dinge vollständig besitzt, dazu einen Geist frei von Geiz, der gern den Sittsamen und Tugendhaften gibt. Der Buddha erklärt daraufhin, dass sie die Frucht des Stromeintritts erlangt hat. Ein Beispiel dafür, dass auch Frauen im Laienstand ho
- ໜ້າ 499–502 Nandiya-Sutta Der Sakyer Nandiya fragt: Wenn ein edler Schüler keines der vier Glieder des Stromeintritts besitzt, gilt er dann als nachlässig? Der Buddha erklärt, wer diese Dinge überhaupt nicht besitzt, gehört zu den gewöhnlichen Menschen außerhalb der Lehre. Dann zeigt er den Unterschied zwischen einem nachlässigen und einem unermüdlichen edlen Schüler: Auch wer Vertrauen und Sittlichkeit besitzt, gilt als nachlässig, wenn er sich damit zufriedengibt und sich nicht weiter um Abgeschiedenheit bemüht; wer ab
- ໜ້າ 503–507 Sagāthaka-Puññābhisanda-Vagga, der fünfte – Puññābhisanda-Sutta (drei Varianten) Diese Suttas zeigen dreimal die vier „Ströme des Verdienstes, Ströme des Heilsamen“, die das Glück nähren: Vertrauen in den Buddha, den Dhamma und den Saṅgha, und als viertes Glied abwechselnd Sittlichkeit, Freigebigkeit oder Weisheit. Betont wird, dass das Verdienst eines edlen Schülers, der diese Dinge besitzt, nicht zu ermessen ist, so wie das Wasser des Ozeans sich nicht in Maßen abmessen lässt. Das vermittelt, dass grundlegende Tugenden, beständig angesammelt, unvorstellbar gewaltig anwachs
- ໜ້າ 507–509 Glieder des Reichtums und des Stromeintritts – Nandiya-, Bhaddiya- und Mahānāma-Sutta Hier folgen kurze Suttas im bekannten Muster, die zeigen, dass vier Dinge einen edlen Schüler reich, vermögend und angesehen machen und ihn zu einem Stromeingetretenen machen, dem das Erwachen in Zukunft gewiss ist. Dieselbe Lehre wird jeweils gesondert auf Fragen von Nandiya, Bhaddiya und Mahānāma in Kapilavatthu dargelegt. Den Abschluss bildet eine weitere Gruppe von Faktoren des Stromeintritts: Umgang mit guten Menschen, Hören des wahren Dhamma, weises Aufmerken und Übung des Dhamma im Einkla
- ໜ້າ 510 Sappañña-Vagga, der sechste – Verse über den, der nicht arm ist Der neue Abschnitt beginnt mit einer erneuten Darlegung der vier Glieder des Stromeintritts und schließt mit schönen Versen: Wer festes, unerschütterliches Vertrauen in den Tathāgata hat, schöne, von den Edlen gepriesene Sittlichkeit, Vertrauen in den Saṅgha und gerade Ansicht, den nennen die Weisen nicht arm; sein Leben ist nicht vergeblich. Eine Erinnerung daran, dass wahrer Reichtum an inneren Tugenden gemessen wird, nicht an äußerem Besitz.
