Mittlere Lehrreden: Die mittleren Fünfzig
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 13 · Page 645
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Jeden unter den Menschen, der vom Stehlen lebt, erkenne ihn, Vāseṭṭha, als Räuber, nicht als Brahmanen. Jeden unter den Menschen, der vom Bogenschießen lebt, erkenne ihn, Vāseṭṭha, als Krieger, nicht als Brahmanen. Jeden unter den Menschen, der vom Priestertum lebt, erkenne ihn, Vāseṭṭha, als Opferpriester, nicht als Brahmanen. Jeden unter den Menschen, der die Dörfer und das Land mit Steuern belegt, erkenne ihn, Vāseṭṭha, als König, nicht als Brahmanen. Ich nenne niemanden einen Brahmanen nach dem Schoß, aus dem er geboren ist. Wenn er noch etwas in der Welt hat, ist er bloß jemand, der ‚Werter‘ sagt. Nichts haben und nichts nehmen: Ihn nenne ich einen Brahmanen. Alle Fesseln abgeschnitten, so hat er keine Unruhe. Er ist seinen Ketten entschlüpft und abgelöst: Ihn nenne ich einen Brahmanen. Er hat Riemen und Geschirr durchschnitten, auch Zügel und Zaumzeug dazu, die Querlatte entfernt, er ist erwacht: Ihn nenne ich einen Brahmanen. Beschimpfen, töten, einsperren, das erträgt er ohne Zorn. Geduld ist sein mächtiges Heer: Ihn nenne ich einen Brahmanen. Nicht zornig oder anspruchsvoll, treu den Regeln und Gelübden, gezähmt, trägt seinen letzten Körper: Ihn nenne ich einen Brahmanen.

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