Mittlere Lehrreden: Die mittleren Fünfzig
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 13 · Page 603
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„Insofern bewahrt man die Wahrheit, werter Gotama. Wir betrachten das Bewahren der Wahrheit auf diese Art. Aber werter Gotama, inwiefern erwacht man zur Wahrheit? Ich würde den werten Gotama gerne über das Erwachen zur Wahrheit befragen.“ „Bhāradvāja, nehmen wir einen Mönch, der von einem Dorf oder einer Stadt unterhalten wird. Ein Hausbesitzer oder das Kind eines Hausbesitzers begibt sich zu ihm und prüft ihn in Bezug auf drei Dinge: in Bezug auf Gier erregende Dinge, auf Hass erregende Dinge und auf Täuschung erregende Dinge. ‚Besitzt dieser Ehrwürdige irgendwelche Eigenschaften, die Gier erregen? Besitzt er Eigenschaften, durch die er, wenn sein Geist von ihnen überwältigt wird, sagen könnte, er erkenne, obwohl er nicht erkennt, oder er sehe, obwohl er nicht sieht; oder durch die er andere ermuntern könnte, zu tun, was zu ihrem langanhaltenden Schaden und Leiden ist?‘ Wenn er ihn prüft, findet er: ‚Dieser Ehrwürdige besitzt keine Eigenschaften, die Gier erregen. Er besitzt keine Eigenschaften, durch die er, wenn sein Geist von ihnen überwältigt wird, sagen könnte, er erkenne, obwohl er nicht erkennt, oder er sehe, obwohl er nicht sieht; oder durch die er andere ermuntern könnte, zu tun, was zu ihrem langanhaltenden Schaden und Leiden ist. Vielmehr ist das Verhalten dieses Ehrwürdigen mit dem Körper und der Sprache wie das von jemandem ohne Gier. Und der Grundsatz, den er lehrt, ist tiefgründig, schwer zu sehen, schwer zu verstehen, friedvoll und erlesen, geht über den Rahmen der Logik hinaus, ist subtil, für den Klugen nachvollziehbar. Es ist nicht leicht für jemanden mit Gier, so zu lehren.‘

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