- ໜ້າ 510–512 Ein Bhikkhu, der die Regenzeit in Sāvatthī verbracht hat, bringt Nachricht Ein Bhikkhu, der die Regenzeit in Sāvatthī verbracht hat, kommt nach Kapilavatthu. Die Sakyer fragen ihn nach dem Wohlergehen des Buddha, Sāriputtas, Moggallānas und des Ordens. Der Bhikkhu gibt wieder, was er unmittelbar vom Buddha gehört hat: Die Bhikkhus, die Befreiung mit Vernichtung der Triebe erreicht haben, sind wenige; mehr haben die Nichtwiederkehr erreicht, noch mehr die Einmalwiederkehr, und am zahlreichsten sind die Stromeingetretenen. Das zeichnet ein Bild der Verwirklichungsstufen
- ໜ້າ 512–513 Dhammadinna-Sutta Der Laienanhänger Dhammadinna kommt mit 500 Laienanhängern zum Buddha und bittet um eine Unterweisung zu dauerhaftem Wohl und Glück. Der Buddha lehrt sie, von Zeit zu Zeit in die tiefen, mit der Leerheit verbundenen Lehrreden einzudringen und über sie nachzudenken. Dhammadinna sagt, das sei für Hausbewohner, die noch mit Kindern und Frau im Haushalt leben, schwierig, und bittet um eine Lehre, die für jemanden passt, der sich an die Fünf Sittenregeln hält. Daraufhin lehrt der Buddha sie stattdess
- ໜ້າ 513–516 Mahānāma-Sutta über das Trösten eines schwer kranken Laienanhängers Mahānāma fragt, wie man einen schwer kranken, dem Tode nahen Laienanhänger trösten soll. Der Buddha lehrt, ihn mit vier Dingen zu trösten: Vertrauen in die Drei Juwelen und Sittlichkeit. Dann zeigt er, wie man das Anhaften des Kranken Schritt für Schritt lösen kann: von der Sorge um Eltern, Kinder und Frau, von den menschlichen Sinnesfreuden, dann den Geist zu immer höheren Götterwelten bis zur Brahmā-Welt hinwenden und schließlich den Geist selbst von der Brahmā-Welt lösen hin zum Aufhören der
- ໜ້າ 516–519 Sappañña-Vagga (Ende) und Mahāpañña-Vagga, der siebte Hier folgt eine Reihe abgekürzt dargestellter Lehren (peyyāla): Umgang mit guten Menschen, Hören des wahren Dhamma, weises Aufmerken und Übung des Dhamma im Einklang mit dem Dhamma sind die Ursache für das Erlangen der vier Früchte und für das Erlangen, Wachsen und Reichwerden an Weisheit. Es schließt sich der Mahāpañña-Vagga an, der 13 verschiedene Bezeichnungen für Arten der Weisheit aufzählt, die alle aus denselben vier Ursachen hervorgehen. Damit endet das gesamte Sotāpatti-Saṃyutta.
- ໜ້າ 520–521 Sacca-Saṃyutta, Samādhi-Vagga, der erste – die Ursache des Erkennens der Wirklichkeit Das Sacca-Saṃyutta beginnt. Der Buddha lehrt, ein Bhikkhu solle Sammlung entfalten, denn ein Bhikkhu mit gesammeltem Geist erkennt der Wirklichkeit gemäß klar: Dies ist Leiden, dies ist die Entstehung des Leidens, dies ist das Aufhören des Leidens, dies ist der Weg zum Aufhören des Leidens. Ebenso lehrt er die Bhikkhus, sich in die Abgeschiedenheit zurückzuziehen, um sich um die klare Erkenntnis der Vier Edlen Wahrheiten zu bemühen.
- ໜ້າ 521–523 Söhne aus guter Familie sowie Asketen und Brahmanen, die die Edlen Wahrheiten erkennen Diese Suttas zeigen im gleichen Muster: Söhne aus guter Familie, die zu Recht in die Hauslosigkeit gezogen sind, ob in Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart, tun dies alle, um die Vier Edlen Wahrheiten der Wirklichkeit gemäß zu erkennen. Ebenso bedeutet das Erwachen von Asketen und Brahmanen, die in den drei Zeiten erwacht sind, erwachen werden oder erwacht sind, ausschließlich das Erwachen zu diesen Vier Edlen Wahrheiten. Das betont, dass das Ziel der Ordination und des Erwachens zu allen Zeite
- ໜ້າ 523–527 Samādhi-Vagga – Gedanken und Worte, die man pflegen oder meiden soll Der Buddha untersagt den Bhikkhus unheilsame Gedanken – Gedanken der Sinnesbegierde, des Übelwollens und der Grausamkeit – sowie allerlei philosophische Spekulationen, etwa ob die Welt ewig ist oder nicht und wie es um den Tathāgata nach dem Tod steht, denn solche Gedanken führen nicht zu Ernüchterung, Leidenschaftslosigkeit und dem Ende des Leidens; stattdessen sollen sie über die Vier Edlen Wahrheiten nachdenken. Ebenso untersagt er streitsüchtige, rechthaberische Reden und die 32 Arten des ni
