Einmal geschah es, dass ein gewisser Mensch am Tag etwas Suppe bekam. Er sagte: ‚Kommt, wir wollen das zurückzustellen und es heute Abend zusammen genießen.‘ Fast alle Mahlzeiten werden nachts zubereitet, nur wenige am Tag. Aber als wir unsere Zuneigung zum Buddha und unsere Achtung vor ihm betrachteten sowie unseren Sinn für Gewissen und Besonnenheit, gaben wir die Mahlzeit zur falschen Zeit bei Nacht auf. Es war einmal eine Zeit, da die Mönche und Nonnen im Dunkel der Nacht um Almosen umherzogen. Sie liefen in einen Sumpf, fielen in eine Jauchegrube oder stießen an einen Dornbusch oder eine schlafende Kuh oder begegneten Jugendlichen, die nach einem Verbrechen auf der Flucht waren oder auf dem Weg, eins zu begehen, oder sie wurden von einer Dame eingeladen, etwas Obszönes zu tun. Einmal geschah es, dass ich im Dunkel der Nacht um Almosen umherzog. Eine Frau, die einen Krug wusch, sah mich beim Licht eines Blitzes. Erschrocken schrie sie auf: ‚Wehe mir! Es ist ein verdammter Kobold!‘ Darauf sagte ich zu ihr: ‚Schwester, ich bin kein Kobold, ich bin ein Mönch, der auf Almosen wartet.‘ ‚Stirb, Vater des Mönchs! Stirb, Mutter des Mönchs! Dir würde besser mit einem scharfen Fleischermesser der Bauch aufgeschlitzt, als dass du im Dunkel der Nacht um deines Bauches willen um Almosen unherziehst!‘ Als ich mich darauf besann, dachte ich: ‚Der Buddha hat uns von so vielen Dingen befreit, die Leiden bringen, und uns mit so vielen Dingen bedacht, die Glück bringen! Er hat uns von so vielen untauglichen Dingen befreit und uns mit so vielen tauglichen Dingen bedacht!‘“