Was gibt es noch mehr zu tun? ‚Wir wollen die Tore unserer Sinne bewachen. Wenn wir mit dem Auge ein Bild sehen, bleiben wir nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. Wenn das Sehvermögen nicht gezügelt wäre, würden schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandnehmen. Aus diesem Grund wollen wir Zügelung üben, das Sehvermögen bewachen und es im Zaum halten. Wenn wir mit dem Ohr einen Ton hören … Wenn wir mit der Nase einen Geruch riechen … Wenn wir mit der Zunge einen Geschmack schmecken … Wenn wir mit dem Körper eine Berührung empfinden … Wenn wir mit dem Geist eine Vorstellung erkennen, bleiben wir nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. Wenn das Vorstellungsvermögen nicht gezügelt wäre, würden schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit überhandnehmen. Aus diesem Grund wollen wir Zügelung üben, das Vorstellungsvermögen bewachen und es im Zaum halten.‘ So sollt ihr euch schulen. Nun, Mönche und Nonnen, ihr könntet denken: ‚Wir besitzen Gewissen und Besonnenheit, unser Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist ist rein und so ist unser Lebenserwerb und die Tore unserer Sinne sind bewacht. Das genügt, es wurde genug getan …‘ … Was gibt es noch mehr zu tun? ‚Wir wollen beim Essen maßhalten. Wir wollen nur essen, nachdem wir über unsere Nahrung wohlüberlegt nachgedacht haben. Wir wollen nicht zum Spaß essen, nicht zum Schwelgen, als Schmuck oder Putz, sondern nur, um diesen Körper zu erhalten, um Schaden abzuwenden und das geistliche Leben zu fördern, so werden wir altes Unbehagen beenden und neues nicht entstehen lassen, und wir werden durchhalten und ohne Tadel und unbeschwert leben können.‘ So sollt ihr euch schulen. Nun, Mönche und Nonnen, ihr könntet denken: ‚Wir besitzen Gewissen und Besonnenheit, unser Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist ist rein und so ist unser Lebenserwerb, die Tore unserer Sinne sind bewacht und wir halten beim Essen maß. Das genügt, es wurde genug getan …‘ …