- ໜ້າ 528–532 Dhammacakkappavattana-Vagga – Dhammacakkappavattana-Sutta Die erste Lehrrede, die der Buddha der Gruppe der fünf Asketen im Wildpark Isipatana hielt. Sie beginnt mit dem Hinweis auf zwei Extreme, denen ein Hausloser nicht folgen soll: das Schwelgen in Sinnesfreuden und die Selbstquälerei. Dann legt der Buddha den Mittleren Weg dar, den Edlen Achtfachen Pfad, und danach vollständig die Vier Edlen Wahrheiten mit den drei Runden und zwölf Aspekten des Wissens. Als die Rede endet, erlangt Aññā Koṇḍañña als Erster das Auge des Dhamma. Ein gewaltiger Ruf, de
- ໜ້າ 532–534 Tathāgata-Sutta – das Wissen und Schauen aller Tathāgatas Hier wird dasselbe Prinzip wiederholt, das der Buddha im Dhammacakkappavattana-Sutta über sich selbst sagte, jedoch zu einem allgemeinen Prinzip für „alle Tathāgatas“ erweitert: Auge, Wissen, Weisheit, Erkenntnis und Licht entstehen in Bezug auf Dinge, die man nie zuvor gehört hat, nämlich die klare Erkenntnis der Vier Edlen Wahrheiten in allen drei Runden und zwölf Aspekten. Das zeigt, dass das vollständige Erwachen zu den Vier Edlen Wahrheiten eine allgemeine Bedingung dafür ist, ein vollkomme
- ໜ້າ 534–536 Die Edlen Wahrheiten anhand der Daseinsgruppen und der Sinnesgrundlagen Dieses Sutta zeigt die Vier Edlen Wahrheiten aus einem anderen Blickwinkel: Die edle Wahrheit vom Leiden wird als die fünf Daseinsgruppen des Anhaftens definiert und dann, in einer Wiederholung, als die sechs inneren Sinnesgrundlagen. Entstehung, Aufhören und Weg werden wie zuvor definiert: Begehren, das Aufhören des Begehrens und der Achtfache Pfad. Das zeigt, dass die Edlen Wahrheiten in unterschiedlichen Lehrrahmen erklärt werden können, der Kern des Leidens aber nicht über die Daseinsgruppen
- ໜ້າ 536–539 Das Behalten der Edlen Wahrheiten und die Definition von Unwissenheit und Wissen Der Buddha fragt die Bhikkhus, ob sie die Vier Edlen Wahrheiten, die er dargelegt hat, behalten haben. Ein Bhikkhu antwortet richtig und vollständig. Dann fragt dieser Bhikkhu nach der Bedeutung von Unwissenheit und Wissen und erhält die Antwort: Unwissenheit ist das Nichtwissen um die Vier Edlen Wahrheiten, Wissen ist deren klare Erkenntnis. Das zeigt, dass Unwissenheit und Wissen keine vagen Abstraktionen sind, sondern unmittelbar an das Wissen oder Nichtwissen um die Edlen Wahrheiten gebunden
- ໜ້າ 539–541 Die Unerschöpflichkeit der Erklärungen und das Koṭigāma-Sutta Zuerst wird gesagt, dass die Vier Edlen Wahrheiten unermesslich viele Erklärungen, Ausdrucksweisen und Darstellungen haben und wirklich, untrüglich und nicht anders sind. Dann beginnt ein neuer Abschnitt mit dem Koṭigāma-Sutta, in dem der Buddha sagt, dass er und die Bhikkhus lange im Saṃsāra umherwandern mussten, weil sie die Vier Edlen Wahrheiten nicht erkannt hatten. Dazu Verse: Wenn die Edlen Wahrheiten gesehen sind, ist der Strick, der zum Werden führt, herausgezogen, die Wurzel des Leidens
- ໜ້າ 542–544 Wahre Asketen und Brahmanen und die Ursache der Vernichtung der Triebe Der Buddha lehrt: Asketen und Brahmanen, die die Vier Edlen Wahrheiten nicht der Wirklichkeit gemäß klar erkennen, haben das Ziel des Asketen- oder Brahmanentums nicht wirklich erreicht; wer sie klar erkennt, erreicht es wahrhaft. Dazu kommen Verse, die die Befreiung des Geistes (cetovimutti) und die Befreiung durch Weisheit (paññāvimutti) erläutern. Dann zeigt er, dass der Tathāgata, weil er die Vier Edlen Wahrheiten vollkommen klar erkannt hat, „Arahant, vollkommen Erwachter“ heißt. Zum Schlus
- ໜ້າ 544–546 Warum sie Edle Wahrheiten heißen, und die Aufgaben gegenüber den Vier Edlen Wahrheiten Der Buddha lehrt: Freunde, Amtsgefährten oder Blutsverwandte, denen man wohlgesinnt ist, soll man ermutigen, sich im Verständnis der Vier Edlen Wahrheiten zu festigen. Dann erklärt er, dass diese Dinge „Edle Wahrheiten“ heißen, weil sie wirklich, untrüglich und nicht anders sind und weil der Tathāgata, der Edle, sie dargelegt hat. Unter den Vier Edlen Wahrheiten soll das Leiden vollständig verstanden, die Entstehung aufgegeben, das Aufhören verwirklicht und der Weg entfaltet werden.
