Nummerierte Lehrreden: Siebener-, Achter- und Neunerbuch
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 23 · Page 173
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Wie wenn ein Mann eine Wasserleitung für einen Brunnen bräuchte. Er ginge mit einer scharfen Axt in den Wald und würde dort mit der Axt gegen verschiedene Bäume klopfen. Die festen und kräftigen Bäume würden ein krachendes Geräusch machen, aber die Bäume, die innen faul, verrottet und vermodert wären, würden ein dumpfes Geräusch machen. Einen solchen Baum würde er an der Wurzel fällen, die Krone abhacken und sorgfältig das Innere säubern. Dann würde er ihn als Wasserleitung für den Brunnen benutzen. Ebenso sieht da eine Person beim Ausgehen und Zurückkommen, beim Hin- und Wegschauen, beim Beugen und Strecken der Glieder, beim Tragen von äußerer Robe, Schale und Roben genauso aus wie andere gutmütige Mönche und Nonnen; das heißt, solange die Mönche und Nonnen ihren Verstoß nicht bemerken. Aber wenn die Mönche und Nonnen ihren Verstoß bemerken, wissen sie, dass es ein verdorbener Asket ist, bloß nutzloser Ausschuss. Sobald sie das feststellen, schicken sie ihn fort. Warum ist das so? Damit er die gutmütigen Mönche und Nonnen nicht verdirbt. Beim Zusammenleben sollt ihr erkennen, dass er unlautere Wünsche hat und zornig ist, beleidigend, halsstarrig und verächtlich, eifersüchtig, geizig und doppelzüngig. Er spricht mit glatter Stimme, gerade wie ein Asket. Doch im Verborgenen handelt er mit schlechten Ansichten und rücksichtslos. Ihr sollt ihn erkennen als das, was er ist: als Schleicher und Lügner. Dann sollt ihr in Eintracht zusammenkommen und ihn ausschließen. Werft den Ausschuss weg! Schafft euch den Müll vom Hals! Und schafft den Abfall fort! Er ist kein Asket, er denkt bloß, er sei einer. Wenn ihr die mit unlauteren Wünschen, mit schlechtem Verhalten und schlechten Almosenorten weggeworfen habt, lebt als Gemeinschaft, stets achtsam, die Reinen mit den Reinen. Dann, in Eintracht, aufgeweckt, macht ihr dem Leiden ein Ende.“

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