Da meditiert ein Mönch, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Liebe durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller Liebe – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen. Er meditiert, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Mitgefühl durchdringt … Er meditiert, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller freudiger Anteilnahme durchdringt … Er meditiert, indem er eine Himmelsrichtung mit einem Herzen voller Gleichmut durchdringt, und die zweite und die dritte und die vierte. Ebenso nach oben, nach unten, dazwischen, überall und ringsumher; die ganze Welt durchdringt er mit einem Herzen voller Gleichmut – weit, ausgedehnt, grenzenlos, frei von Feindschaft und bösem Willen. Das nennt man die grenzenlose Erlösung des Herzens. Und was ist die Erlösung des Herzens im Nichts? Da übersteigt ein Mönch vollständig die Dimension des unendlichen Bewusstseins, tritt im Wissen: ‚Da ist überhaupt nichts‘, in die Dimension des Nichts ein und verweilt darin. Das nennt man die Erlösung des Herzens im Nichts. Und was ist die Erlösung des Herzens in der Leerheit? Da geht ein Mönch in die Wildnis, zur Wurzel eines Baumes oder in eine leere Hütte und denkt nach: ‚Das ist leer von einem Selbst oder von etwas, das zu einem Selbst gehört.‘ Das nennt man die Erlösung des Herzens in der Leerheit. Und was ist die merkmalslose Erlösung des Herzens? Da tritt ein Mönch, indem er den Geist von allen Merkmalen abwendet, in die merkmalslose Versenkung des Herzens ein und verweilt darin. Das nennt man die merkmalslose Erlösung des Herzens. Das ist die Methode, nach der diese Dinge sich sowohl in der Bedeutung als auch in der Ausdrucksweise unterscheiden. Und was ist die Methode, nach der sie die gleiche Bedeutung haben und sich nur in der Ausdrucksweise unterscheiden?