- ໜ້າ 546–547 Gavampati-Sutta – Wer eine Wahrheit sieht, sieht alle Mehrere Theras besprechen, ob jemand, der das Leiden sieht, auch die Entstehung des Leidens, das Aufhören des Leidens und den Weg zum Aufhören des Leidens sieht. Der Thera Gavampati bestätigt: Wer irgendeine der vier Wahrheiten sieht, sieht stets auch die übrigen drei, denn die Vier Edlen Wahrheiten sind als Ursache und Wirkung zu einem einzigen Ganzen verbunden. Das zeigt die ganzheitliche Natur der Erkenntnis der Edlen Wahrheiten.
- ໜ້າ 548–549 Siṃsapāpaṇṇa-Vagga – das Gleichnis von den Siṃsapā-Blättern Der Buddha nimmt eine Handvoll Siṃsapā-Blätter auf und fragt die Bhikkhus, was mehr sei, die Blätter in seiner Hand oder die Blätter im ganzen Wald. Als die Bhikkhus antworten, die Blätter im Wald seien unvergleichlich mehr, sagt er, ebenso sei das, was er erkannt, aber nicht gelehrt habe, unvergleichlich mehr als das, was er gelehrt hat. Er lehrt es nicht, weil es nicht zur Befreiung führt; was er lehrt, sind allein die Vier Edlen Wahrheiten. Eines der berühmtesten Gleichnisse im Tipiṭaka.
- ໜ້າ 549–550 Das Gleichnis vom Blätterschöpfgefäß und vom in die Luft geworfenen Stock Der Buddha zeigt: Wer behauptet, das Ende des Leidens erreichen zu können, ohne zuvor die Vier Edlen Wahrheiten der Wirklichkeit gemäß zu erkennen, dem ist das unmöglich – so wie jemand, der aus den falschen Blättern ein Gefäß machen will und hofft, damit Wasser schöpfen zu können. Dann gibt er das Gleichnis von einem in die Luft geworfenen Stock: Beim Herunterfallen fällt er manchmal auf das untere Ende, manchmal auf die Mitte, manchmal auf die Spitze. Ebenso wandern die Wesen, von Unwissenheit
- ໜ້າ 550 Gleichnis vom brennenden Gewand oder Kopf (Anfang – Text am Dateiende unterbrochen) Der Buddha fragt die Bhikkhus, was man tun solle, wenn das eigene Gewand oder der eigene Kopf in Flammen steht. Die Bhikkhus antworten, man solle Willen, Energie, Anstrengung, Eifer, Unermüdlichkeit sowie äußerste Achtsamkeit und Wissensklarheit aufbringen, um das Feuer an Gewand oder Kopf so schnell wie möglich zu löschen. Der Text bricht mitten im Sutta ab, da die gelesene Datei genau auf Seite 550 endet.
