Da dachte Sela: „Auch nur das Wort ‚Erwachter‘ ist in der Welt schwer zu finden. Die zweiunddreißig Kennzeichen eines großen Mannes wurden in unseren Hymnen überliefert. Für einen großen Mann, der diese besitzt, gibt es zwei mögliche Schicksale, kein anderes: Wenn er im Haus bleibt, wird er ein König, ein Rad-drehender Herrscher, ein gerechter und prinzipientreuer König. Seine Oberherrschaft erstreckt sich nach allen vier Seiten, er erreicht Stabilität im Land und besitzt die sieben Juwelen. Diese sieben Juwelen sind das Rad, der Elefant, das Pferd, der Edelstein, die Frau, der Hausbesitzer und der Befehlshaber als siebtes Juwel. Er hat über tausend Söhne, wacker und heldenhaft, die die Heere seiner Feinde zermalmen. Wenn er dieses vom Meer umspülte Land erobert hat, herrscht er nach Prinzip, ohne Stock oder Schwert. Doch wenn er aus dem Haus fortzieht ins hauslose Leben, wird er ein Vollendeter, ein vollkommen erwachter Buddha, der den Schleier von der Welt abstreift.“ „Aber Keṇiya, wo ist der werte Gotama jetzt, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha?“ Auf diese Worte wies Keṇiya mit seinem rechten Arm und sagte: „Dort, werter Sela, bei dieser Linie von blauem Wald.“ Da begab sich Sela zusammen mit seinen dreihundert jungen Vedenstudenten zum Buddha. Er sagte zu seinen jungen Vedenstudenten: „Kommt leise herbei, werte Herren, tretet sanft auf. Denn Buddhas sind Furcht einflößend wie ein Löwe, der allein lebt. Unterbrecht nicht, während ich mich mit dem Asketen Gotama berate. Wartet, bis ich zu Ende gesprochen habe.“ Dann ging Sela zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus. Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und untersuchte den Körper des Buddha nach den zweiunddreißig Kennzeichen eines großen Mannes.