Mittlere Lehrreden: Die ersten Fünfzig
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 12 · Page 389
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„Gut, gut, Anuruddha-Gruppe! Aber ich hoffe, ihr lebt beflissen, eifrig und entschlossen.“ „Jawohl, Herr, wir leben beflissen, eifrig und entschlossen.“ „Aber wie tut ihr das?“ „In diesem Fall, Herr, breitet der, der zuerst vom Almosengang zurückkommt, die Sitze aus und stellt Trinkwasser und den Abfalleimer bereit. Wenn etwas übrig ist, isst es der, der zuletzt zurückkommt, wenn er will. Andernfalls wirft er es weg an eine Stelle, wo wenig wächst, oder wirft es in Wasser, in dem keine lebenden Geschöpfe sind. Dann räumt er Sitze, Trinkwasser und Abfalleimer weg und fegt den Speisesaal. Wenn jemand sieht, dass der Krug mit Trinkwasser, Waschwasser oder Wasser für die Latrine leer ist, richtet er ihn her. Wenn er es nicht schafft, ruft er einen anderen mit einem Handzeichen, und sie heben ihn mit vereinten Kräften. Aber wir fangen deshalb nicht zu sprechen an. Und jeden fünften Tag sitzen wir die ganze Nacht beisammen und sprechen über die Lehre. So leben wir beflissen, eifrig und entschlossen.“ „Gut, gut, Anuruddha-Gruppe! Aber wenn ihr so beflissen lebt, habt ihr da irgendeinen erhabenen Zustand übermenschlichen Erkennens und Sehens erreicht, der der Edlen würdig ist, eine unbeschwerte Meditation?“ „Wie könnte das nicht sein, Herr? Wann immer wir wollen, treten wir, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilen darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält. Das ist ein erhabener Zustand übermenschlichen Erkennens und Sehens, der der Edlen würdig ist, den wir erreicht haben, während wir beflissen, eifrig und entschlossen leben, eine unbeschwerte Meditation.“

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