- ໜ້າ 551 Gleichnis vom Mann, der täglich mit dreihundert Speeren getroffen wird Der Erhabene gibt ein Gleichnis: Selbst wenn ein Mann mit einer Lebensspanne von 100 Jahren sein ganzes Leben lang täglich dreimal mit je hundert Speeren durchbohrt würde, wäre es dennoch lohnend, sich um das Durchdringen der Vier Edlen Wahrheiten zu bemühen, denn das Leiden durch Waffenhiebe im Saṃsāra, dessen Anfang nicht erkennbar ist, ist weit größer. Er sagt nicht, dass das Durchdringen der Edlen Wahrheiten mit Schmerz und Trübsal erkauft werden muss, sondern dass es mit Glück und Freude ei
- ໜ້າ 552–553 Gleichnis von den aufgespießten Tieren im Ozean sowie von der Morgenröte und dem Aufgang von Mond und Sonne Der Buddha gibt ein Gleichnis: Selbst wenn man alles Holz in Jambudīpa zu Spießen machte und damit die großen und kleinen Tiere im Ozean aufspießte, bis alle Spieße aufgebraucht wären, blieben noch viele winzige Tiere übrig, die sich nicht aufspießen ließen. Ebenso ist es der, der die Vier Edlen Wahrheiten klar erkannt hat, der aus einem so gewaltigen unglücklichen Daseinsbereich befreit ist. Dann sagt er: So wie die Morgenröte das Vorzeichen des Sonnenaufgangs ist, so ist rechte Ansicht das Vor
- ໜ້າ 554–557 Gleichnisse vom Wattebausch im Wind, von der Eisensäule und der Steinsäule: Unwissende und Wissende der Edlen Wahrheiten angesichts von Fragen Asketen und Brahmanen, die die Vier Edlen Wahrheiten nicht klar erkennen, sind wankend und unsicher wie ein leichter Wattebausch, den der Wind hin und her treibt; werden sie etwas gefragt, müssen sie anderen ins Gesicht schauen und sich auf deren Antworten stützen. Wer die Vier Edlen Wahrheiten hingegen klar erkannt hat, ist fest wie eine tief verankerte Eisen- oder Steinsäule, die kein Sturm aus irgendeiner Richtung erschüttert, und ist nicht auf andere angewiesen. Aus welcher Richtung auch imm
- ໜ້າ 558–559 Der Mann, der ein Heer im Lotusteich sah, und das Verbot, über die Welt zu spekulieren Der fünfte Abschnitt, der Papāta-Vagga, beginnt mit der Geschichte eines Mannes, der am Lotusteich Sumāgadhā sitzt und über die Welt grübelt. Da sieht er ein viergliedriges Heer in die Lotusstängel hineinziehen und glaubt, er sei verrückt geworden. Der Buddha aber sagt, er habe ein wirkliches Geschehen gesehen: Als die Asuras den Krieg gegen die Götter verloren hatten, flohen sie in die Lotusstängel, um die Götter zu täuschen. Dann lehrt er die Bhikkhus, nicht über Fragen der Welt zu grübeln, et
- ໜ້າ 560–561 Gleichnis von einem Abgrund, größer und furchterregender als ein wirklicher Abgrund Auf dem Gipfel des Paṭibhānakūṭa sieht ein Bhikkhu einen großen Abgrund und fragt, ob es einen anderen Abgrund gebe, der noch größer und furchterregender sei. Der Buddha antwortet: Asketen und Brahmanen, die die Vier Edlen Wahrheiten nicht klar erkennen, erfreuen sich an Gestaltungen, die zu Geburt, Alter, Tod, Kummer und Klage führen, und stürzen so in den Abgrund von Geburt, Alter und Tod, der größer und furchterregender ist als jeder geografische Abgrund. Wer die Edlen Wahrheiten klar erkannt
- ໜ້າ 562–563 Gleichnis von einem Feuer, größer als die Hölle Mahāpariḷāha Der Buddha spricht von einer Hölle namens Mahāpariḷāha, in der alles, was man sieht, hört oder wahrnimmt, unerwünscht und unangenehm ist. Als ein Bhikkhu fragt, ob es eine noch größere Glut gebe, sagt er: Wer die Vier Edlen Wahrheiten nicht klar erkennt und sich an Gestaltungen erfreut, die zu Geburt, Alter und Tod führen, wird ständig vom Feuer von Geburt, Alter, Tod und Kummer verbrannt, das heißer ist als jede Hölle. Wer die Edlen Wahrheiten klar erkannt hat, wird von diesem Feuer nicht verse
- ໜ້າ 564 Gleichnis vom Giebelhaus: Erst die Edlen Wahrheiten erkennen, dann das Ende des Leidens erreichen Der Buddha sagt: Wer behauptet, das Ende des Leidens erreichen zu können, ohne zuvor die Vier Edlen Wahrheiten zu durchdringen, dem ist das unmöglich – so wie es unmöglich ist, das Obergeschoss eines Giebelhauses zu bauen, ohne zuvor das Untergeschoss zu errichten. Umgekehrt ist es gewiss möglich, dass jemand, der die Vier Edlen Wahrheiten durchdrungen hat, das Ende des Leidens erreicht, so wie man, nachdem das Untergeschoss fertig ist, das Obergeschoss darauf bauen kann.
