„Es war einmal, Mönche und Nonnen, ein Lehrer mit Namen Araka. Der war ein Religionsstifter und war frei von Begierde nach Sinnenfreuden. Er hatte viele hundert Schüler, und er lehrte sie folgendermaßen: ‚Brahmanen, das menschliche Leben ist kurz, knapp und flüchtig, voller Leiden und Bedrängnis. Seid bedacht und wacht auf! Tut das Gute und führt das geistliche Leben, denn niemand, der geboren ist, kann dem Tod entrinnen. Wie ein Tautropfen an der Spitze eines Grashalms: Wenn die Sonne aufgeht, verdunstet er rasch und bleibt nicht lange erhalten. Ebenso gleicht das menschliche Leben einem Tautropfen: Es ist kurz und flüchtig, voller Leiden und Bedrängnis. Seid bedacht und wacht auf! Tut das Gute und führt das geistliche Leben, denn niemand, der geboren ist, kann dem Tod entrinnen. Wie wenn die Himmel in dicken Tropfen regnen: Die Wasserblasen verschwinden rasch und bleiben nicht lange erhalten. Ebenso gleicht das menschliche Leben einer Wasserblase … Wie wenn man eine Linie ins Wasser zeichnet: Sie verschwindet rasch und bleibt nicht lange erhalten. Ebenso gleicht das menschliche Leben einer ins Wasser gezeichneten Linie … Wie ein Gebirgsfluss, der weit fortströmt, rasch dahinfließt und alles mit sich fortreißt: Er kehrt nicht für einen Moment, eine Sekunde, eine Weile um, sondern läuft, rollt und fließt weiter. Ebenso gleicht das menschliche Leben einem Gebirgsfluss …