- ໜ້າ 565 Licchavier schießen Pfeile durch ein Schlüsselloch, und das Gleichnis vom siebenfach gespaltenen Haar Ānanda sieht junge Licchavier, die nacheinander treffsicher Pfeile durch ein kleines Schlüsselloch schießen, und bewundert, wie gut sie geübt haben. Als er es dem Buddha berichtet, fragt dieser, was schwieriger sei: so mit dem Bogen zu schießen oder die Spitze eines in sieben Teile gespaltenen Haares genau mit einer anderen Spitze zu treffen. Ānanda sagt, das Treffen der Haarspitze sei schwieriger. Der Buddha sagt, das Durchdringen der Vier Edlen Wahrheiten der Wirklichkeit gemäß sei noch schwie
- ໜ້າ 566–567 Gleichnis von der Finsternis im Raum zwischen den Weltsystemen (Lokantarika-Hölle) Der Buddha spricht von den Zwischenräumen zwischen den Weltsystemen, die so völlig finster sind, dass selbst das Licht des mächtigen Mondes und der Sonne sie nicht erreicht. Als ein Bhikkhu fragt, ob es eine noch größere Finsternis gebe, sagt er: Asketen und Brahmanen, die die Vier Edlen Wahrheiten nicht klar erkennen, erfreuen sich an Gestaltungen, die zu Geburt, Alter und Tod führen, und stürzen so in die Finsternis von Geburt, Alter und Tod, die finsterer ist als die Lokantarika-Hölle. Wer di
- ໜ້າ 568 Gleichnis von der blinden Schildkröte und dem Joch mit einem Loch im Ozean Der Buddha gibt ein berühmtes Gleichnis: Wenn ein hölzernes Joch mit einem einzigen Loch im Ozean treibt und eine blinde Schildkröte nur einmal in hundert Jahren den Kopf aus dem Wasser hebt, ist die Chance, dass ihr Hals genau in das Loch des Jochs gerät, fast unmöglich. Doch er sagt, dass die Chance eines Toren, der in die unglücklichen Bereiche gefallen ist, wieder als Mensch geboren zu werden, noch geringer ist, denn in den unglücklichen Bereichen gibt es keinen Dhamma-Wandel, nur gegenseiti
- ໜ້າ 569–571 Gleichnis von sieben Kieselsteinen im Vergleich zum Berg Sineru Der Buddha gibt ein Gleichnis: Legt man sieben Kieselsteine von der Größe einer Mungbohne neben den Berg Sineru, so sind sie so winzig, dass sie sich mit dem Berg überhaupt nicht vergleichen lassen. Ebenso ist das verbleibende Leiden eines edlen Menschen, der die rechte Ansicht erlangt hat (eines Stromeingetretenen) und höchstens noch sieben Mal wiedergeboren wird, winzig im Vergleich zu der Masse an Leiden, die bereits beendet ist. Das zeigt den gewaltigen Nutzen des Durchdringens der Vier Edle
- ໜ້າ 572–577 Gleichnisse vom geringen verbleibenden Leiden des Stromeingetretenen (Abhisamaya-Vagga) Eine Reihe von Suttas im sechsten Abschnitt, dem Abhisamaya-Vagga, in denen der Buddha wiederholt verschiedene Gleichnisse verwendet, um dasselbe Prinzip zu betonen: Das verbleibende Leiden eines edlen Schülers, der die rechte Ansicht erlangt hat, ist sehr gering im Vergleich zu dem bereits beendeten Leiden – etwa Erde auf der Fingernagelspitze im Vergleich zur ganzen Erde, Wasser an der Spitze eines Kusa-Grashalms im Vergleich zu einem vollen Teich, zwei oder drei Tropfen Wasser im Vergleich zu
- ໜ້າ 578–580 Āmakadhañña-Peyyāla, siebter Abschnitt – Wesen, die als Menschen geboren werden und Weisheit haben, sind wenige Der Āmakadhañña-Peyyāla beginnt. Der Buddha nimmt ein wenig Staub auf die Spitze seines Fingernagels und vergleicht ihn mit der ganzen Erde, um zu zeigen, dass die Wesen, die nach dem Tod in verschiedenen Bereichen wieder als Menschen geboren werden, so wenige sind wie der Staub auf dem Fingernagel, während die, die in anderen Bereichen wiedergeboren werden, so zahlreich sind wie die Erde. Dasselbe Gleichnis dehnt er aus auf die im Mittelland Geborenen, auf die mit dem Auge der Weisheit, auf die
- ໜ້າ 581–582 Āmakadhañña-Peyyāla, achter Abschnitt – Wenige enthalten sich unheilsamer Handlungsweisen Mit dem Gleichnis vom Staub auf dem Fingernagel und der Erde zeigt der Buddha weiter, dass die Wesen, die sich der zehn unheilsamen Handlungsweisen enthalten – Töten, Stehlen, sexuelles Fehlverhalten, Lügen, Zwischenträgerei, grobe Rede, leeres Geschwätz, Beschädigen von Pflanzen und frischem Grün, Essen zur unrechten Zeit und Schmücken des Körpers mit Blumen und Duftstoffen –, sehr wenige sind, während die, die sich nicht enthalten, unzählbar viele sind. All dies ist eine Folge davon, dass sie
- ໜ້າ 583–584 Āmakadhañña-Peyyāla, neunter Abschnitt – Wenige enthalten sich der höheren Asketenregeln Der Buddha zeigt weiter, dass die Wesen, die sich enthalten, Tanz, Gesang und Schauspiele anzusehen, hohe und luxuriöse Lagerstätten zu benutzen und Gold und Silber, rohes Getreide, rohes Fleisch, Frauen und Mädchen, Sklavinnen und Sklaven, Ziegen und Schafe, Hühner und Schweine, Elefanten, Pferde, Rinder und Büffel anzunehmen – feinere Übungen eines Asketen –, sehr wenige sind im Vergleich zu denen, die sich nicht enthalten. Das Gleichnis vom Staub auf dem Fingernagel und der Erde wird im ganze
- ໜ້າ 585 Āmakadhañña-Peyyāla, zehnter Abschnitt – Wenige enthalten sich des Handels und des Betrugs Der letzte Abschnitt des Āmakadhañña-Peyyāla zeigt, dass die Wesen, die sich enthalten, Land und Felder anzunehmen, zu kaufen und zu verkaufen, als Boten oder Überbringer von Nachrichten zu dienen, mit falschen Waagen und Maßen zu betrügen, Bestechung anzunehmen und mit Tricks zu täuschen sowie anderen Hände und Füße abzuschlagen, zu töten, gefangen zu nehmen, zu rauben und mit Gewalt zu drohen, sehr wenige sind, während die, die sich solcher Taten nicht enthalten, zahlreich sind, weil sie die V
- ໜ້າ 586–589 Wenige werden nach dem Tod in guten Bereichen wiedergeboren; Ende des Sacca-Saṃyutta und des Mahāvāra-Saṃyutta Der Buddha zeigt weiter, dass die Wesen, die nach dem Tod in einem Bereich (Menschen, Götter, Hölle, Tierreich oder Bereich der Hungergeister) wieder in einem guten Bereich geboren werden, sehr wenige sind, während die, die nach dem Tod in unglücklichen Bereichen wie der Hölle, dem Tierreich oder dem Bereich der Hungergeister wiedergeboren werden, unzählbar viele sind; so werden die Beziehungen zwischen allen fünf Daseinsbereichen vollständig abgedeckt. All dies geschieht, weil sie die Vier Edle
ໜ້າ 1–50
ໜ້າ 51–100
ໜ້າ 101–150
ໜ້າ 151–200
ໜ້າ 201–250
ໜ້າ 251–300
ໜ້າ 301–350
ໜ້າ 351–400
ໜ້າ 401–450
ໜ້າ 451–500
ໜ້າ 501–550